Die Stimme der Gegenwart

Helene Hegemann ist 17, lebt in Berlin und hat den Roman ihrer Generation geschrieben.

22.01.2010 von Georg Diez , 6 Kommentare

Ist Schreiben Notwehr? Kann Schreiben einen schützen? Gerade indem man sich öffnet, verletzlich macht und schutzlos? Oder ist das alles nur pathetisches Gebrabbel?
Helene Hegemann ist blass. Sie ist 17 Jahre alt, sie hat mittelblonde Haare, die ihr ständig ins Gesicht fallen, sie hat Turnschuhe an mit verschiedenfarbigen Schnürsenkeln, sie sitzt im Café und wartet auf die erste Frage. Sie ist die Schriftstellerin, ich bin der Reporter.
Sie hat ein Buch geschrieben, das einen überfährt, schnell, hart, geradeaus und praktisch ohne zu bremsen. «O. k., die Nacht, wieder mal so ein Ringen mit dem Tod, die Fetzen angstgequälten Schlafes, mein von schicksalsmächtigen Orchestern erbebendes Kinderzimmer und all diese Einbrecherstimmen aus dem Hinterhof, die unausgesetzt meinen Namen schreien.»
So beginnt das Buch, und die Angst, die Verzweiflung, der Sex, die Drogen, die Wunden, das Kotzen, die kurze Zärtlichkeit, das Suchen, die Liebe, der Ekel, der Selbsthass, die Zerstörung der Figuren steigern sich danach schubweise.
«Axolotl Roadkill» heisst das Buch, es ist Helene Hegemanns erster Roman, und die Journalisten stehen Schlange. Weil die Autorin 17 Jahre alt ist? Weil sie vorher schon einen Film in eigener Regie gedreht hat? Weil sie ihre Mutter verloren hat, als sie 13 war, und diese Mutter als saufendes, kotzendes Wrack in dem Roman erscheint? Weil Hegemann von der Schönheit des Heroins erzählt und den Darkrooms der Berliner Klubs und der Leere und Verzweiflung, welche die Jugend regelmässig befällt, wenn sie jung ist? Weil sie die neue Charlotte Roche ist? Weil Journalisten einfach so sind, Rudeltiere?
Wir kennen uns ein wenig, das sage ich, weil das hier auch eine Mediengeschichte ist, am Rande wenigstens. Ich kenne ihren Vater, den Dramaturgen Carl Hegemann, eine Schlüsselfigur der Berliner Theaterszene. Als ich mal bei ihm in der Wohnung war, da erzählte er mir, dass seine Tochter einen Film gemacht habe. Aber Carl Hegemann redet sehr viel und sehr schnell. Ich dachte nicht länger darüber nach. Und ich dachte auch nicht länger darüber nach, als ich hörte, seine Tochter habe nun auch einen Roman geschrieben.
Vor ein paar Wochen machte ich dann die Post auf, und mich sprang ein schwarzes Buch an mit einem leicht lächelnden rosa Tier darauf, das seltsame Beine und dürre flügelähnliche Ärmchen hat. Ich fing an zu lesen und dachte: Rainald Goetz! William Burroughs! Salinger! Malaparte!
Das Buch ist, einfach gesagt, phänomenal, die Autorin ist ein Phänomen, und vielleicht muss man sich entscheiden, was einen mehr interessiert. Die Journalisten, von denen Helene Hegemann kurz erzählt, am Anfang unseres Gesprächs, wollten das Phänomen beschreiben, sie wollten die Geschichte, sie wollten sehen, wie fertig, depressiv, kaputt diese Autorin wirklich ist. Und je jünger die Journalisten waren, sagt Hegemann, desto bösartiger erschienen sie ihr.
Was einfach Neid sein kann, was daran liegen kann, dass Hegemann mehr gelesen hat als sie, obwohl sie die Schule nach der zehnten Klasse abgebrochen hat, was damit zu tun haben kann, dass sie Sachen sagt wie: «Ich fühle mich manchmal schlauer als Leute, die älter sind, und manchmal dümmer als Leute, die jünger sind.»
Man muss Helene Hegemann nun nicht in Schutz nehmen, das kann sie, für eine 17-Jährige und auch sonst, sehr gut selbst. Ihre Geschichte ist wiederum sehr besonders, und es ist sehr einfach und sehr verlockend, Parallelen zu suchen zwischen dem Buch und der Autorin, das alte Biografiespiel. Helene Hegemann, so scheint es auf den ersten Blick, ist so etwas wie ein popkulturelles Aschenputtel.

Freunde mit Starstatus
Von der Provinz nach Berlin, vom bildungsfernen Leben mit der Mutter mitten hinein in die Diskurs- und Theaterzirkel des Vaters, vom traurigen Aussenseiter zu Freunden mit Starstatus. Sie habe damals erst etwas gezögert, als ihre Mutter an einem Aneurysma starb, sagt sie. Sie kannte ihren Vater kaum. Dann zog sie zu ihm, für beide eine neue Situation, er hatte nie Kinder, sie nie einen Vater. «Eine nicht total unintelligente Entscheidung war das», sagt sie heute.
Helene Hegemann wuchs bei ihrer Mutter in Bochum auf, und wenn man sie fragt, was ihre Mutter gearbeitet hat, dann sagt sie: «Ich weiss gar nicht so genau, was die in der Zeit gemacht hat, als wir zusammen gelebt haben.» Die Mutter im Buch ist eine Frau, die sich selbst und ihre Tochter vernachlässigt, selbstzerstörerisch, abhängig. Die Mutter, von der Helene Hegemann erzählt, ist eine Sozialhilfeempfängerin, «was nicht so richtig tragisch war», wie sie sagt.
Sie will nicht wirklich über ihre Mutter reden, vielleicht um sie zu schützen. Oder sich. Es bleibt in dem, was sie erzählt, ein Gefühl zwischen Verlorenheit und Freiheit, das diese Kindheit überlagert und doch nicht dieses tiefere, dunklere Gefühl überdeckt, das Helene Hegemann schon früh in sich entdeckt hat, dieses Gefühl, so ganz anders zu sein, so überhaupt nicht dazuzugehören, nicht dorthin zu passen, wo die anderen sind, die mit den gebügelten Hemden und den gekämmten Haaren.
«Ist es das, was ihr für Wahnsinn haltet», schreibt sie in ihrem Roman. «Jagen euch Leute, die durchdrehen, einen wohligen Schauer über den Rücken?» Im Gespräch sagt sie: «Ich wusste, dass ich nicht so funktioniere, wie die anderen. Weil ich diese ganzen sozialen Vorgänge nicht nachvollziehen konnte. Ich dachte, ich sei die Aussenseiterin, ich sei verrückt. Deshalb habe ich einen Pakt geschlossen, einen Pakt mit mir selbst: Dass ich irgendwann öffentlich äussern können werde, was mich ernsthaft beschäftigt.
Ich wusste nie, um was es geht, wenn andere Menschen sich treffen. Ich dachte, ich sei die Aussenseiterin, ich sei verrückt. Deshalb habe ich einen Pakt geschlossen, einen Pakt mit mir selbst: Dass ich irgendwann sagen kann, was ich will, was mir entspricht.»

Hass aufs Funktionieren
Und das tut sie, in ihrem schwarz leuchtenden Roman, der von bestechendem Rhythmus ist und fast ohne einen falschen Ton, das tut sie im Gespräch, wenn sie von den Horrorfilmen erzählt, die sie schauen durfte, als sie noch klein war, und von den Zeichentrickfilmen, die ihr die Mutter verbot. «Ich weiss auch nicht genau, warum sie mir das genau verboten hat», sagt Helene Hegemann. «Ich habe durch das Fernsehen viel gelernt, ganz viele Erfahrungen habe ich zuerst dort abgebildet erlebt. Ich bin so glücklich, dass ich nicht verschont wurde. Das Schlimmste, was man Kindern antun kann, ist, dass man sie einer totalen Normalität aussetzt.»
Dieser, das Wort ist in diesem Fall vielleicht nicht zu hart, Hass auf das Funktionieren, die Arbeitsbiografien, das Hinnehmen einer angeblichen Normalität, diese Grundwut, dieser Ekel im sartreschen Sinn, das ist das, was den Roman und das Leben von Helene Hegemann verbindet — mehr als die konkreten Figuren und Situationen, als die koksenden, kotzenden Halbgeschwister, die es nicht gibt, als der verrückte Vater, als die Sexexzesse oder der Drogenwahn.
«Ich nehme gar keine Drogen», sagt Helene Hegemann, und wer will das schon überprüfen. An ihrer existenziellen Unbehaustheit würde das auch nichts ändern, das weiss sie, sie ist so extrem selbstreflektiert im Gespräch, dass man sich schon fragt, wie alt dieses schnell redende Mädchen im Kopf wirklich ist. Dieser souveräne Umgang mit Selbstbildern, Popeinflüssen, feministischen und sonstigen Theoriefragen prägt auch das Buch, das auf dem Grat zwischen Intelligenz und Emotion fast traumwandlerisch unterwegs ist.

Verlogene Rebellion
«Ich bin so dissoziativ, dass ich zu dem werden kann, was andere in mir sehen, da wirst du mir wohl gestatten, einige Fragen zu stellen, bevor ich mich in ein vierzigjähriges Wrack verwandle, nur um dir zu gefallen.» Das ist so einer der Hegemann-Sätze, man kann das Buch fast überall aufschlagen und findet solche gedanklich mehr oder weniger kompliziert abgefederten Wortkaskaden. Der Schmerz hinter diesen Sätzen ist echt, den will sie auch gar nicht verstecken. Den Schmerz bringt sie mit, aber was das mit ihrem Leben, ihrer Mutter zu tun hat, ist eine Frage für den Therapeuten, nicht für die Literatur.
Dass das oft verwechselt wird, ist kein Zufall in unserer durchtherapeutisierten Gesellschaft, in der die Psychologie so etwas wie eine emotionale Leitwissenschaft geworden ist. Da wirkt es fast, als ob Hegemann ganz bewusst Köder auswirft, wenn sie im Buch über Vergewaltigung im Kindesalter erzählt. Im Gespräch erzählt sie eher davon, dass sie ein halbes Jahr mit Freundinnen mit einem Zirkus unterwegs war, als sie neun war, damals lernte sie den Flickflack. Sie erzählt davon, wie es war, als Einzige in ihrer Klasse Musik von Nirwana zu hören und Chucks-Turnschuhe zu tragen und warum sie Ray Davies von den Kinks nicht leiden kann.
Und da ist man dann auch schon an dem Punkt, der Helene Hegemann wirklich interessiert, eine Frage, die sich direkt aus der Dunkelheit ihres Romans ableiten lässt: Wie kann das gehen, dieses Leben, in dem es so wenig gibt, gegen das man sein kann? Wie kann man herausfinden, was man will, wenn man nicht mal sagen kann, was man nicht will? Was soll man von Schulleiterinnen halten, die einem raten, dass man jetzt aber ganz dringend gegen den eigenen Vater rebellieren sollte? Soll man da kotzen oder einfach oberflächlich werden und möglichst viel Geld ausgeben?
Ray Davies steht für Hegemann für diese verlogene Rebellionspose, die sich selbstgefällig feiert. Sie selbst, sagt sie, wäre schon gern in den späten Sechziger- und Siebzigerjahren jung gewesen. Weil sie aber heute jung ist, sieht sie das mit der Rebellion etwas widersprüchlicher, sieht sie, dass für viele in ihrem Alter gerade ein Kult der Oberflächlichkeit, des Reichtums cool und attraktiv wird, den sie nachvollziehen kann als Rebellion gegen die dauernde Rebellionspose. Den sie als «voll toll und natürlich autistisch» bezeichnet.
Helene Hegemann ist, mit anderen Worten, und obwohl sie das nicht will und obwohl sie ¬eigentlich zu alt dafür im Kopf ist, eine Stimme ihrer Generation. Auch deshalb stürzen sich die Journalisten so auf sie. Sie ist die jüngere Mischung aus dem Depressions-Bestseller «Mängelexemplar» von Sarah Kuttner und den körperlichen und sexuellen Selbsterkundungen, wie sie Charlotte Roche so erfolgreich in «Feuchtgebiete» vorgeführt hat. Das Buch von Roche zumindest hat Hegemann gelesen, sie mochte es auch, «aber zu behaupten, das sei feministisch», sagt sie, «das ist antifeministisch».
Wobei solche Fragen, das ist eine Sache, die man aus «Axolotl Roadkill» lernen kann, Fragen also nach Feminismus oder Sexualität oder Geschlechterrollen, sich heute nicht mehr oder ganz, ganz anders stellen. Im Roman sind praktisch alle Figuren bisexuell, es ist im Grunde egal, ob sie mit einer Frau oder einem Mann ins Bett gehen, sie suchen nach anderen Dingen, sie experimentieren, entscheiden sich neu, es wird ihnen schwindelig, sie laufen weg, legen sich nicht fest, verzweifeln.
«Es hat ja nichts mit Glück zu tun, frei zu sein», sagt Helene Hegemann, die im Kopf und im Schreiben mal wieder einen Schritt schneller ist. Dann erzählt sie von einem 14-jährigen Transsexuellen, der schon mit zwölf zum Mädchen operiert werden wollte. Seine Mitschüler hatten damit kein Problem. Nur der Arzt erlaubt ihm diese Operation nicht, er solle noch warten, sagt der, zwei, fünf, zehn Jahre. So ist es doch wieder der Sex, der die Grenze der Generationen markiert.

Soziales Experiment
Auch in Helene Hegemanns erstem Projekt, mit dem sie 2009 bekannt wurde, ging es im Grunde um diese Frage — jedenfalls deklarierte die Kulturstiftung des Bundes es so, die das Geld zu Hegemanns Film «Torpedo» gab, aber gar keine Filme fördern durfte. Ein «soziales Experiment» sollte das sein, wie also eine erst 16-jährige Regisseurin mit erwachsenen Schauspielern umgehen würde. Hegemann hatte das Drehbuch geschrieben, als sie 14 war, sie hatte es erst anonym an einige Produzenten geschickt, hatte ihr Alter auch beim Casting der Schauspieler verschleiert. Der Film wurde dann überrascht bis begeistert aufgenommen, er erzählt eine ähnliche, nur weit weniger krasse Geschichte als der Roman, die Szenen sind schnell, das Timing präzise, die Dialoge auf den Punkt.
Auch das nächste Projekt von Hegemann, die gern gegen das Funktionieren polemisiert, das sie «spiessig und prollig und opportunistisch» findet, «das kann ich nicht mit mir vereinbaren», auch das nächste Projekt wird ein Film sein, womöglich ein Horrorfilm. Sie hat es abgelehnt, Sarah Kuttners «Mängelexemplar» zu verfilmen. Sie weiss ziemlich genau, was sie will. Im Februar wird sie 18 Jahre alt.
Ob sie selber Frauen mag oder Männer, ob sie glücklich sein kann, glücklich sein will, das sind so Fragen, die ich nur jemandem stellen würde, den ich gar nicht kenne. Ich bin Journalist. Im Fall von Helene Hegemann ist mir das ziemlich egal. Sie hat ein Buch geschrieben, das mich berührt hat, nicht weil es eine 17-Jährige geschrieben hat, sondern weil es eine Sprache für die Verzweiflung findet, die ich so noch nicht von einer deutschen Autorin gelesen habe.
Irgendwann im Gespräch frage ich sie, wie alt ihre Mutter war, als sie starb. Das weiss sie nicht. Der Roman endet mit einem Brief der Mutter an die Tochter. «Ich kann nicht glauben, dass du mal so warst wie jeder andere. Du bist inzwischen kein Kind mehr, sondern das Abbild des Teufels. Du bist Dreck, den wir nur mit Schweigen aus der Welt schaffen können», so heisst es dort. «Du bist Abschaum, Schatz, du bist die Krätze, und ich hoffe, dass du weisst, dass dein Lächeln inszwischen Risse aufweist. Die Welt muss langsam mal einsehen, dass es Zeit für dich ist, zu gehen.»
Und natürlich ist «Axolotl Roadkill» trotzdem eine Liebesgeschichte. Axolotl ist übrigens ein nachtaktiver mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, die gewöhnlich nur in larvenähnlicher Form auftritt. Und Roadkill ist etwas, das man mit einem schweren Auto so angefahren hat, dass man nicht recht weiss, ob es überleben wird oder nicht. Eine schmale Grenze, voller Schmerzen, das Gegenteil von Freiheit und doch ein Moment der Gnade.
Ist «Axolotl Roadkill» also nun das Manifest einer Generation? Ist es ein Roman, der 15-Jährigen Worte schenkt für ihre Sprachlosigkeit? Der 35-Jährigen zeigt, dass das Feuer noch nicht erloschen ist? Der 55-Jährige begeistert durch das Risiko, sich zu verlieren?
Helene Hegemann wird langsam etwas unruhig. Zu viele Fragen. Sie ist clever, aber doch nicht so clever, dass sie routiniert wäre. Sie streicht sich die Haare aus dem Gesicht, dann steht sie auf und geht mit ihren dünnen Turnschuhen durch den Schnee nach Hause.

Georg Diez schreibt regelmässig für «Das Magazin». georgdiez@aol.com
Der Fotograf Edgar Herbst (13 Photo) lebt in Berlin. edgar.herbst@googlemail.com
Herzlichen Dank an die Volksbühne Berlin für die Unterstützung beim Foto-Shooting.

Fotografiert von Edgar Herbst
Fotografiert von Edgar Herbst
«Axolotl Roadkill» erscheint am 28. Januar im Verlag Ullstein, Berlin.
«Axolotl Roadkill» erscheint am 28. Januar im Verlag Ullstein, Berlin.

Die Diskussion

6 Reaktionen

  1. Tweets that mention Das Magazin » Die Stimme der Gegenwart -- Topsy.com

    [...] This post was mentioned on Twitter by Der Freitag, Die yougle!Redaktion. Die yougle!Redaktion said: RT @derFreitag: Helene Hegemann ist 17, lebt in Berlin und hat den Roman ihrer Generation geschrieben >> http://bit.ly/8CSH6V [...]

  2. Axolotl Roadkill in der Kritik « Lotrees Journal

    [...] und schutzlos? Oder ist das alles nur pathetisches Gebrabbel?” so beginnt Georg Dietz in DAS Magazin seinen Artikel über die 17jährige Helene Hegemann, die mit «Axolotl Roadkill» den Roman [...]

  3. Tobias Bernet

    «Ich kann nicht glauben, dass du mal so warst wie jeder andere. Du bist inzwischen kein Kind mehr, sondern das Abbild des Teufels. Du bist Dreck, den wir nur mit Schweigen aus der Welt schaffen können. Du bist Abschaum, Schatz, du bist die Krätze, und ich hoffe, dass du weisst, dass dein Lächeln inszwischen Risse aufweist. Die Welt muss langsam mal einsehen, dass es Zeit für dich ist, zu gehen.»

    http://www.lyricsfreak.com/a/archive/fuck+u_20193110.html

    Zufall (nee…) oder abgeschrieben? Oder ein hübsch postmodern intertextuelles Zitat, das nur der Autor nicht als solches erkannt hat…?

  4. Axolotl Roadkill: Alles nur geklaut? | Die Gefühlskonserve

    [...] 6.02.10: Durch einen Kommentar unter diesen Artikel werde ich auf eine weitere Textquelle von Hegemann aufmerksam.  Sie beendet Axolotl Roadkill auf [...]

  5. Plagiatsplagen | «KulturStattBern»

    [...] gerade in Berlin bin, versuchen, diesen Airen zu treffen (den Blogger, von dem die allseits gehypte Helene Hegemann abgeschrieben hat). Hab’s dann aber sein lassen, weil ich dachte, der wird jetzt ohnehin von [...]

  6. Georg Diez "angemessen empört" und "entsetzt, wie wenig recherchiert wird" » ronniegrob.com

    [...] Ist das nicht etwas übertrieben? Entscheiden Sie selbst – so schwärmt Georg Diez in seinem Artikel vom 22. Januar 2010 von “Axolotl Roadkill”: Sie hat ein Buch geschrieben, das einen überfährt, schnell, [...]

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