Es ist Wirtschaftswunder in Brasilien, die riesige Unterschicht erwacht. Und der Schweizer Weltkonzern Nestlé zeigt, wie man die Armen zu Kunden macht.
Profil von
Boom, Boom, Brasilien
Optimisten brauchen diesen Text nicht zu lesen. Pessimisten sollten ihn auswendig lernen.
Ein Gespräch mit dem notorisch zuversichtlichen Matt Ridley
Daddy & Papa
In der Schweiz dürfen homosexuelle Paare nicht adoptieren. Warum nicht?
Drei Hausbesuche bei amerikanischen Kindern, die zwei Väter, aber keine Mutter haben. Und nichts vermissen.
Velo fahren in
New York
Warum kluge Männer monogam sind
Es ist erwiesen: Je höher der IQ, desto treuer ist der Mann sexuell. Vermutungen über eine evolutionspsychologische Studie aus England.
Ewige Mutter aus dem Emmental
Vierzehn Kinder, acht Väter — das ist die Bilanz von Irene Schär. Eine Familiengeschichte
Die Dänen und die Andern
In Dänemark, Gastgeberland des Uno-Klimagipfels, lebt das glücklichste Volk der Welt. Der Staat gibt Arbeit, garantiert Wohlstand, erzieht die Kinder. Und hält Eindringlinge fern.
Was Tennis ist
Warum zählt man in diesem Sport 15-30-40?Was ist das Geheimnis aller grossen Spieler? Wie viel besser spielen Männer als Frauen? Ein Gespräch mit Heinz Günthardt, dem Roger Federer der Tennis-Kommentatoren
Dubai Exodus
Es ist Krise in der Zukunftsstadt, die globalen Glücksritter verlassen das Land in Scharen.
Revolutionär im Paradies
Die Malediven versinken im Meer. Jetzt will der Präsident ein neues Land kaufen für sein Volk. Auf Bootstour im Inselstaat mit Mohamed Nasheed, einem Helden unserer Zeit.
WAS ICH MAG
Fleisch. Heitor Villa-Lobos. Hunde, die aus Baumstrünken Regenwasser saufen. Politiker. Moskau. Kugelbahnen bauen. Canettis Dialoge. Ungeplante Karaoke-Abende. Theorien. Ricky Gervais. Alkohol. Nachdenkliche Tiere. Antony and the Johnsons. Fernsehen – irgendetwas Gutes kommt immer. H. Paul Grice. Den E-moll-9-Akkord. Die Feinstrukturkonstante. Spanisch sprechen müssen, obwohl ichs gar nicht kann. Sklavenhafte Kellner. Schlecht geputzte Wandtafeln. Die Montague Street in Brooklyn. Alte Männer, die in Baugruben starren. Ziellose Studenten. Höhlenklettern. Zeitschriftenkioske. Badeferien an Flüssen.
WAS ICH NICHT MAG
Irland. Jugendliche. Überzeugungen. Wale. Neonfarbene Fussabdrücke, die die Richtung anzeigen sollen. Das Schweizer Filmschaffen. Den Geruch von Drogerien. Antiamerikanismus. Dass Robert Palmer schon tot ist. Sprachpurismus. Demonstrationen. Dicke Romane. Strategische Sozialkontakte. Rauchende Besucher, die darauf bestehen, auf den Balkon zu gehen, obwohl man ihnen ausdrücklich erlaubt hat, im Wohnzimmer zu rauchen. Bücherlose Wohnungen. Entschlossenheit. Primeurs. Tote Mäuse im Hallenbad. Unverheiratete Eltern. Gelbe Autos. Altersangaben bei Profifussballern. Alles, was den Fortschritt hindert. Satt sein, und es hat noch.