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Profil von

Stilkritik: Profil in der Tasche

Das Wort Profil stammt aus dem Französischen und bedeutete einst «Silhouette eines Menschen». Heute ist ein Profil für 500 Millionen Menschen das, was man von sich preisgibt, um im Internet zu sein, wer man gerne wäre. Facebook ist ein Ort mit vielen interessanten Menschen, die jedoch alle so auffällig persönlich sind, dass ihre Persönlichkeit auffällig [...]

Stilkritik: Die neuen Übermenschen

«Straight Edge» (abgekürzt: sXe) nennt sich eine neue Jugendbewegung aus den USA, die eigentlich recht alt ist. Zum einen, weil sie sich bereits in den frühen Achtzigern aus der Punk-Kultur entwickelt hat, zum anderen, weil ihr Leitgedanke sowohl alt als auch recht altjüngferlich anmutet. Der lautet nämlich: keinen Alkohol, keine Zigaretten, keine Drogen, kein Fleisch, [...]

Alain de Botton Teil 5

Flughäfen sind unser Drama

Alain de Botton Teil 4

Freundschaft ist schwieriger als Sex

Alain de Botton Teil 3

Breaking News machen uns nicht schlauer

Alain de Botton Teil 2

Leben wir Ihrer Meinung nach in einer besseren oder in einer schlechteren Welt — verglichen mit der Welt vor fünfzig Jahren zum Beispiel?
Nun, es gab ein paar Menschen weniger damals, die westlichen Industrienationen schützten sich noch brav mit protektionistischen Massnahmen vor Konkurrenz, und die Umwelt war noch nicht ganz so bedroht wie heute. Andererseits hatten [...]

Alain de Botton

Sie haben ein Buch geschrieben mit dem Titel «Trost der Philosophie». Nun haben viele Menschen das vergangene Jahrzehnt als eher desaströs erlebt. Können Sie aus Ihrer Sicht ein paar philosophische Worte des Trostes zum Jahresanfang formulieren?
Das Teuflische und Wahnsinnige des Menschen (mich einbezogen) ist so tiefgreifend und allumfassend, dass die einzige logische Antwort auf unsere [...]

Nils Minkmar Teil 3

Die Deutschen mögens kuschelig

Nils Minkmar Teil 2

Die Deutschen mögens kuschelig

Nils Minkmar Teil 1

«Die Deutschen suchen ihr Glück im Privaten»

WAS ICH MAG

Die Gegenwart, den eigenen Herzschlag, „Héritage“ von Guerlain, Nabokov, Stendhal und Fitzgerald, Tokio, Los Angeles und Tel Aviv, den Herbst, weisse Hemden, Mut, den „New Yorker“, „Das Magazin“ und die "NZZ am Sonntag", Zürich, das Restaurant "Rosso" in Zürich, die Serien „Mad man“ und "The Wire" Swimmingpools, Das Meer, Neurotiker, Notizen, moderne Häuser, den Kapitalismus, kleine Blumen Distanz, viele Dinge,gleichzeitig tun, alle Tiere ausser fliegende Insekten, Frauen in Sommerkleidern auf Fahrrädern, Loyalität, die Beichte, die Messe, meine Frau, meine Töchter Emily&Miel

WAS ICH NICHT MAG

Jazz, abstrakten Krimskrams, Masken, Strassenmusikanten, brutale Filme, Kollektivisten, Bescheidenheit - weil sie meist nicht ehrlich ist und somit die grösste Form von Arroganz, exotische Früchte, so genannte Querdenker, Ideologen, Esoteriker, Moralisten, simple lösungen - weil sie meistens falsch sind, Massagen, Sternzeichen, Jäger und Metzger, den Frühling, über Wein reden, kalte Länder, die meisten Schweizer Schriftsteller, alle Arten von Buffets, Langschläfer Brunch.