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	<title>Kommentare zu: Die Frau, die nie ein Mann war</title>
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	<description>Die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts»</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 13:35:58 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Guerrino Dr.Sti</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-4036</link>
		<dc:creator>Guerrino Dr.Sti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:05:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ciao Laura

Ich möchte es nicht unterlassen dir für deine Offenheit zu danken. Man löst ja bekanntlich die Probleme erst, wenn man sie primär anerkennt und dann sekundär nach zielorientierten Lösungen sucht. Genau diesen Weg bist du mit dir selbst gegangen und wir wissen beide sehr genau was es heisst, auf diesem Weg die Unvernunft und die Ungeduld zu bezwingen. Auf jeden Fall habe ich vor deiner Offenheit grössten Respekt, zeigt sie doch, dass du diesen Weg erfolgreich gegangen bist. Wie du mich kennst, so weisst du ja auch, dass ich mich eher in einer anderen Schreibform ausdrücken kann und ich schenke dir/euch diesen Zeilen:

Im Menschen gefangen,
im Geiste getragen.

In Gedanken die fliegen
als könnten sie Flügel kriegen.

Ohne Ende, ohne Rast,
niemand der sie hasst.

Niemand der sie meidet,
niemand der sie neidet.

Immer neu in die Weite,
in die Länge, in die Breite.

Den Horizont als Ziel.
Phantasie nie zuviel.

Als Freund Zenit und Nadir,
stetig kommen sie zu dir.

Diese Freiheit wünsch ich dir! (euch)

Guerrino</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ciao Laura</p>
<p>Ich möchte es nicht unterlassen dir für deine Offenheit zu danken. Man löst ja bekanntlich die Probleme erst, wenn man sie primär anerkennt und dann sekundär nach zielorientierten Lösungen sucht. Genau diesen Weg bist du mit dir selbst gegangen und wir wissen beide sehr genau was es heisst, auf diesem Weg die Unvernunft und die Ungeduld zu bezwingen. Auf jeden Fall habe ich vor deiner Offenheit grössten Respekt, zeigt sie doch, dass du diesen Weg erfolgreich gegangen bist. Wie du mich kennst, so weisst du ja auch, dass ich mich eher in einer anderen Schreibform ausdrücken kann und ich schenke dir/euch diesen Zeilen:</p>
<p>Im Menschen gefangen,<br />
im Geiste getragen.</p>
<p>In Gedanken die fliegen<br />
als könnten sie Flügel kriegen.</p>
<p>Ohne Ende, ohne Rast,<br />
niemand der sie hasst.</p>
<p>Niemand der sie meidet,<br />
niemand der sie neidet.</p>
<p>Immer neu in die Weite,<br />
in die Länge, in die Breite.</p>
<p>Den Horizont als Ziel.<br />
Phantasie nie zuviel.</p>
<p>Als Freund Zenit und Nadir,<br />
stetig kommen sie zu dir.</p>
<p>Diese Freiheit wünsch ich dir! (euch)</p>
<p>Guerrino</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Walter Frey</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-217</link>
		<dc:creator>Walter Frey</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Der Text hat mich sehr beeindruckt.Ich frage mich allerdings, ob mit der unverschlüsselten Namensnennung nicht eine Grenze der Verletzung überschritten wurde, die man doch - bei allem Verständnis für die Situation - nicht überschreiten sollte. Es besteht durchaus ein Unterschied, ob solch ein Artikel in einer Tessiner Zeitung erscheint, oder ob
er allen Abonnenten der Basler Zeitung zugestellt wird, da hier in Basel doch einige Leute die Familie kennen, über die dargestellte Familientragödie aber nicht  informiert waren. Ist es  veranwortbar, einen alten Mann so in die Pfanne zu hauen, auch wenn er uneinsichtig ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text hat mich sehr beeindruckt.Ich frage mich allerdings, ob mit der unverschlüsselten Namensnennung nicht eine Grenze der Verletzung überschritten wurde, die man doch &#8211; bei allem Verständnis für die Situation &#8211; nicht überschreiten sollte. Es besteht durchaus ein Unterschied, ob solch ein Artikel in einer Tessiner Zeitung erscheint, oder ob<br />
er allen Abonnenten der Basler Zeitung zugestellt wird, da hier in Basel doch einige Leute die Familie kennen, über die dargestellte Familientragödie aber nicht  informiert waren. Ist es  veranwortbar, einen alten Mann so in die Pfanne zu hauen, auch wenn er uneinsichtig ist?</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexandra Gautschi</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-218</link>
		<dc:creator>Alexandra Gautschi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es mutig und wichtig mit solchen Tabu Themen an die Oeffentlichkeit zu gelangen und Grenzen zu sprengen. Hatte ich doch selber wenig Kentnisse über dieses Thema und konnte mich durch den sehr persönlichen Bericht tiefer damit beschäftigen. Danke für den Mut. Dass aber der familiäre tiefgreifende Konflikt so an der Oeffentlichkeit ausgetragen werden muss finde ich tragisch. Das Unverständnis auf Seite der Eltern finde ich schockierend - alles Gute Laura!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es mutig und wichtig mit solchen Tabu Themen an die Oeffentlichkeit zu gelangen und Grenzen zu sprengen. Hatte ich doch selber wenig Kentnisse über dieses Thema und konnte mich durch den sehr persönlichen Bericht tiefer damit beschäftigen. Danke für den Mut. Dass aber der familiäre tiefgreifende Konflikt so an der Oeffentlichkeit ausgetragen werden muss finde ich tragisch. Das Unverständnis auf Seite der Eltern finde ich schockierend &#8211; alles Gute Laura!</p>
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		<title>Von: Hans Zurbriggen</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-219</link>
		<dc:creator>Hans Zurbriggen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Der Physiker, Professor, Regierungsrat und selbsternannte Psychiater hätte dringend vorher und vor allem vertieft das äusserts komplexe Thema des schweren Borderline-Syndroms studieren sollen, bevor er dermassen leichtfertig seine unqualifizierte Diagnose stellte! Die sture und menschenverachtende Geisteshaltung dieses Menschen, hat bei mir Gänsehaut erzeugt. Ich musste den Text zweimal lesen um zu glauben was da wirklich geschehen ist. Was die von Walter Frey in Frage gestellte Verantwortbarkeit der Öffentlichmachung betrifft, bin ich der Meinung, dass dies aus Sicht von Laura offenbar der &quot;letzte Weg&quot; war. Es wäre sicher einiges tragischer, wenn Laura heute immer noch im &quot;Fürsorgerischen Freiheitsentzug&quot; stecken würde. Ich persönlich kann weder für diesen &quot;Vater&quot; noch für den Rest seiner Famile auch nur einen Hauch von Bedauern empfinden. Mit aufrichtiger Zuwendung, Verständnis und Toleranz seitens der ganzen Familie wäre es nie zu diesem tragischen Familienkonflikt gekommen. Zu hoffen bleibt, dass Laura einen einigermassen gangbaren Weg finden wird - ich drücke ihr die Daumen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Physiker, Professor, Regierungsrat und selbsternannte Psychiater hätte dringend vorher und vor allem vertieft das äusserts komplexe Thema des schweren Borderline-Syndroms studieren sollen, bevor er dermassen leichtfertig seine unqualifizierte Diagnose stellte! Die sture und menschenverachtende Geisteshaltung dieses Menschen, hat bei mir Gänsehaut erzeugt. Ich musste den Text zweimal lesen um zu glauben was da wirklich geschehen ist. Was die von Walter Frey in Frage gestellte Verantwortbarkeit der Öffentlichmachung betrifft, bin ich der Meinung, dass dies aus Sicht von Laura offenbar der &quot;letzte Weg&quot; war. Es wäre sicher einiges tragischer, wenn Laura heute immer noch im &quot;Fürsorgerischen Freiheitsentzug&quot; stecken würde. Ich persönlich kann weder für diesen &quot;Vater&quot; noch für den Rest seiner Famile auch nur einen Hauch von Bedauern empfinden. Mit aufrichtiger Zuwendung, Verständnis und Toleranz seitens der ganzen Familie wäre es nie zu diesem tragischen Familienkonflikt gekommen. Zu hoffen bleibt, dass Laura einen einigermassen gangbaren Weg finden wird &#8211; ich drücke ihr die Daumen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Friedrich Schneider</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-220</link>
		<dc:creator>Friedrich Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Frau, die nie ein Mann war&quot;, von Christoph Keller, TagiMagi Nr. 36/2007

Es ist unglaublich grotesk, welche Machenschaften und anmassenden Intrigen sich Vater Striebel herausnimmt und wozu sich die tessiner Zulassungsinstanzen und offenbar einige Medien einspannen lassen!
Ein rund 45-jähriger Mensch in unbestrittener geistiger Zurechnungsfähigkeit und in einem verantwortungsvollen Beruf passt seine körperlichen &quot;Disorder&quot; nach jahrzehntelangen Leiden der seelischen Empfindung an. (Dass dies der Vater und die Geschwister nicht verstehen können, muss mit Bedauern akzeptiert werden, ist aber für die betroffene auch nicht mehr junge Frau zusätzlich schmerzlich.) Laura Armani begeht keinerlei Verbrechen oder Vergehen. Aber sie erlaubt sich die Beanspruchung eines heute unbestrittenen Menschenrechtes. Dass dies nicht ohne seelische Verunsicherungen vonstatten geht, ist völlig normal.
Ohne Scham wird die seit langem dauernde Volljährigkeit sträflich missachtet, und die augenblicklichen inneren Anpassungsprozesse zur schweren psychischen Erkrankung dramatisiert. Dies begründe einen FFE, was in vorauseilendem Gehorsam von den dafür scheinbar Zuständigen flugs vollzogen wurde.
In welchem Jahrhundert und mit welchem menschenrechtlichen Verständnis leben wir denn? Laura Armani hat alle persönliche und öffentliche Unterstützung nötig. Sie verdient es, ein eigenes, selbst bestimmtes Leben zu leben. Sie lebt mit ihrer körperlichen Besonderheit. Ihr Umgang damit kann keinen Vorwand für eine faktische Entmündigung begründen. Dem betagten Vater und dem widerstrebenden Umfeld bleibt nichts anderes übrig, als dies möglichst rasch und still zu akzeptieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Die Frau, die nie ein Mann war&quot;, von Christoph Keller, TagiMagi Nr. 36/2007</p>
<p>Es ist unglaublich grotesk, welche Machenschaften und anmassenden Intrigen sich Vater Striebel herausnimmt und wozu sich die tessiner Zulassungsinstanzen und offenbar einige Medien einspannen lassen!<br />
Ein rund 45-jähriger Mensch in unbestrittener geistiger Zurechnungsfähigkeit und in einem verantwortungsvollen Beruf passt seine körperlichen &quot;Disorder&quot; nach jahrzehntelangen Leiden der seelischen Empfindung an. (Dass dies der Vater und die Geschwister nicht verstehen können, muss mit Bedauern akzeptiert werden, ist aber für die betroffene auch nicht mehr junge Frau zusätzlich schmerzlich.) Laura Armani begeht keinerlei Verbrechen oder Vergehen. Aber sie erlaubt sich die Beanspruchung eines heute unbestrittenen Menschenrechtes. Dass dies nicht ohne seelische Verunsicherungen vonstatten geht, ist völlig normal.<br />
Ohne Scham wird die seit langem dauernde Volljährigkeit sträflich missachtet, und die augenblicklichen inneren Anpassungsprozesse zur schweren psychischen Erkrankung dramatisiert. Dies begründe einen FFE, was in vorauseilendem Gehorsam von den dafür scheinbar Zuständigen flugs vollzogen wurde.<br />
In welchem Jahrhundert und mit welchem menschenrechtlichen Verständnis leben wir denn? Laura Armani hat alle persönliche und öffentliche Unterstützung nötig. Sie verdient es, ein eigenes, selbst bestimmtes Leben zu leben. Sie lebt mit ihrer körperlichen Besonderheit. Ihr Umgang damit kann keinen Vorwand für eine faktische Entmündigung begründen. Dem betagten Vater und dem widerstrebenden Umfeld bleibt nichts anderes übrig, als dies möglichst rasch und still zu akzeptieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Elisabeth Schmid</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-221</link>
		<dc:creator>Elisabeth Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Kommentare und Ermutigungen für Laura zeuge ich allen Respekt, aber sind sie als Familie selber betroffen sieht man doch diese Selbstbestimmung der Sexualität des Ehemnannes, Vaters und Sohns in einem anderen Licht. Viele Facetten kommen ans Tageslicht. Den Verlust der geliebten Person, die Kinder dürfen nicht mehr Papa sagen,die Identikfikation des Sohnes mit seinem Vater, die Kinder gehen mit einer aufgetakelten alten Dame im Minirock und Stöckelschuhen durch die Stadt und müssen dieses lächerliche Schauspiel über sich ergehen lassen.Er war ein phantastischer Ehemann und Vater und nun DAS ? Als Betroffene, bleiben die Kinder und ich nur ratlos zurück. Soviel ich weiss, fühlt er (sie) sich sehr einsam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommentare und Ermutigungen für Laura zeuge ich allen Respekt, aber sind sie als Familie selber betroffen sieht man doch diese Selbstbestimmung der Sexualität des Ehemnannes, Vaters und Sohns in einem anderen Licht. Viele Facetten kommen ans Tageslicht. Den Verlust der geliebten Person, die Kinder dürfen nicht mehr Papa sagen,die Identikfikation des Sohnes mit seinem Vater, die Kinder gehen mit einer aufgetakelten alten Dame im Minirock und Stöckelschuhen durch die Stadt und müssen dieses lächerliche Schauspiel über sich ergehen lassen.Er war ein phantastischer Ehemann und Vater und nun DAS ? Als Betroffene, bleiben die Kinder und ich nur ratlos zurück. Soviel ich weiss, fühlt er (sie) sich sehr einsam.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Barbara Mazenauer</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-222</link>
		<dc:creator>Barbara Mazenauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Vater, der seine Ehre und sein Ruf über alles stellt. Um sein Bild der Normalität zu wahren, zieht er es vor, seinen Sohn / Tochter für verrückt zu erklären und einzusperren (FFE). So muss er sich nicht mit der Realität auseinandersetzen und kann an seiner Meinung und seinem Weltbild festhalten. Er hat sein Leben nach seinen Vorstellungen gelebt, warum lässt er Laura nicht dasselbe tun? Hans Rudolf Striebel, deinen Ruf kannst du nicht mit ins Grab nehmen, der stirbt mit dir. Ein bisschen Verständnis jedoch, das würde in deiner Tochter weiterleben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vater, der seine Ehre und sein Ruf über alles stellt. Um sein Bild der Normalität zu wahren, zieht er es vor, seinen Sohn / Tochter für verrückt zu erklären und einzusperren (FFE). So muss er sich nicht mit der Realität auseinandersetzen und kann an seiner Meinung und seinem Weltbild festhalten. Er hat sein Leben nach seinen Vorstellungen gelebt, warum lässt er Laura nicht dasselbe tun? Hans Rudolf Striebel, deinen Ruf kannst du nicht mit ins Grab nehmen, der stirbt mit dir. Ein bisschen Verständnis jedoch, das würde in deiner Tochter weiterleben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Schillmeier</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-223</link>
		<dc:creator>Thomas Schillmeier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es bleibt zu hoffen,dass der Herr Professor und Atomreaktor-Tüfftler bald den Löffel abgibt,damit sein Kind wieder ein Leben führen kann,das diesen Namen auch verdient.
Alles Gute Laura,es wird schon wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es bleibt zu hoffen,dass der Herr Professor und Atomreaktor-Tüfftler bald den Löffel abgibt,damit sein Kind wieder ein Leben führen kann,das diesen Namen auch verdient.<br />
Alles Gute Laura,es wird schon wieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniela Truffer</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-224</link>
		<dc:creator>Daniela Truffer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Tabuisierung von Intersexualität hat das Leben von uns Betroffenen nachhaltig negativ beeinflusst. Deshalb ist jeder Bericht erfreulich, der darüber informiert und zu einer Enttabuisierung beiträgt.
Ob der Laie nach diesem Artikel den Durchblick haben wird, ist jedoch zu bezweifeln. Er wird sich wohl eher fragen: Was ist jetzt genau Interse-xualität? Muss irgendwie mit Transsexualität zu tun haben, oder?
Ich bezweifle nicht, dass Frau Armani intersexuell ist, und ziehe den Hut vor ihr als Mensch, der so etwas überlebt und gekämpft hat, aber diese Berichterstattung ist verwirrend.
Die problematische Vater-Tochter-Beziehung, der private Streit und die Grenzüberschreitungen eines alten, störrischen Patriarchen werden zu sehr breit geschlagen. Das eigentliche Thema verschwindet dahinter, es kommt zu keiner wirklichen Klärung über Intersexualität. Auch über Frau Armanis Intersexualität erfährt man nichts Konkretes. Was ist deren Ursache? Eine Androgenresistenz oder ein Enzymdefekt? Ist sie chro-mosomal männlich (XY) oder weiblich (XX)? Wieso vermischt Frau Armani in ihren Aussagen &#039;transsexuell&#039; und &#039;intersexuell&#039;, zuweilen im selben Satz, beschreibt zwar einen intersexuellen Körper, spricht von sich je-doch als &quot;von Geburt an transsexuell&quot;? Als Medizinerin kennt Frau Armani doch den Unterschied und auch der Autor hat sich &quot;mehrfach mit Fragen der Intersexualität auseinandergesetzt&quot;. Warum also diese diffuse Dar-stellung? Immerhin spricht der Titel des Artikels Klartext und bringt den Unterschied zwischen Intersexualität und Transsexualität auf den Punkt: &quot;Die Frau, die nie ein Mann war&quot; – man beachte das &#039;nie&#039;.
Die Ärzteschaft kommt auch zu Wort und spricht von einem Umdenken. Aber bitte genau lesen: Von einer Anerkennung eines &#039;dritten Ge-schlechts&#039; sei man weit entfernt, gemäss Prof. Mullis wächst jedoch &quot;un-ter den Ärzten die Bereitschaft, ein unbestimmtes Geschlecht auch ein-mal sein zu lassen, wenn es sich medizinisch vertreten lässt&quot;. Glücklich also diejenigen, bei denen die Mediziner grosszügigerweise ein Auge zu-drücken und die &quot;auch einmal&quot; mit einem unoperierten Genital alt werden dürfen! Das ist dann wie ein Sechser im Lotto – und wohl auch entspre-chend selten. Bei diesem Tempo im Umdenken werden noch viele Interse-xuelle &#039;daran glauben&#039; müssen. Dabei wäre es doch so einfach: Geschlechtszuweisende Operationen dürfen nur im Einverständnis der intersexuellen Person durchgeführt werden! Es geht um Menschenrechte, um Kinderrechte: das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Selbst-bestimmung und Würde. Lauter Dinge, die so nebenbei auch in der Schweizerischen Verfassung enthalten sind.
D. Truffer (www.intersex.ch)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tabuisierung von Intersexualität hat das Leben von uns Betroffenen nachhaltig negativ beeinflusst. Deshalb ist jeder Bericht erfreulich, der darüber informiert und zu einer Enttabuisierung beiträgt.<br />
Ob der Laie nach diesem Artikel den Durchblick haben wird, ist jedoch zu bezweifeln. Er wird sich wohl eher fragen: Was ist jetzt genau Interse-xualität? Muss irgendwie mit Transsexualität zu tun haben, oder?<br />
Ich bezweifle nicht, dass Frau Armani intersexuell ist, und ziehe den Hut vor ihr als Mensch, der so etwas überlebt und gekämpft hat, aber diese Berichterstattung ist verwirrend.<br />
Die problematische Vater-Tochter-Beziehung, der private Streit und die Grenzüberschreitungen eines alten, störrischen Patriarchen werden zu sehr breit geschlagen. Das eigentliche Thema verschwindet dahinter, es kommt zu keiner wirklichen Klärung über Intersexualität. Auch über Frau Armanis Intersexualität erfährt man nichts Konkretes. Was ist deren Ursache? Eine Androgenresistenz oder ein Enzymdefekt? Ist sie chro-mosomal männlich (XY) oder weiblich (XX)? Wieso vermischt Frau Armani in ihren Aussagen &#8216;transsexuell&#8217; und &#8216;intersexuell&#8217;, zuweilen im selben Satz, beschreibt zwar einen intersexuellen Körper, spricht von sich je-doch als &quot;von Geburt an transsexuell&quot;? Als Medizinerin kennt Frau Armani doch den Unterschied und auch der Autor hat sich &quot;mehrfach mit Fragen der Intersexualität auseinandergesetzt&quot;. Warum also diese diffuse Dar-stellung? Immerhin spricht der Titel des Artikels Klartext und bringt den Unterschied zwischen Intersexualität und Transsexualität auf den Punkt: &quot;Die Frau, die nie ein Mann war&quot; – man beachte das &#8216;nie&#8217;.<br />
Die Ärzteschaft kommt auch zu Wort und spricht von einem Umdenken. Aber bitte genau lesen: Von einer Anerkennung eines &#8216;dritten Ge-schlechts&#8217; sei man weit entfernt, gemäss Prof. Mullis wächst jedoch &quot;un-ter den Ärzten die Bereitschaft, ein unbestimmtes Geschlecht auch ein-mal sein zu lassen, wenn es sich medizinisch vertreten lässt&quot;. Glücklich also diejenigen, bei denen die Mediziner grosszügigerweise ein Auge zu-drücken und die &quot;auch einmal&quot; mit einem unoperierten Genital alt werden dürfen! Das ist dann wie ein Sechser im Lotto – und wohl auch entspre-chend selten. Bei diesem Tempo im Umdenken werden noch viele Interse-xuelle &#8216;daran glauben&#8217; müssen. Dabei wäre es doch so einfach: Geschlechtszuweisende Operationen dürfen nur im Einverständnis der intersexuellen Person durchgeführt werden! Es geht um Menschenrechte, um Kinderrechte: das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Selbst-bestimmung und Würde. Lauter Dinge, die so nebenbei auch in der Schweizerischen Verfassung enthalten sind.<br />
D. Truffer (www.intersex.ch)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ernesta Balmer</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-frau-die-nie-ein-mann-war/comment-page-1/#comment-225</link>
		<dc:creator>Ernesta Balmer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/wordpress/?p=220#comment-225</guid>
		<description>Geh ich die Leserbriefe durch, finde ich drei verschiedene Reaktionen. Es waere interessant, wenn dieses Magazines die umfangreiche Thematik nicht beim vorliegenden Artikel belassen, sondern die einzelnen Themen separat weiter verfolgen wuerde.

Die erste Reaktionsgruppe, mit welcher ich mich solidarisiere sind diejenigen Leserantworten, die sich mit der Auseinandersetzung Vater:Laura beschaeftigen. Vater&#039;s Sturheit scharrt seine Gegner um sich und oeffnet Laura den Weg zur Sympathie. Kann voll mitfuehlen, hatte ich doch selber einen Vater, der aus mir einen richtigen Mann machen wollte, mich zwangsanpassen liess. Es kam der Moment, da ich auf ihn nicht mal mehr zornig war, sondern Mitleid verspuerte. Ich kann nur hoffen, dass Laura in allen Punkten als Siegerin hervorgeht. Soweit es um die Sache mit ihrem Vater geht!
Was mich ein traurig stimmt, ist Elisabeth&#039;s Leserbrief, der von seiner Frau. Dieser geht in der Flut beinahe unter. Schade! Ihr Kommentar ist anklagend und ich frage mich immer wieder, ob und wieweit der transsexuelle Weg beschritten werden kann, ohne  dass Scherben zurueckgelassen werden. Ich hab den Eindruck, dass die verantwortlichen Psychiater sich alleine um das Wohl des Transferierenden kuemmern, sich aber einen Deut um die Scherben kuemmern, die dabei hintelassen werden. Ich rede aus eigener Erfahrung ... hab Glueck gehabt, dass meine Partnerin und ich eine Loesung fanden, mit welcher wir beide leben koennen. Einen Kompromiss ohne Schmerzen zu finden! Wobei ich der Meinung bin, dass jeder Mensch Anspruch auf Selbstverwirklichung haben darf. Ich bin zu lange den Schweizer Schulen entfernt, um den heutigen Stand der Information in bezug auf Geschlecht und Gesellschaft zu kennen. Auf jeden Fall gehoerte dies heute zur Pflichtlektuere, denn Transsexualismus wird nicht geringer. Und die Intersexuellen, lange Zeit von Eltern und Aerzten unter Verschluss und Schweigen gehalten, beginnen sich endlich zu regen. Damit bin ich bei der dritten Gruppe, den Intersexuellen.
Daniela Truffer hat ausfuehrlich genug erklaert, um was es geht. Selber gehoere ich auch zu dieser Gruppe, wurde ebenfalls im minderjaehrigen Alter zwangspoeriert. Koerperkorrektur gelungen, was danach kam, blieb offen. Es gehen nicht verifizierte Zahlen durch die Reihen, dass bis zu dreissig Prozent der im Kindesalter operierten intersexuellen Kinder Selbstmord begeben. Der Leser muss sich vorstellen, dass unsereiner, zwangsoperiert, in ein Leben gezwungen wird. In ein Leben, das nicht zu einem gehoert; an der eigenen Persoenlichkeit vorbeigeht. Wir wollen nicht mehr, als dass man uns intersexuelle Menschen im Kindesalter leben laesst. Mindestens solange, bis wir bei Vollmuendigkeit selber entscheiden koennen, in welcher Form wir schliesslich leben wollen. Es ist unser Recht als Mensch frei zu leben, wie Frau Meier und Herr Mueller von nebenan auch. Und nicht zuletzt auch nach den Richtlinien de UNICEF: convention on the rights of a Child.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geh ich die Leserbriefe durch, finde ich drei verschiedene Reaktionen. Es waere interessant, wenn dieses Magazines die umfangreiche Thematik nicht beim vorliegenden Artikel belassen, sondern die einzelnen Themen separat weiter verfolgen wuerde.</p>
<p>Die erste Reaktionsgruppe, mit welcher ich mich solidarisiere sind diejenigen Leserantworten, die sich mit der Auseinandersetzung Vater:Laura beschaeftigen. Vater&#8217;s Sturheit scharrt seine Gegner um sich und oeffnet Laura den Weg zur Sympathie. Kann voll mitfuehlen, hatte ich doch selber einen Vater, der aus mir einen richtigen Mann machen wollte, mich zwangsanpassen liess. Es kam der Moment, da ich auf ihn nicht mal mehr zornig war, sondern Mitleid verspuerte. Ich kann nur hoffen, dass Laura in allen Punkten als Siegerin hervorgeht. Soweit es um die Sache mit ihrem Vater geht!<br />
Was mich ein traurig stimmt, ist Elisabeth&#8217;s Leserbrief, der von seiner Frau. Dieser geht in der Flut beinahe unter. Schade! Ihr Kommentar ist anklagend und ich frage mich immer wieder, ob und wieweit der transsexuelle Weg beschritten werden kann, ohne  dass Scherben zurueckgelassen werden. Ich hab den Eindruck, dass die verantwortlichen Psychiater sich alleine um das Wohl des Transferierenden kuemmern, sich aber einen Deut um die Scherben kuemmern, die dabei hintelassen werden. Ich rede aus eigener Erfahrung &#8230; hab Glueck gehabt, dass meine Partnerin und ich eine Loesung fanden, mit welcher wir beide leben koennen. Einen Kompromiss ohne Schmerzen zu finden! Wobei ich der Meinung bin, dass jeder Mensch Anspruch auf Selbstverwirklichung haben darf. Ich bin zu lange den Schweizer Schulen entfernt, um den heutigen Stand der Information in bezug auf Geschlecht und Gesellschaft zu kennen. Auf jeden Fall gehoerte dies heute zur Pflichtlektuere, denn Transsexualismus wird nicht geringer. Und die Intersexuellen, lange Zeit von Eltern und Aerzten unter Verschluss und Schweigen gehalten, beginnen sich endlich zu regen. Damit bin ich bei der dritten Gruppe, den Intersexuellen.<br />
Daniela Truffer hat ausfuehrlich genug erklaert, um was es geht. Selber gehoere ich auch zu dieser Gruppe, wurde ebenfalls im minderjaehrigen Alter zwangspoeriert. Koerperkorrektur gelungen, was danach kam, blieb offen. Es gehen nicht verifizierte Zahlen durch die Reihen, dass bis zu dreissig Prozent der im Kindesalter operierten intersexuellen Kinder Selbstmord begeben. Der Leser muss sich vorstellen, dass unsereiner, zwangsoperiert, in ein Leben gezwungen wird. In ein Leben, das nicht zu einem gehoert; an der eigenen Persoenlichkeit vorbeigeht. Wir wollen nicht mehr, als dass man uns intersexuelle Menschen im Kindesalter leben laesst. Mindestens solange, bis wir bei Vollmuendigkeit selber entscheiden koennen, in welcher Form wir schliesslich leben wollen. Es ist unser Recht als Mensch frei zu leben, wie Frau Meier und Herr Mueller von nebenan auch. Und nicht zuletzt auch nach den Richtlinien de UNICEF: convention on the rights of a Child.</p>
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