500 Beiträge der Schweiz zur Verbesserung der Welt

500 Gründe, unserem Land auf die Schulter zu klopfen. 500 Gründe für Optimismus. Hier sind 7 Beispiele.

10.04.2009 von Guido Mingels , 52 Kommentare

Eine Waage, die das Gewicht wilder Tiere aufs Gramm genau misst, oder ein Cabrio, das auch unter Wasser fahrtauglich ist — das mögen keine Erfindungen sein, die der Menschheit zu globalem Glück verhelfen. Aber es sind zwei Beispiele, auf die wir bei unserer Suche nach Innovationen «made in Switzerland» gestossen sind. Natürlich hat die Schweiz auch eine Fülle von ernsthaften, bahnbrechenden, wegweisenden Impulsen gesetzt, die die Welt in der Tat bereichert haben. Unser Heft präsentiert eine bunte Auswahl, quer durch alle Bereiche, in denen Vorbildliches und Rekordverdächtiges geleistet wird. Wussten Sie etwa, dass ein Berner Agrarexperte schätzungsweise 20 Millionen Afrikanern das Leben rettete (Punkt 406)? Dass ein Schweizer den Streckenrekord beim härtesten Hundeschlittenrennen der Welt führt (Punkt 262)? Wir haben 500 Meldungen zusammengetragen. 500 Gründe, unserem Land auf die Schulter zu klopfen. Das soll die negativen Schlagzeilen dieser Tage nicht relativieren, trotzdem: 500 Gründe für Optimismus.
Der Hauptteil dieses Sonderhefts ist aus technischen Gründen nur in der Printausgabe zu lesen.

Die Diskussion

52 Reaktionen

  1. Oliver M. Richard

    Die Krise hält uns wohl in dem Arm, und alle Berichterstatter dieser Welt weiden sich schwarzmalerisch darob. Hach, wie gut tut da das aktuelle Magazin! 500-mal «s’chunnt scho guet, s’gaht obsi». Dafür gibts von mir 500 «Mässiboggu!»
    Und richtig: «Titeuf» ist eine wahrlich meisterliche Errungenschaft. Sein Schöpfer Zep hätte meines Erachtens also allemal (neben #382 und #496) eine dritte Nennung verdient…

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    Christian Röthlisberger

    ich mag diese themenhefte überhaupt nicht.sie sind wie eine lieblingsband, die den ganzen abend den gleichen song spielt.

    die 500 gründe für optimismus sind 250 zu viel. das mag daran liegen, dass bei den meisten genauere hintergrundinfos fehlen. und viele sind so beliebig, dass sie als optimismusspritze schlicht nicht taugen. weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen.

    was das für “technische gründe” sind, die es unmöglich machen, den hauptteil hier online zu stellen, würde mich sehr interessieren. hier wurde eine chance verpasst: online hätte man zu weiteren informationen verlinken und das infovakuum etwas abfedern können.

  3. Profile Pic
    Louis Debrunner

    Nr. 33:
    Das ist die Strafe für die Verursacher des Anflug-Regimes über Waldshut und Umgebung.
    Die Hagel-Raketen-Reichweite sollte erhöht werden, damit auch Peer Steinbrück “beseicht” werden kann.
    Forscher vor, noch ein (längeres) Rohr!

    :-) :-) :-)

  4. Thomas Laeubli

    Mit Ausnahme der letzten zwei Nummern (499 und 500) ein völlig misslungenes Heft. Es trifft vermutlich den Zeitgeist. Alles wird happenweise und mundgerecht zersplittert, was wohl das rhizomartige Wuchern des Internets mit seinen Links und Hyperlinks widerspiegeln soll (aber nicht mal dies wird ausgenutzt). Zu längeren Gedankenflügen sei das Publikum wohl gar nicht mehr fähig, da wir uns nach 5 Zeilen sowieso nicht mehr an die erste erinnern. Wir sind unmündig und zu dumm. Hält Herr Supino die Journalisten im Würgegriff?

  5. Daniel Landwehr

    Sich selber auf die Schultern klopfen. Indem sind die Schweizer wohl Weltmeister. Wenn man sich ein Leben lang einredet(und einreden lässt!) die Schweiz sei das Pardies auf Erden, muss man auch nichts zur Aenderung oder Verbessrung tun. Und ist etwas mal doch nicht perfekt, kommt wie aus dem Rakrohr geschossen der Spruch: Aber im Ausland ist es noch schlechter!

  6. Beat Habegger

    Leider häufen sich seit einiger Zeit geradezu unlesbare Ausgaben des von mir bisher sehr geschätzten “Magazin”. Neulich etwa das unsäglich einseitige Heft mit Kürzestportraits von Menschen, denen angeblich die Zukunft gehört; nun diese langweiligen, drei-zeiligen Info-Häppchen: was ist daran journalistische Reportage-Arbeit (oder ist das nicht mehr die zentrale Kompetenz der Redaktion?)? Warum müssen es immer häufiger Listen von irgend etwas sein? Warum muss es immer kürzer geraten? Was soll daran originell sein? Und wen interessiert das eigentlich? – Gerne möchte ich der (neuen?) Chefredaktion empfehlen, sich wieder den bewährten Qualitäten von gut recherchierten, spannend geschriebenen und durchaus über einige Seiten sich hinziehenden Reportagen zuzuwenden und diesen Kurz-Futter-Journalismus zu vergessen.

  7. Simon Herzer

    Kann mich Beat Habegger nur anschliessen. Die Hefte 12 und 15 sind überflüssig, daran ändert auch Fünf-Minuten-Bildchen-anschauen nichts.

  8. Marlise Herrmann

    Ich kenne die Printversion nicht, kann daher zum Heft keine Stellung nehmen. Zum Thema Journalistenarbeiten aber möchte ich sagen, dass es sehr viel Belustigendes zu lesen gibt, das der Leserschaft als wahr angepriesen wird. Beispielsweise soll eine Moderatorin ein nationales Talent sein, bloss weil sie ihr Handwerk gut ausübt, wofür sie trainiert worden ist. Was trägt sie denn zum Wohlergehen der Allgemeinheit bei?? So wie dieses kann man vieles nicht ernst nehmen, weil es einfach völlig verzerrt dargestellt wird. Es gibt viele gute Leute, die das Rampenlicht scheuen, weil sie es nicht mögen, dass man um ihre Person einen Wirbel macht. Viele von denen stecken Herzblut in ihre Arbeit und solches Tun ist der Boden für eine menschliche Zukunft – nicht der billige Personenkult, der der Allgemeinheit nichts bringt ausser geblendet werden.

  9. Finn Canonica

    Liebe Frau Herrmann
    Ich kann Ihnen genau sagen, was der Unterschied zwischen Patrizia Laeri und Ihnen ist: Frau Laeri moralisiert nicht im Internet irgendwelchen Unsinn über andere zusammen. Im übrigen müssen Sie DAS MAGAZIN nicht lesen, wenn es Ihnen so missfällt. Lesen Sie doch den Beobachter, oder was immer Ihnen besser gefällt. Wir machen das Heft tatsächlich nicht für jedermann. Übrigens sind jetzt kritische Stimmen wie die von Christian Röthlisberger zum Beispiel oder Beat Habegger u.a. ausdrücklich nicht mitgemeint, Leser, die eben mitdenken und nicht bloss meckern, weil man ihnen eine Plattform bietet.

  10. Finn Canonica

    An Beat Habegger: Ich denke, wir bringen höchstens fünf monothematische Nummern im Jahr. Bei den übrigen Nummern dominieren lange Texte. Ihre Kritik an dieser Nummer nehme ich natürlich ernst, hoffe jedoch, Sie haben zum Beispiel auch das letzte und das vorletzte Heft (Strafrecht/Rudolf Strahm über das Bankengeheimnis) gelesen.

  11. Marlise Herrmann

    Lieber Herr Canonica: Ich habe nicht von P.L. geredet und von Journalismus allgemein!

  12. Marlise Herrmann

    Ausserdem, lieber Herr Canonica, wenn man negative Kritik nicht mag, wertet man sie ab, indem man sie als Gemecker darstellt. Sehr billig, meine ich. Schreiben Sie weiterhin über begabte Moderatoren und Moderatorinnen, wenn Sie glauben, das interessiere Ihre Leserschaft! Den Kommentaren (meiner nicht einbezogen) zu ihrem Artikel über P.L. zu folgen wäre dies aber nicht besonders klug. Es gibt übrigens auch positive KOmmentare von mir zu Artikeln aus dem Magazin. Trotzdem ist mir der Spass auf dieser Plattform irgendwie vergangen. He nu! Ist wohl nicht mein Ort hier.

    P.S. Ich sprach oben übrigens von einer Moderatorin aus “Schweiz aktuell” die in der SI in den Himmel gehoben wurde. OK, es ist ein anderes Medium, hat aber einen Zusammenhang mit der Themenwahl vom Magazin!

  13. Klaus Weber

    Klopfen wir uns für die Vergangenheit selbst so lange auf die Schulter bis ein Chinese oder Inder einen Liste mit 500 Projekten für die Zukunft präsentiert.

  14. Marlise Herrmann

    Noch eine Anmerkung, Herr Canonica, nicht weil ich mich mit Ihnen streiten möchte, sondern um meinen Standpunkt zu erklären: Meine negative Kritik galt ja männlichen Journalisten, die eine Frau auf den Thron hoben. Wieso stört mich das? Aus moralischen Gründen? Nein. Es ist doch so, dass Vor allem Frauen ganz schnell emporgehoben werden und im nächsten Augenblick können sie auch ebenso schnell wieder mit Dreck beworfen werden. Klar geschieht das auch mit Männern, aber eben viel viel weniger. Es geht nicht darum, zu kritisieren, sondern es geht mit darum, wie die Frauen von den Medien ge- und missbraucht werden. Darum wiederhole ich nochmals, was ich in einem Kommentar zu ihrem Artikel bereits schreib: Lasst die Frauen einfach Frau sein, ohne nach ihnen zu greifen!
    Und dies noch zum Schluss, dann hören Sie nichts mehr von mir: Die junge Generation Journalisten und Journalistinnen sind alle sehr wohl gut trainiert in ihrem Handwerk. Sie sind daher auch, entschuldigen Sie, alle ein bisschen Einheitsbrei. Nicht alle, aber viele. Die ältere Generation mit den Wurzeln in den 68er ist einfach eine Klasse für sich, weil sich ihre kämpferische und intellektuelle Auseinandersetzung mit der Umwelt und die Frage um die Individualitätsentwicklung etc. als Reife in ihrem Schreiben niederschlagen. Alle sind die Kinder ihrer Zeit, dafür kann niemand was! Ich wünschte mir einfach viel mehr von diesen JOurnalistInnen, die anecken, weil sie für etwas einstehen und leben. Alles Gute!

  15. Toni Solida

    Als eifriger Leser freue ich mich jeweils auf die neuste Ausgabe des Magazins. Mein erster Gedanke zum Thema 500 Beiträge war: “So en Seich”. Ich muss offen gestehen, dasss ich mich masslos über die Snapshot-Beiträge genervt habe, die höchstwahrscheinlich noch alle gegoogelt worden sind. Wo bitte bleibt da die Journalistische Leistung habe ich mich gefragt. Ich machte mich dann trotzdem dahinter und fing die einzelnen Beiträge an zu lesen. Ob nun alle Beiträge richtig recherchiert worden sind war mir dann auch Wurscht. Spannend war es allemal und eine gelungene Abwechslung.

    PS: Als Nashi-Birne-Fan, hat mir natürlich der Artikel über den Star-Frucht-Designer Peter Hauenstein besonders gut gefallen. Eindrücklich was der Mann so alles getüfftelt und gepröbelt hat.

  16. Finn Canonica

    Lieber Herr Solida

    Die Beiträge wurden nicht gegoogelt, jeder Redaktor und sämtliche Mitarbeiter waren aufgefordert, “Spitzenleistungen” zu sammeln. Es dauerte fast vier Monate, bis wir alles zusammen hatten.

  17. Peter Aufenast

    “500 Beiträge der Schweiz zur Verbesserung der Welt” von Guido Mingels.

    Lieber Exilwahlberner Guido. Hier noch einen Beitrag 501. Meine Antwort auf deinen schon etwas länger zurückliegenden Artikel: “Bern muss aufwachen!” Ob zur Verbesserung der Welt sei mal dahingestellt!

    Guido Mingels stellt mal ganz nüchtern fest: Bern ist keine Stadt, sondern ein Zustand, und der ist schwer auszuhalten. Und weiter: Wer aus Bern herausfällt, kehrt nie mehr zurück. Nun, unser guter Guido ist aus Bern herausgefallen und kam zurück, wenn auch nur auf Besuch. Liebevoll beschreibt er die Anfahrt vom Grauholz hinunter ins Berner Becken, vergleichbar mit dem Abstieg in den Krater eines erloschenen Vulkans. Die Sandsteinhäuserreihen vergleicht er mit einem Skelett eines gewaltigen, längst ausgestorbenen Tieres. Durch die Gassen stolpern die Bernerinnen und Berner gebeugten Hauptes über die Pflastersteine, die sie hindern an einem aufrechten Gang. Weiter stellt er fest, dass der alternative Dresscode der Stadtjugend nervt. Nur ja nicht chic sein, sagt der Berner, nur ja nicht eitel. Also um das klarzustellen, Guido meint, dass wir das sagen. Und dann geht es weiter, hinunter an die Aare, wo es so schön war, früher, man konnte sich treiben lassen, wie tout Bern es immer noch tut im Sommer. Und dann die erstaunliche Erkenntnis von Guido: Wer sich treiben lässt, muss nicht schwimmen. Hätten die Berner einen See, sie würden ertrinken. Unseren traumhaften Wohlensee hat er glatt unterschlagen!

    Jetzt ist aber unser Guido im Element. Bern sei verliebt, verliebt in seinen Sandstein, der Zeugnis gibt von alter Größe. Bern sei verliebt in seinen Dialekt, den süß-singenden urigen. Nicht zu vergessen aber auch die Verliebtheit der Berner in ihre Verlierer: Die kauzigen Altstadt-Kleingewerbler, die Antiquitätenhändler in den feuchten Kellergewölben, das hässliche Verliererquartier Bümpliz und natürlich die Young Boys unsere “Tschütteler”.

    Zum Schluss erwähnt Guido noch die 18 000 Beamten und heutigen Bundesangestellten resp. New Public Manager (tönt nicht schlecht!, die in der Bundesverwaltung arbeiten. Selbstverständlich gezwungenermaßen , sei doch die Bundesverwaltung der einzige Grund, warum gutausgebildete Berner in Bern bleiben oder Nicht-Berner wiederwillig nach Bern ziehen. Warum bleiben diese klugen Köpfe ohne jeden positiven Einfluss auf das Leben, auf die Mentalität in dieser Stadt, fragt sich der liebe Guido entnervt und gibt auch gleich die Antwort: Weil den Bernern alles Elitäre fremd ist! So jetzt wissen wir es.

    Ja unser Guido Mingels, ein begabtes “Schreiberlein” und ein Name den man sich merken muss, hat sich von Bern gelöst und lebt und arbeitet nun in Zürich, der Stadt des Geldes und der Elite wie er so schön sagt. Und dort soll er auch bleiben!

    Nun, hin und wieder bereisen auch ich und weitere Hinterwäldler-Provinzler aus Bern beruflich und privat fremde Länder und schnuppern neben Zürich den Duft der großen weiten Welt.

    Was ist es aber, was uns an Bern so gefällt und nach jeder Rückkehr aus der prodelnden Fremde immer wieder in den Bann zieht: Sind es die gemütlichen “Beizli“, die nur Insidern bekannte Kleinkunstszene, das vielseitige Konzert- und Theaterangebot für jeden Geschmack, die einmalige Front (für nicht Berner die “Beizen” auf dem Bärenplatz), das schönste Flussbad der Welt — das Marzili, unser Hausberg — der Gurten, der Tierpark mit den “Büffeli”, unseren Acker-Flughafen — das Belpmoos, die gutmütigen, etwas langsamen aber selten gehetzten Bürger, die neuen roten Trams, das urchige “Bärndütsch”, ist es das permanent in Renovation stehende Münster, oder der Bärengraben oder … ? Ich weiß es nicht. Oder ist es vielleicht gerade die provinzielle Durchschnittlichkeit, die uns so wohltuend von den großen Weltmetropolen unterscheidet und Bern, trotz rot/grün dominierter Regierung & Cüpli-Tschäppät zu einer wirklich lebenswerten Stadt macht!

    Sorry, Guido!

  18. Toni Solida

    Lieber Herr Canonica
    Das mit dem “gegoogelt” war ja bloss eine freche Vermutung von mir, also kein Grund zur Rechtfertigung. Trotzdem stelle ich mir die aus meiner Sicht berechtigte Frage, wie es denn mit der Effizienz steht bei Ihnen steht. Wenn alle Redaktoren und Mitarbeiter (keine Ahnung wieviele es sind), während FÜNF Monaten nach 500 Spitzenleistungen geforscht haben, dann ist das in Punkto Arbeitseffizienz wahrlich alles andere als eine Spitzenleistung.

  19. Toni Solida

    Sorry Herr Canonica
    Es ging ja lediglich um beinahe vier Monate, hab mich da in der Hetze wohl verlesen.

  20. Cornelius Hauser

    Guten Dienstagmorgen Miteinander !
    Ich hoffe Ihr habt nicht noch mehr solche Fehler wie bei Nr. 329.
    17 Container ergeben nie 26m. Dann wäre 1 Container nur 1.53m hoch
    Grüsse und schöne Tag !
    Ps. Immer wenn man mal was kontrollieren kann, oder mit bekommen hat in den Medien ist es falsch. Echt Mist.

  21. Claudia Keller

    Perlen vor die Leser! Das Cabrio, das nicht einmal unter Wasser der Menschheit zu globalem Glück verhelfen kann, ist allein schon ein ganzes Heft wert.

  22. Roger E. Schärer

    Das ist schweizweit das beste Ostergeschenk. 500 Beiträge der Schweiz für die Welt. Das motivierendste Rezeptbuch für

    Optimismus, Penicillin gegen die Krise und Depression. Jetzt aber positiv vorwärts, wir haben noch über 7 Millionen SchweizerInnen die ihren Beitrag zum

    Aufschwung leisten können. Jeder mit seinen Gaben und Fähigkeiten. Nur einfach machen. Das Magazin bewegt, setzt Masstäbe und gibt Impulse. Merci!

  23. Susanna Sägesser

    Das Magazin No. 15 fand ich sehr interessant. Bloss: warum 2 ganze Spalten über Michelle Hunziker und dann z.B. nur 7 (!) Zeilen über Dr. Beat Richner? Es wären bestimmt andere Personen/Leistungen ausführlicher darzustellen gewesen. Als weiteres Beispiel: Hans Rudolf Herren, dem Sie gerade mal knappe 9 Zeilen gewidmet haben. Schade. schade!

  24. Daniel Graber

    Sehr geehrter Herr Kämmerling,

    mit grosser Freude habe ich Ihren Artikel zu Frau Hunziker gelesen. Ich danke Ihnen sehr dafür!

    Ich möchte diesen Artikel nicht als Artikel bezeichnen, sondern als Ode. Was Sie zu dieser überwältigenden Schönheit geschrieben haben, kann ich nur unterstützen. Ich hätte es besser nicht machen können, obwohl ich mit Worten am liebsten dasselbe ausdrücken möchte.

    Frau Hunziker ist eine einzigartige Klassefrau, ein Rasseweib, ein Vollweib! Jeder vernünftig denkende Herr der Schöpfung muss Zustände kriegen, wenn ihm eine Frau, wie Michelle Hunziker begegnet. Hier ging der Herrgott wirklich ans Eingemachte, als er an diese Kreation ging. Herrn Ramazzotti ist einfach nicht zu helfen, dass er – durch welche Umstände auch immer – dafür gesorgt hat, dass es Frau Hunziker mit ihm nicht mehr ausgehalten hat.
    Ich werde Ihren Artikel wohl ausschneiden und ihn unter den Kabinettstücken journalistischer Kunst ablegen!

  25. Pia Uehlinger

    Ich liebe das Tagi-Magi. Es versüsst mir das Wochenende. Die Nummer von diesem Wochenende war nicht gerade meine Supersupernummer aber ich hab am Samstag an der Sonne im Liegestuhl doch genüsslich die Schweizerverbesserungen der Welt gelesen. Leider sind es nicht 500 Verbesserungen die die Welt verändern, sondern nur 499, weil die Nummer 382 und 496 doppelt ist. Aber auch 499 sind nicht schlecht, so finde ich.

  26. Manon Eggenberger

    Sie haben in der heutigen Magazin-Nummer mehrere schweizerische Spitzenleistungen auf dem Gebiet des Weins und des Absinth erwähnt, aber keine, die der Alkoholproblematik entgegenwirkt. Auch auf diesem Gebiet haben wir nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch aktuell solche zu melden. Z.B. meldete das wohl weltweit grösste Netzwerk von Gesundheitskampagnen in ihrem HSCN Bulletin Februar-März 2009 (Health and Social Campaigners’ Network International mit 4000 Mitgliedern): “Der monatliche Newsletter der in Effretikon beheimateten “Alkoholpolitik” ist fast sicher die erste Quelle weltweit für die letzten News zu alkoholbezogenen Themen.” Der Newsletter bezieht sich auf die seit 2001 aufgeschaltete Webseite http://www.alkoholpolitik.ch des Effretikers Hermann T. Meyer.
    Es wäre ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit, in einer Nachlese diese Information zu bringen.

  27. Heidy Doll

    und immer wieder in den auflistungen felht TONI RUETTIMANN,der EL SUIZO genannt wird und dermassen viele brücken gebaut hat in der welt. brücken von einem ort zum andern,auch brücken von herz zu herz und ich weiss nicht,warum seit so vielen jahren kaum jemand ihn und seine ausserordentliche leistungen im für -und miteinander nicht erwähnt werden. vor 2o jahren noch bei aeschbacher in der sendung :menschen , hat er uns überzeugt. seither hat er NIE aufgehört, sich einzusetzen,dass es wege gibt (brücken) von da bis dort. selbst als er nicht mehr gehen konnte(lähmung), organisierte er vom bett aus die konstruktionen von brücken. ihm sollten wir einen besonders grossen dank aussprechen,arbeitet er doch mit den ärmsten der armen für die armen.

  28. Arlette Marti-Gertiser

    Herzliche Gratulation zur Nummer 15, es war von der ersten bis zur letzten Seite eine spannende Lektüre! Eine Frage ist aber geblieben: War es Absicht, einen optimistischen Ansatz doppelt aufzuführen (382 und 496) um das Erinnerungsvermögen oder die vollständige Lektüre der Leserinnen und Leser zu testen?

    Sollten Sie die Zahl der 500 Beiträge wegen der Verdoppelung trotzdem komplettieren, schlage ich Ihnen dafür die 1933 in Nussbaumen/AG geborene Pflegefachfrau und Ordensfrau Liliane Juchli vor:
    Liliane Juchli setzte sich für eine Systematisierung, Strukturierung, Vertiefung und Aktualisierung des vorhandenen Krankenpflegewissens ein. Ihr Hauptanliegen war eine ganzheitliche Sicht der gepflegten Personen; dieGanzheit und Einheit von Körper, Seele und Geist des Menschen. Pflege umfasst nach ihrem Leitbild die Sorge für den Patienten (die Pflegequalität) wie auch die Selbstsorge (die Lebensqualität) der Pflegenden).(Quelle wikipedia)

    Bereits 1973 veröffentliche L. Juchli im Thieme Verlag das Buch Umfassende Krankenpflege, welches sie über die Jahre immer wieder den neuen Anforderungen anpasste und es 1997 in der 8. Auflage dem Thieme-Verlag übergab. Es wird seit 2000 als Thiemes Pflege: entdecken – erleben – verstehen – professionell handeln herausgegeben und bereits in der 10. Auflage vertrieben.

  29. Otto Studer

    Da kann man nur sagen: Toll. So ein Magazin mit ausschliesslich guten Meldung ist nicht selbstverständlich. Ohne Einnahme von Antidepressiva kann man sich dieses zu Gemüte führen. Machen Sie bitte weiter so. Unter Umständen liesse sich auch die dazugehörige Tageszeitung positiv von Ihnen beeinflussen?

    Was bringen schon negative Meldungen? Alles was uns vorwärtsbringt wurde von positiv denkenden Menschen in die Wege geleitet.

  30. Leslie Bergamin

    Als erstes möchte ich ihnen für das exzellente Heft n°15 gratulieren!
    Ich habe es mit sehr viel Freude gelesen, es tut gut dass jemand in dieser Zeit wo viele schwarz sehen, mal jemand etwas (d.h. eigentlich ziemlich viel) Optimismus verbreitet.
    Ich schreibe ihnen jedoch auch, weniger weil ich sie darauf hinweisen wollte dass der Grund des Erfolgs von Titeuf zweimal genannt wird als
    n°382 und 496 (denn ich bin mir sicher das haben schon einige vor mir getan), sondern mehr um ihnen einen anderen “coolen” Schweizer als Ersatz vorzuschlagen, den Sänger der Berliner Band Bonaparte Tobias Jundt. Sein sehr originelles Konzept der Band, mal spielt er ganz alleine, mal sind es 12 oder mehr Leute auf der Bühne ist einzigartig und seine Elektropunk Lieder bleiben im Kopf hängen.

  31. Javirer Tobler

    Einmal mehr sehen wir uns mit einem Wust von Voten auf dem Niveau der “Bekenntnisse” konfrontiert. Eine Diskussion über die Qualität einer Ausgabe müsste als erstes klären, ob es der Redaktion gelungen ist, die Leserzahlen zu steigern. Zwar kennt die Wissenschaft keine Methode, solche Daten zu erheben, im Fall des Magazins jedoch, wo die Zahl der Kommentare im Laufe der letzten vier Monate um mehr als das Zehnfache angestiegen ist, wird man getrost annehmen dürfen, dass sich die Leserzahlen mindestens verdoppelt haben und die Redaktion auch mit der letzten Ausgabe klar auf Kurs liegt.

  32. Finn Canonica

    Lieber Herr Solida

    Während ca vier Monaten hat die Redaktion gesammelt – nebenbei erschienen aber auch noch andere Hefte, das ist Ihnen vielleicht auch aufgefallen.

  33. Thomas Laeubli

    Herr Tobler, Sie verwechseln offenbar Quantität (Leserzahlen) mit Qualität. Es mag sein, dass das Magazin Nr. 15 kurzfristig Glückshormone zu produzieren vermag – nur wie nachhaltig ist das?

    Wer ist Dominik Perler?
    In welchem Jahr hat Swatch die erste Uhr verkauft?
    Woher stammen die Kindersklaven für Kamelrennen, die durch Roboter ersetzt wurden?

    Das könnten Multiple-Choice-Fragen aus einer Talksendung von Pilawa sein. Es handelt sich um blosses Faktenwissen, das nicht anwendbar ist. Wenn das der Unterhaltung dienen soll, ist das ja gut und recht. Wir leben aber in einer schizophrenen Gesellschaft, die ausschliesslich nur noch solche “Häppchen” präsentiert, sich gleichzeitig aber empört, wenn Kinder oder Erwachsene in Hinsicht auf Hintergrundwissen Analphabeten sind. Zugleich muss man für weniger Leistung immer mehr bezahlen, während die Gratismedien (spez. bei der jüngeren Generation) den Eindruck verstärken, dass Leistung nichts mehr wert ist. Die totalitäre Spassgesellschaft findet dann immer noch einen Sündebock, dessen Vokabular sie aufgrund verkümmerter Bildung nicht mehr versteht: jene, die sie als «elitär» beschimpfen (mittlerweile ist das bei linken wie rechten Gutmenschen zum Schimpfwort geworden).

    Das Magazin möge uns von Elaboraten wie «Amy Winehouse: Die wahrhaftige Verkörperung des Neuen Sokrates-Typs» oder «Martin Ebner: Machiavellismus als Erfolgsmodell der Zukunft» verschonen und wieder in altbewährter Manier auf Journalismus mit Tiefgang und Nachhaltigkeit setzen. Danke!

  34. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, das Magazin hat Sie als Leser gewonnen. Das nennen Sie “Quantität”?

  35. Thomas Laeubli

    Lieber Herr Tobler, ich habe – bedingt durch mein Elternhaus – früher oft den Tagi und das Magazin mit Gewinn gelesen. Meine kostbare Zeit investiere ich inzwischen aber lieber in die NZZ und das Folio, nicht aus politischer Vorliebe für den Freisinn, sondern weil beides unendlich viel mehr Substanz hat – besonders, seit in der Ära Hartmeier & Supino ein regelrechten Kahlschlag in der Redaktion durchgeführt wurde. Die Gratiszeitungen und das Internet dienen nach wie vor als Ausrede für diesen Abbau und das Abschreiben & Kopieren aus dem Gratis-Spam, damit Journalisten nicht mehr voll entlöhnt werden müssen. Wems nicht passt, wird mit der Kündigung gedroht. Wie Christine Goll kürzlich im SonnTalk offenbarte, will Tamedia auch den Verträgern nur noch einen Lumpenlohn garantieren. Dieser Neoliberalismus ist mir zuhöchst zuwider. Und da es sich offensichtlich auch auf die journalistische Qualität niederschlägt, wehre ich mich für diese Zumutung für den zahlenden Leser. Im Gegenteil: Der Tagi und das Magazin sind im Begriff, mich (und viele andere Abonnenten, die sich vergrault fühlen) zu verlieren. Ich blättere beide Drucksachen nur noch genauso lustlos durch wie die (politische) Werbung, die ich im Briefkasten habe.

  36. doro

    Ist es Zufall, dass das aktuelle Heft noch nicht online ist oder geht die Redaktion davon aus, dass sich die Kommentare dazu nicht gross von denjenigen zu den “500 Beiträgen” unterscheiden würden, weil es schon wieder ein monothematisches Heft ist (wie auch das Heft zu den Leuten, denen anscheinend die Zukunft gehört oder das Heft zum Reisen oder dasjenige zum Kochen – Herr Canonica, das gibt bestimmt mehr als 5 monothematische Hefte pro Jahr!)? Bitte, liebe Tamedia, zwing mit deinem Sparkurs nicht das Magazin dazu, auf redaktionelle Eigenleistungen und gut recherchierte Texte zu verzichten! Ich will nicht, dass das Magazin zu einer Printversion von Sendungen wie “Die Zehn…” (auf 3plus) oder “Die 100 besten…”/”Die 100 schlimmsten…” (wie gefühlte drei Mal pro Woche auf deutschen Privatsendern ausgestrahlt) verkommt. Aber immerhin, dafür bin ich sehr dankbar, findet Daniel Binswanger auch in den monothematischen Heften Platz!

  37. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, Ihren Beiträgen ist zu entnehmen: Sie haben für das Magazin gezahlt; Sie haben es lustlos durchgeblättert, aber sehr genau gelesen; Sie gehen im Detail und ausgesprochen lustvoll auf seinen Inhalt ein. Mit anderen Worten, Sie sind das, was sich jeder vernünftige Produzent oder Vertreiber von Gedrucktem wünschen müsste: ein Leser. Dem Magazin ist es – allen Unkenrufen zum Trotz – in wenigen Monaten gelungen, die Zahl seiner Leser von circa 10,000 auf schätzungsweise 20,000 zu steigern, ein Resultat, von dem die Konkurrenz nur träumen kann. Grund zur Freude.

  38. Thomas Laeubli

    Lieber Herr Tobler, unter «Lesen» verstehe ich definitiv etwas anderes als Sie – eben nicht «Durchblättern». Worauf ich inhaltlich eingegangen bin, habe ich nach Zufallsprinzip gefunden. Und nein, ich habe nicht für das Magazin bezahlt – es liegt an meinem Arbeitsplatz herum. Zudem finde ich auf persoenlich.com ganz andere Leserzahlen, und die befinden sich im ganzen Tamedia-Bereich im Sinkflug. Wenn Sie mit der Zahl 20′000 etwa angeklickte Websites meinen, so kann ich das deshalb nicht ernst nehmen, weil man z.B. auf Google nach etwas sucht und vieles aus Versehen anklickt oder schnell wieder wegklickt, weil es nicht das Gewünschte ist, oder überhaupt nach 5 Sekunden das Fenster wieder schliesst, weil man sich ob dem Dargebotenen langweilt.

  39. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, meine Zahlen beziehen sich nicht auf Leute, die Webseiten anclicken. Sonst hätte ich nicht von Lesern gesprochen, sondern von Clickern. Und auf den ganzen Tamedia-Bereich beziehen sie sich auch nicht. Sonst hätte ich nicht nur vom Magazin gesprochen. Meine Zahlen sind grobe Schätzungen, die auf dem basieren, was sich Common Sense nennt. Sollten Sie irgendwo Daten gefunden haben, denen Sie mehr Glaubwürdigkeit zuordnen, so wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir diese sowie die Methode, wie sie erhoben wurden, nennen könnten. Ich schaue mir das sehr gerne an.

  40. Thomas Sommer

    Eine erfrischende optimistisch-interessante Lektüre (mit Lesesuchtpotential) ist Ihnen gelungen, ohne Moralin oder Besserwisserei, gratuliere!
    Zwei kleine Hinweise des geneigten Lesers: 1. Nummern 382 und 496 sind identisch (”Titeuf”). Dafür würde sich z.B. ein Hinweis auf die grossen Bauigenieure der Schweiz lohnen, die u.a. in Amerika nachhaltigen Eindruck hinterliessen…
    So etwa Christian Menns gewaltige Brücke in Boston, USA. Eine Ausstellung über die Kunst strukturellen Designs widmet sich in Boston sechs Schweizer ETH-Ingenieuren, die weltweit Baugeschichte geschrieben haben.
    Zu sehen sind Werke von Wilhelm Ritter, Robert Maillart, Othmar Amman, Pierre Lardy, Heinz Isler und Christian Menn.

    Die erwähnten Schweizer Ingenieure sind insbesondere für ihre Brücken- und Bogenbauten bekannt.

    Die Schweiz ist bekanntlich ein bergiges Land und die Ingenieure mussten daher immer nach optimalen Lösungen für Verkehrswege suchen. Dabei bemühten sie sich stets, nicht nur solide Strukturen zu bauen, sondern ihre Werke auch harmonisch in die Landschaft einzupassen. Dies erklärt, warum viel Wert auf gutes Design gelegt wird.

    Die Ingenieure benutzten als Material häufig Eisen, aber insbesondere Beton. Um bei Wettbewerben gewinnen und ihre Projekte auch tatsächlich umsetzen zu können, mussten sie die Kosten in Grenzen halten. So entstanden innovative Bauten.

    In der Schweiz haben diese Ingenieure berühmte Werke geschaffen. Ein gutes Beispiel ist die Felsenau-Brücke in Bern.
    Der Bündner Christian Menn hat bei diesem originellen Werk Leichtigkeit mit solider Baustruktur vereinigt.

    Auch die USA sind bekannt für ihre Brücken. Und die Namen einiger Schweizer Ingenieure werden mit Bauten in Verbindung gebracht, die in den Staaten sehr berühmt sind.

    Dies ist der Fall für Othmar Ammann, der vor allem in New York bekannt ist. Er hat beispielsweise die eindrückliche George-Washington-Brücke entworfen, die praktisch alle Autofahrer benützen, die von der Metropole Richtung Norden fahren.

    Aber auch die Bayonne-Brücke in der Bucht von New York wie die Verazzano-Brücke, die Manhattan mit Brooklyn verbindet, sind vom ihm. Amman hatte als Experte auch beim Bau der Golden-Gate-Brücke von San Francisco mitgewirkt.

    Wie Amman mit New York ist der Name Christian Menn mit Boston verbunden. Soeben sind fünf von zehn Fahrspuren der neuen Brücke “Leonard P.Zakim Bunker Hill” dem Verkehr übergeben worden. Diese Brücke schuf Menn im Rahmen des Projekts Big Dig, das einen Grossteil des Verkehrs in Tunnels leitet. Die Brücke mit ihrer asymmetrischen Struktur ist bereits zu einem Symbol von Boston geworden.

  41. Corina Gyssler

    Herzliche Gratulation zu Ihren Beitrag „500 Gründe für den Optimismus“. Seit Wochen lesen wir nur noch über die Finanzkrise – ich finde es sehr erfrischend, dass in der Ausgabe Nummer 15 der Fokus auf die positiven Dinge der Schweiz gelegt wird.

    Dennoch möchte ich Sie auf einen Fehler hinweisen (Seite 28, rechte Spalte): Beide, sowohl der WWF International als auch der WWF Schweiz wurden im Jahr 1961 und nicht 1981 gegründet. 2011 werden wir also 50 Jahre jung. Wer weiss: vielleicht ein Grund, eine Magazin-Ausgabe den Themen „Umweltschutz“ und „die Arbeit des WWF“ zu widmen?

  42. Markus Hubli

    Beim Lesen des Magazins vom letzten Samstag bin ich auf Seite 22 unter der Nr. 235 auf den Artikel über Carlos Reutemann gestossen. Dabei ist Ihnen ein kleiner Fehler unterlaufen. Das beschauliche Dorf Guntalingen liegt nicht im Kanton Schaffhausen sondern im Kanton Zürich. Wahrscheinlich haben Sie das Dorf mit der Gemeinde Guntmadingen im Kanton Schaffhausen verwechselt.

  43. Raeto Thommen

    Super, liebes Tagi-Magi, dieses Trostpflaster nach dem Hammerschlag-auf-Schweizer-Köpfe-Artikel von R. Strahm im Tagi-Magi Nr. 13, über den
    Freitag 13.03.09, betreffend Schweizer Banken.

    Mit Spannung erwartete ich nun viele Leserbriefe dazu, pro und contra, und
    nun kommst Du statt dessen mit 500 Schweizer Unikaten, was einem wieder Animo und Optimismus gibt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!
    Was meinst Du übrigens zum Schweizer Unikat Nr. 501: Tagi-Magi, das gibt’s nur in der Schweiz; nicht zu verwechseln mit Maggi-Würfel, die wurden auch
    in der Schweiz erfunden.

  44. Christina Lienert

    Da habt ihr uns wahrlich eine vergnügliche, interessante und erspriessliche Lektüre für die Ostertage beschert. Die schöne lange Liste könnte vermutlich noch für eine weitere Ladung à 500 Beispiele verlängert werden. Ich denke da z.B. an die Vogelwarte Sempach, die Schweizer Zoos mit ihren Arterhaltungsprogrammen, an Phonak oder die vielen Kleinsttüftler (KMU) usw.

    Für die nächste Folge sollte aber auch ein Zahlenmensch mitmischeln: Nr. 382 und 496 sind nämlich identisch! Nichts gegen Philippe Chapuis und seinen Titeuf!

    Vielleicht wolltet ihr ja nur testen, wieviele Leser/innen das ganze Heft lesen? Also, eine Innovation/Erfindung/Verbesserung müsst ihr noch liefern.

  45. Hanspeter Frey

    Hocherfreut, endlich unsere Schweiz in einem positiven Licht !
    Wie gut das tat, wie stolz konnte Mann und Frau wieder einmal über Helvetiens Leistungen und Errungenschaften sein, nach all den Anwürfen, Verunglimpfungen und Tatsachenverdrehungen, die uns zuerst ein paar entgleiste Historiker der Bergier-Kommission vor die Füsse warfen, gefolgt von einem deutschen Politiker, der, kurz vor dem kommenden SPD-aus von Ende Jahr, sich noch einmal in Szene setzen wollte.
    Hut ab, vor all diesen Schweizern und Schweizerinnen, die unsere Heimat hier und anderswo zum Staunen brachten, aufzeigten, dass Eigeninitiative, Erfindergeist und Tatendrang nur auf dem Boden der Freiheit und Unabhängigkeit gedeihen können.

  46. Thomas Laeubli

    Lieber Herr Tobler, Ihr Common-Sense-Wunschdenken in Ehren, aber die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Wenn Sie bspw. «Tamedia» und «Leserzahlen» googeln, stossen Sie mit dem obersten Link auf die neuesten Leserzahlen. Das Problem ist übrigens branchenintern längst erkannt. Sie finden dazu auf dasmagazin.ch unter «Hier fragt der Chef» ein aufschlussreiches Interview mit Res Strehle über die Situation der Printmedien. Ich hoffe jetzt auf die neue Führung des Tagesanzeigers. Den zahlenden Abonnenten soll Qualität geboten werden und die Journalisten dürfen nicht als Kopiermaschinen von Agenturmeldungen und Sammler von Google-Einträgen (auch wenn es nicht stimmt – es macht einfach diesen Eindruck) gebraucht werden. Das war jetzt Beitrag Nr. 521 zur Verbesserung der Welt.

  47. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, wenn Sie bspw. “Tamedia” und “Leserzahlen” eingeben, dann stossen Sie auf etwas, das Sie für Leserzahlen halten. Ich hingegen stosse auf Hochrechnungen, die zeigen, wieviele Analphabeten und andere Nichtleser auf gezielte Fragen hin behaupten würden, ein bestimmtes Printprodukt zu lesen. Wir stehen vor einem Dilemma, an dem die alten Griechen ihre helle Freude gehabt hätten: Um etwas über Leser zu erfahren, müsste man auch Leser befragen und ihr Verhalten messen können. Wer bereit ist, so etwas über sich ergehen zu lassen, kann aber kein Leser sein…

  48. Thomas Laeubli

    Bevor der Dialog hier ganz ins Absurde kippt: Am besten wissen wohl die Herausgeber der Printmedien selber, wie viele Exemplare sie verkaufen, und wohin der Trend geht – Hochrechnungen und Leserzahlen hin oder her. Herr Strehle thematisiert ihn im verlinkten Interview, Herr Hartmeier spricht heute im TalkTäglich darüber. Warum sie diesen Trend schönreden, ist mir schleierhaft. Bei der Swissair hat man auch lange geglaubt, es komme schon wieder gut…

  49. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, Ihre Reaktionen überraschen mich – und sicher auch alle andern Diskussionsteilnehmer – immer wieder aufs neue. Eben noch ging es Ihnen um Leser und deren Meinung; jetzt geht es Ihnen um Verkäufer und Redaktoren und deren Meinung. Eben noch konnten Sie den Begriff “Leser des Magazins” nicht eng genug definieren, wollten gar sich selbst wegen Durchblätterns disqualifizieren; jetzt können Sie ihn nicht weit genug fassen und wollen alles, aber auch alles gelten lassen, was Ihnen die Verkäufer erzählen. Wie sollen wir uns diesen Wandel vom Saulus zum Paulus erklären?

  50. Thomas Laeubli

    Der Widerspruch liegt bei Ihnen. Oder können Sie mir folgende 2 Sachverhalte erklären:
    1. Die Abonnentenzahlen nehmen ab (was der Verlag selber verifizieren kann ohne irgendwelche Hochrechnungen), aber die Leserzahlen sollen zunehmen.
    2. Sämtliche Erhebungen zu den Leserzahlen bestätigen den Abwärtstrend bei den Printmedien – ihr formuliertes Paradox leuchtet mir leider nicht ein – es stimmt, dass etwa Prognosen bei Wahlen/Abstimmungen oder beim Wetter nicht eintreffen müssen, aber wir reden hier von einem Trend, der sich schon lange abzeichnet. Ihrem Prognosen-Skeptizismus eine “Common-Sense-Schätzung” an die Seite zu stellen, hilft uns leider nicht weiter. Damit stünde Behauptung gegen Behauptung und alle Statistik wäre letztlich nur noch Glaubenssache. Das meinen Sie wohl nicht im Ernst?

  51. Javirer Tobler

    Lieber Herr Laeubli, ich kann Ihnen nicht nur den Sachverhalt erklären, ich h a b e es bereits getan. Ganz einfach: Sie lassen sich ein X für ein U vormachen. Aus den Abonnenten- und Verkaufszahlen von Zeitungen lässt sich nicht errechnen, welche Abonnenten-, Verkaufs- oder gar Leserzahlen eine Beilage auf sich selbst gestellt erreichen würde. Und zur Aussagekraft der “Leserzahlen”, die Sie bei Google finden können, habe ich bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Lassen Sie sich aber in Ihrem Glauben nicht beirren. Ich würde es sehr bedauern, Sie als Gesprächspartner zu verlieren.

  52. Biljana Starcevic

    Vielen Dank dass Sie mich unter Nr. 202 erwaehnt haben.
    Allerdings moechte ich zwei Fehler zu meiner Person richtigstellen:

    1. mein Nachname ist Starcevic und
    2. meine Schuhgroesse ist nicht 42.5. 41 ist auch genuegend.

    Waere es moeglich eine Korrektur abzudrucken?

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