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	<title>Kommentare zu: Die Zukunft beginnt heute</title>
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	<description>Die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts»</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 02:22:49 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: DIE MAGAZIN &#187; Blog Archive &#187; I, Robot. Oder: Mit Pillen und Compi zur Unsterblichkeit</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-6805</link>
		<dc:creator>DIE MAGAZIN &#187; Blog Archive &#187; I, Robot. Oder: Mit Pillen und Compi zur Unsterblichkeit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:05:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] unser Gehirn einpflanzen. Autos werden sich selber lenken.» So schrieb damals das Magazin in ihrem etwas erschreckenden Interview mit Ray Kurzweil. Kurzweil, der in den 80ern die Kurzweil Synthies entwickelte und auch einen [...]</p>
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		<title>Von: Bucher Hans</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3792</link>
		<dc:creator>Bucher Hans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 20:44:23 +0000</pubDate>
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		<description>3 Nachträge: Der hochproblematische Unwissenheitsredakteur bei DRS2 heißt Heuss Christian, und inzwischen hab ich den gesamten Artikel gelesen und bin entsetzt. Natürlich werden wir früher oder später die biologischen Prozesse verstehen, die einen Menschen altern lassen, und sie wahrscheinlich auch aufhalten oder sogar die Schäden beheben können, aber alle konkreten Bezüge auf wissenschaftliche oder technische Fakten sind derart unfundiert oder falsch, dass man nicht einmal darüber diskutieren kann. Löpfe merkt nichts, erzählt die indische, worauf Kaul Christian schon hinwies, Anekdote von der Erfindung des Schachspiels völlig falsch und stellt, wie meistens, einen falschen Zusammenhang her. Das ganze Gespräch ist derart peinlich, dass es sich nicht einmal lohnt, einzelne Fehler aufzuspießen. Nur noch eine Präzisierung von Feigenwinter Dieters Kommentar, der die lächerliche Prognoseleistung von Kurzweil bereits entlarvte: 1989 fiel die Berliner Mauer. Wer 1990 das Auseinanderfallen der Sowjet-Union nicht kommen sah, muss vollkommen verblödet gewesen sein. 1991 war es bereits so weit. Spannend hätte ich es gefunden, wenn man über die Implikationen eines extrem langen Lebens diskutiert hätte. Kommen alle in den Genuss dieser Technik? Wer bezahlt das? Kann es zu sozialen Unruhen kommen, wenn nur ein kleiner Teil sein Leben verlängern kann/darf?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>3 Nachträge: Der hochproblematische Unwissenheitsredakteur bei DRS2 heißt Heuss Christian, und inzwischen hab ich den gesamten Artikel gelesen und bin entsetzt. Natürlich werden wir früher oder später die biologischen Prozesse verstehen, die einen Menschen altern lassen, und sie wahrscheinlich auch aufhalten oder sogar die Schäden beheben können, aber alle konkreten Bezüge auf wissenschaftliche oder technische Fakten sind derart unfundiert oder falsch, dass man nicht einmal darüber diskutieren kann. Löpfe merkt nichts, erzählt die indische, worauf Kaul Christian schon hinwies, Anekdote von der Erfindung des Schachspiels völlig falsch und stellt, wie meistens, einen falschen Zusammenhang her. Das ganze Gespräch ist derart peinlich, dass es sich nicht einmal lohnt, einzelne Fehler aufzuspießen. Nur noch eine Präzisierung von Feigenwinter Dieters Kommentar, der die lächerliche Prognoseleistung von Kurzweil bereits entlarvte: 1989 fiel die Berliner Mauer. Wer 1990 das Auseinanderfallen der Sowjet-Union nicht kommen sah, muss vollkommen verblödet gewesen sein. 1991 war es bereits so weit. Spannend hätte ich es gefunden, wenn man über die Implikationen eines extrem langen Lebens diskutiert hätte. Kommen alle in den Genuss dieser Technik? Wer bezahlt das? Kann es zu sozialen Unruhen kommen, wenn nur ein kleiner Teil sein Leben verlängern kann/darf?</p>
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		<title>Von: Stefan Rudin</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3744</link>
		<dc:creator>Stefan Rudin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 16:00:10 +0000</pubDate>
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		<description>zum glück kenne ich ein paar menschen, welche sich verplichtet fühlen ein bescheidenes leben zu führen und einer &quot;einfachen&quot; arbeit nachzugehen.
ich kann mir nicht ausmalen, wie die welt aussehen bzw. sich anfühlen würde ohne menschen welche mit unagenehmen gegebenheiten im persönlichen wie auch gesellschaftlichen leben klar kommen OHNE hilfe von maschienen.

der konkrete wunsch von menschen, welche so fern der (menschlichen) realität leben und sich in solch mächtigen positionen befinden, künstliche intelligenz zu erschaffen, lässt mich mit offenem munde dastehen.

mir fehlen die worte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zum glück kenne ich ein paar menschen, welche sich verplichtet fühlen ein bescheidenes leben zu führen und einer &#8220;einfachen&#8221; arbeit nachzugehen.<br />
ich kann mir nicht ausmalen, wie die welt aussehen bzw. sich anfühlen würde ohne menschen welche mit unagenehmen gegebenheiten im persönlichen wie auch gesellschaftlichen leben klar kommen OHNE hilfe von maschienen.</p>
<p>der konkrete wunsch von menschen, welche so fern der (menschlichen) realität leben und sich in solch mächtigen positionen befinden, künstliche intelligenz zu erschaffen, lässt mich mit offenem munde dastehen.</p>
<p>mir fehlen die worte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Kaul</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3650</link>
		<dc:creator>Christian Kaul</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 08:17:36 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade habe ich Das Magazin noch gelobt, aber hier scheint mir der Magazin-Autor vom Thema und von seinem Interviewpartner massiv überfordert zu sein. Das mit dem Schachspiel soll übrigens in Indien gewesen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich Das Magazin noch gelobt, aber hier scheint mir der Magazin-Autor vom Thema und von seinem Interviewpartner massiv überfordert zu sein. Das mit dem Schachspiel soll übrigens in Indien gewesen sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ruben Fructuoso</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3644</link>
		<dc:creator>Ruben Fructuoso</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 07:49:18 +0000</pubDate>
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		<description>Jede einzelne Voraussage Kurzweils macht mir Angst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jede einzelne Voraussage Kurzweils macht mir Angst.</p>
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		<title>Von: Reto Suter</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3641</link>
		<dc:creator>Reto Suter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 20:12:46 +0000</pubDate>
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		<description>In virtuellen Realitäten liegt ein geradezu bombastisches Potential für die Zukunft. Diese Welten werden - genährt durch die unbeschränkte menschliche Phantasie - unendlich viele Möglichkeiten bieten. Jeder wird das Leben führen können, das er leben oder erleben will. Das wäre die absolute Gerechtigkeit und individuelle Freiheit in Reinkultur!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In virtuellen Realitäten liegt ein geradezu bombastisches Potential für die Zukunft. Diese Welten werden &#8211; genährt durch die unbeschränkte menschliche Phantasie &#8211; unendlich viele Möglichkeiten bieten. Jeder wird das Leben führen können, das er leben oder erleben will. Das wäre die absolute Gerechtigkeit und individuelle Freiheit in Reinkultur!</p>
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	<item>
		<title>Von: Rainer Moor</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3640</link>
		<dc:creator>Rainer Moor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 18:34:20 +0000</pubDate>
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		<description>Zu viele Menschen auf Erden und die Überalterung der westlichen Gesellschaft sind bereits ohne ewiges Leben die grossen Herausforderungen für die Zukunft.
Aber was sorge ich mich?
Dank exponetiellem Wachstum wird bis 2053 Brücke 4 erreicht sein. Dann werde ich mir mit meiner Roboterfrau auf dem Mars Cheeseburger und Cola genehmigen. Oder vielleicht haben die Maschinen bis dahin den langsamen Menschen längst aussortiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu viele Menschen auf Erden und die Überalterung der westlichen Gesellschaft sind bereits ohne ewiges Leben die grossen Herausforderungen für die Zukunft.<br />
Aber was sorge ich mich?<br />
Dank exponetiellem Wachstum wird bis 2053 Brücke 4 erreicht sein. Dann werde ich mir mit meiner Roboterfrau auf dem Mars Cheeseburger und Cola genehmigen. Oder vielleicht haben die Maschinen bis dahin den langsamen Menschen längst aussortiert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Feigenwinter</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3631</link>
		<dc:creator>Dieter Feigenwinter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>Dass Ray Kurzweil ein begabter und erfolgreicher Tüftler und Erfinder ist, hat er hinreichend bewiesen. Als &quot;Futurologe&quot; aber taugt er etwa soviel wie ein handelsüblicher Astrologe im Sender 9 Live, nämlich gar nichts. Man denke nur an den &quot;Zukunftsforscher&quot; Herman Kahn, in den 80er-Jahren mit Ronald Reagan ein Befürworter des Star-Wars-Projekts, das zum Glück nie verwirklicht wurde. Mr. Kurzweil hat also 1990 den Untergang der UdSSR vorausgesagt? Also bitte, das konnte damals schon jeder zeitungslesende Gymeler. Den Siegeszug des weltweiten Mobilfunknetzes inklusive SMS hat Kurzweil jedenfalls nicht vorausgesehen. Viel interessanter für Ihre Leser wäre es, mal im TA-Archiv nach den zahlreichen Vorschau-Berichten der frühen 70er-Jahren zu fahnden, wonach Millionen von Touristen jährlich auf dem Mond Ferien machen würden oder aber alle Krebserkrankungen bis zum Jahr 2005 heilbar wären. Jetzt kann man über solchen Irrsinn natürlich den Kopf schütteln, früher wurden solche Meldungen teilweise ernst genommen. Was man nun aber komplett ins Reich der Fabel verweisen muss, ist (zum Glück) die Voraussage Mr. Kurzweils, wonach bis 2040 dank künstlicher Intelligenz ein Mensch 1:1 kopiert werden könne, oder, noch schlimmer, durch Nanotechnologie menschliches Leben &quot;theoretisch bis zur Unendlichkeit ausgedehnt&quot; werden könne. Auf diesen Mumpitz gab es auf die gescheite Journalistenfrage (&quot;Möchten Sie das denn auch?&quot; die zu erwartende extrem dämliche Antwort
Kurzweils: &quot;Natürlich, Sie nicht?&quot; Nun, dieser Herr sich somit genug lächerlich gemacht, denke ich.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Ray Kurzweil ein begabter und erfolgreicher Tüftler und Erfinder ist, hat er hinreichend bewiesen. Als &#8220;Futurologe&#8221; aber taugt er etwa soviel wie ein handelsüblicher Astrologe im Sender 9 Live, nämlich gar nichts. Man denke nur an den &#8220;Zukunftsforscher&#8221; Herman Kahn, in den 80er-Jahren mit Ronald Reagan ein Befürworter des Star-Wars-Projekts, das zum Glück nie verwirklicht wurde. Mr. Kurzweil hat also 1990 den Untergang der UdSSR vorausgesagt? Also bitte, das konnte damals schon jeder zeitungslesende Gymeler. Den Siegeszug des weltweiten Mobilfunknetzes inklusive SMS hat Kurzweil jedenfalls nicht vorausgesehen. Viel interessanter für Ihre Leser wäre es, mal im TA-Archiv nach den zahlreichen Vorschau-Berichten der frühen 70er-Jahren zu fahnden, wonach Millionen von Touristen jährlich auf dem Mond Ferien machen würden oder aber alle Krebserkrankungen bis zum Jahr 2005 heilbar wären. Jetzt kann man über solchen Irrsinn natürlich den Kopf schütteln, früher wurden solche Meldungen teilweise ernst genommen. Was man nun aber komplett ins Reich der Fabel verweisen muss, ist (zum Glück) die Voraussage Mr. Kurzweils, wonach bis 2040 dank künstlicher Intelligenz ein Mensch 1:1 kopiert werden könne, oder, noch schlimmer, durch Nanotechnologie menschliches Leben &#8220;theoretisch bis zur Unendlichkeit ausgedehnt&#8221; werden könne. Auf diesen Mumpitz gab es auf die gescheite Journalistenfrage (&#8221;Möchten Sie das denn auch?&#8221; die zu erwartende extrem dämliche Antwort<br />
Kurzweils: &#8220;Natürlich, Sie nicht?&#8221; Nun, dieser Herr sich somit genug lächerlich gemacht, denke ich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bucher Hans</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3614</link>
		<dc:creator>Bucher Hans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 14:39:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2605#comment-3614</guid>
		<description>Hab noch nicht alles gelesen, deshalb nur kurz: Herr Löpfe fällt schon in der Einleitung - nein, nicht durch sein notorisch miserables Deutsch - auf, sondern durch das bei ihm übliche gedankenlose und miserabel informierte Einstufen von sogenannten Tatsachen.
Wenn jemand im Alter von 15 sein erstes Programm schreibt, ist er wohl geistig retardiert. Kurzweil kann man zu gute halten, dass es damals weniger Rechner gab und dass sie schwieriger zu programmieren waren. Ich kenne Leute in seinem Alter, die schon mit 10 eigene Rechner zusammengelötet haben.
Warum hat aber Löpfe nicht zu einem drastischen Bild gegriffen, das seiner Lobhudelei wahrlich würdig gewesen wär? Vorschlag: &quot;Kurzweil sammelt Nobelpreise wie andere Paninibildli.&quot; Jetzt erst wird ein Schuh draus, und wir wissen gleich, woran wir mit diesen beiden Scharlatanen sind.
Dass Kurzweil mit Reisen und Reden seine Zeit vergeudet, um - völlig überbezahlt - pro Jahr 1 Mio Dollar einzunehmen, ist eher ein bedenkliches Zeichen: Hat der Mann nichts besseres zu tun? Seine Gagen und Engagements verdankt er nicht im geringsten seinen &quot;wissenschaftlichen&quot; Erkenntnissen, als vielmehr seinem guten Beziehungsnetz. Löpfe wirkt hier so wie der völlig überforderte Unwissenheitsredakteur bei Schweizer Radio DRS 2, der auch nicht fähig ist, einen eigenen kritischen Gedanken dem Unfug entgegenzusetzen, der von sogenannten Futurologen und anderen intellektuellen Quacksalbern teuer verhökert wird, ohne dass jemand davon einen anderen Nutzen als den der Unterhaltung hätte.
Den ersten Gipfel des Schwachsinns erreicht der Text allerdings erst (oder schon?) bei der 3.Antwort: Die Leistung einer Sonnenzelle hängt nicht nur vom Wirkungsgrad ab, ein Wort, das leider nicht fällt, aber unbedingt hätte verwendet werden müssen, sondern auch von der gelieferten Energie. Weder der Wirkungsgrad noch die umgewandelte Energie lassen sich beliebig, und schon gar nicht expontiell, erhöhen. So etwas von einer angeblichen Koryfäe zu lesen, tut genauso weh, wie das fehlende Nachhaken des Journalisten. Das ist einfach nur peinlich. Soll ich überhaupt weiterlesen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab noch nicht alles gelesen, deshalb nur kurz: Herr Löpfe fällt schon in der Einleitung &#8211; nein, nicht durch sein notorisch miserables Deutsch &#8211; auf, sondern durch das bei ihm übliche gedankenlose und miserabel informierte Einstufen von sogenannten Tatsachen.<br />
Wenn jemand im Alter von 15 sein erstes Programm schreibt, ist er wohl geistig retardiert. Kurzweil kann man zu gute halten, dass es damals weniger Rechner gab und dass sie schwieriger zu programmieren waren. Ich kenne Leute in seinem Alter, die schon mit 10 eigene Rechner zusammengelötet haben.<br />
Warum hat aber Löpfe nicht zu einem drastischen Bild gegriffen, das seiner Lobhudelei wahrlich würdig gewesen wär? Vorschlag: &#8220;Kurzweil sammelt Nobelpreise wie andere Paninibildli.&#8221; Jetzt erst wird ein Schuh draus, und wir wissen gleich, woran wir mit diesen beiden Scharlatanen sind.<br />
Dass Kurzweil mit Reisen und Reden seine Zeit vergeudet, um &#8211; völlig überbezahlt &#8211; pro Jahr 1 Mio Dollar einzunehmen, ist eher ein bedenkliches Zeichen: Hat der Mann nichts besseres zu tun? Seine Gagen und Engagements verdankt er nicht im geringsten seinen &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Erkenntnissen, als vielmehr seinem guten Beziehungsnetz. Löpfe wirkt hier so wie der völlig überforderte Unwissenheitsredakteur bei Schweizer Radio DRS 2, der auch nicht fähig ist, einen eigenen kritischen Gedanken dem Unfug entgegenzusetzen, der von sogenannten Futurologen und anderen intellektuellen Quacksalbern teuer verhökert wird, ohne dass jemand davon einen anderen Nutzen als den der Unterhaltung hätte.<br />
Den ersten Gipfel des Schwachsinns erreicht der Text allerdings erst (oder schon?) bei der 3.Antwort: Die Leistung einer Sonnenzelle hängt nicht nur vom Wirkungsgrad ab, ein Wort, das leider nicht fällt, aber unbedingt hätte verwendet werden müssen, sondern auch von der gelieferten Energie. Weder der Wirkungsgrad noch die umgewandelte Energie lassen sich beliebig, und schon gar nicht expontiell, erhöhen. So etwas von einer angeblichen Koryfäe zu lesen, tut genauso weh, wie das fehlende Nachhaken des Journalisten. Das ist einfach nur peinlich. Soll ich überhaupt weiterlesen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Florian Menevis</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/die-zukunft-beginnt-heute/comment-page-1/#comment-3613</link>
		<dc:creator>Florian Menevis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 12:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2605#comment-3613</guid>
		<description>Leute die so denken haben schlichtweg jeglichen Sinn für die (menschliche) Realität verloren. Sobald wir Nahrung molekularsynthetisch herstellen können, können wir auch direkt das optimale Blutgemisch herstellen und somit die Funktion unseres Verdaungstrakts ersetzen. Dann können wir uns weiter fragen wofür wir überhaupt noch einen Körper brauchen. Wenn wir dann unseren Geist komplett in Technik ausgelagert haben brauchen wir auch keinen Sex und Emotionen mehr. Wir können dann milliardenfach schneller denken und uns innert Sekunden an jeden Ort auf der Welt bewegen. Wir befinden uns dann in einem endgültigen, stabilen Zustand. Die Frage ist, was machen wir dann? Was ist dann unser Ziel? Ich meine wir hätten endlose Rechenkapazität, aber WAS sollen wir berechnen?

Herr Kurzweil wird hier mit der Leistung vorgestellt, er habe den Untergang der Sovjetunion vorhergesagt. Doch eigentlich gab es ohnehin nur 3 Möglichkeiten: 1. Der Gegensatz zwischen USA und UDSSR geht weiter 2. Die USA verliert den (ökonomischen) Wettkampf oder 3. Die UDSSR verliert den (ökonomischen) Wettkampf. Die Chance eines dieser Szenarien vorherszusagen betrug rein rechnerisch also schon 33.33%. Was für eine Leistung!

Zudem gibt es neben der rein exponentiellen Kurve auch noch eine andere, nähmlich die sigmoidale S-Kurve. Nach der exponentiellen Phase mündet diese in ein Plateau, da einfach von grundlegenden Naturgestzen her gesehen, keine Möglichkeit für ein weiteres Wachstum besteht. Es ist noch nicht allzu lange her, da glaubten die Physiker, sie könnten bald Zeitreisen unternehmen und die Zukunft vorhersagen. Das hat sich alles als Illusion erwiesen. Von den Alchimisten, die Gold machen wollten ganz zu schweigen. Und auch der Computer und das Internet wird doch sehr überschätzt. Das Internet führt im allgemeinen nur Funktionen aus, die wir schon vorher real genutzt haben wie z.B. Briefe schreiben, Bücher lesen, Photos mit Freunden teilen, Musik hören usw. All das fand auch schon vorher statt, nur war es sehr viel aufwändiger.

Selbst wenn dieses von Herr Kurzweil beschriebene Szenario möglich wäre, müssen wir uns doch Fragen ob wir das überhaupt wollen. Gerade weil gewisse Dinge so schwierig sind haben sie doch überhaupt einen Wert. Ich meine wenn plötzlich jeder Klavier spielt wie ein Gott und den perfekten Körper hat, was sind diese Dinge dann noch wert? Es würde eine Inflation von Fähigkeiten einsetzen, bedingt durch eine generellen Wertverlust von Zeit. Wenn ich innerhalb einer Sekunde lernen kann Klavier zu spielen, zu Malen, fremde Sprachen zu sprechen usw., gleichzeitig aber unendlich lange lebe, was zum Teufel soll ich dann in dieser Zeit machen? Sie denken jetzt vielleicht, ich soll meine Talente den anderen präsentieren, aber alle anderen verfügen ja ebenfalls über diese Talente (oder können sie sofort adaptieren) also warum sollte jemand sich noch für einen bestimmten Menschen interessieren. Der einzelne Mensch würde absolut wertlos.

Ausserdem ist es schlichtweg grössenwahnsinnig zu glauben man kann Millionen von Jahren der Evolution einfach in ein paar Jahrzehnten übertreffen. Ein anderer grosser Zukunftsvisionär hat uns in zahlreichen Varianten davor gewarnt. Sei es in Jurassic Park oder AI, Steven Spielberg zeigt in seinen Filmen, wie kühne Visionen kläglich scheitern.

Es war in diesem Artikel dauernd die Rede von Intelligenz, doch ich behaupte das es im Gegenteil die grösste Dummheit wäre das menschliche Leben von seinem grössten Gut, nähmlich der Autonomie des Körpers und des Geistes zu trennen. Jeder der Sport gemacht hat weiss, dass dies anstrengend ist. Gleichzeitig ist die Überwindung solcher Hindernisse der Moment für Glück und Zufriedenheit. Auch triviale Dinge wie z.B. das Einkaufen in der Stadt bring Abwechlsung in unser Leben, auch wenn wir es manchmal als Mühsam empfinden, ist es doch auch schön mit dem Eingekauften wieder nach Hause zu kommen. Das erscheint jetzt vielleicht sehr trivial, doch es sind eben auch diese kleinen Dinge die uns im Gesamten glücklich machen. Oft ist es auch spannend wenn etwas unvorhersehbares passiert und man damit fertig werden muss. Wenn alles kontrolliert und determiniert ist, wird es langweilig.

Wer hinter diesen hier geschilderten Ansichten eine alten religiösen Verfasser vermutet, den kann ich getrost beruhigen. Ich bin unter 25, in der IT-Branche tätig und habe noch nie viel von Religion gehalten und gehöre auch keiner an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute die so denken haben schlichtweg jeglichen Sinn für die (menschliche) Realität verloren. Sobald wir Nahrung molekularsynthetisch herstellen können, können wir auch direkt das optimale Blutgemisch herstellen und somit die Funktion unseres Verdaungstrakts ersetzen. Dann können wir uns weiter fragen wofür wir überhaupt noch einen Körper brauchen. Wenn wir dann unseren Geist komplett in Technik ausgelagert haben brauchen wir auch keinen Sex und Emotionen mehr. Wir können dann milliardenfach schneller denken und uns innert Sekunden an jeden Ort auf der Welt bewegen. Wir befinden uns dann in einem endgültigen, stabilen Zustand. Die Frage ist, was machen wir dann? Was ist dann unser Ziel? Ich meine wir hätten endlose Rechenkapazität, aber WAS sollen wir berechnen?</p>
<p>Herr Kurzweil wird hier mit der Leistung vorgestellt, er habe den Untergang der Sovjetunion vorhergesagt. Doch eigentlich gab es ohnehin nur 3 Möglichkeiten: 1. Der Gegensatz zwischen USA und UDSSR geht weiter 2. Die USA verliert den (ökonomischen) Wettkampf oder 3. Die UDSSR verliert den (ökonomischen) Wettkampf. Die Chance eines dieser Szenarien vorherszusagen betrug rein rechnerisch also schon 33.33%. Was für eine Leistung!</p>
<p>Zudem gibt es neben der rein exponentiellen Kurve auch noch eine andere, nähmlich die sigmoidale S-Kurve. Nach der exponentiellen Phase mündet diese in ein Plateau, da einfach von grundlegenden Naturgestzen her gesehen, keine Möglichkeit für ein weiteres Wachstum besteht. Es ist noch nicht allzu lange her, da glaubten die Physiker, sie könnten bald Zeitreisen unternehmen und die Zukunft vorhersagen. Das hat sich alles als Illusion erwiesen. Von den Alchimisten, die Gold machen wollten ganz zu schweigen. Und auch der Computer und das Internet wird doch sehr überschätzt. Das Internet führt im allgemeinen nur Funktionen aus, die wir schon vorher real genutzt haben wie z.B. Briefe schreiben, Bücher lesen, Photos mit Freunden teilen, Musik hören usw. All das fand auch schon vorher statt, nur war es sehr viel aufwändiger.</p>
<p>Selbst wenn dieses von Herr Kurzweil beschriebene Szenario möglich wäre, müssen wir uns doch Fragen ob wir das überhaupt wollen. Gerade weil gewisse Dinge so schwierig sind haben sie doch überhaupt einen Wert. Ich meine wenn plötzlich jeder Klavier spielt wie ein Gott und den perfekten Körper hat, was sind diese Dinge dann noch wert? Es würde eine Inflation von Fähigkeiten einsetzen, bedingt durch eine generellen Wertverlust von Zeit. Wenn ich innerhalb einer Sekunde lernen kann Klavier zu spielen, zu Malen, fremde Sprachen zu sprechen usw., gleichzeitig aber unendlich lange lebe, was zum Teufel soll ich dann in dieser Zeit machen? Sie denken jetzt vielleicht, ich soll meine Talente den anderen präsentieren, aber alle anderen verfügen ja ebenfalls über diese Talente (oder können sie sofort adaptieren) also warum sollte jemand sich noch für einen bestimmten Menschen interessieren. Der einzelne Mensch würde absolut wertlos.</p>
<p>Ausserdem ist es schlichtweg grössenwahnsinnig zu glauben man kann Millionen von Jahren der Evolution einfach in ein paar Jahrzehnten übertreffen. Ein anderer grosser Zukunftsvisionär hat uns in zahlreichen Varianten davor gewarnt. Sei es in Jurassic Park oder AI, Steven Spielberg zeigt in seinen Filmen, wie kühne Visionen kläglich scheitern.</p>
<p>Es war in diesem Artikel dauernd die Rede von Intelligenz, doch ich behaupte das es im Gegenteil die grösste Dummheit wäre das menschliche Leben von seinem grössten Gut, nähmlich der Autonomie des Körpers und des Geistes zu trennen. Jeder der Sport gemacht hat weiss, dass dies anstrengend ist. Gleichzeitig ist die Überwindung solcher Hindernisse der Moment für Glück und Zufriedenheit. Auch triviale Dinge wie z.B. das Einkaufen in der Stadt bring Abwechlsung in unser Leben, auch wenn wir es manchmal als Mühsam empfinden, ist es doch auch schön mit dem Eingekauften wieder nach Hause zu kommen. Das erscheint jetzt vielleicht sehr trivial, doch es sind eben auch diese kleinen Dinge die uns im Gesamten glücklich machen. Oft ist es auch spannend wenn etwas unvorhersehbares passiert und man damit fertig werden muss. Wenn alles kontrolliert und determiniert ist, wird es langweilig.</p>
<p>Wer hinter diesen hier geschilderten Ansichten eine alten religiösen Verfasser vermutet, den kann ich getrost beruhigen. Ich bin unter 25, in der IT-Branche tätig und habe noch nie viel von Religion gehalten und gehöre auch keiner an.</p>
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