<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Es dreht sich alles nur ums Geld</title>
	<atom:link href="http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/</link>
	<description>Die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts»</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 13:35:58 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: ute schebitz</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3834</link>
		<dc:creator>ute schebitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 15:26:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3834</guid>
		<description>Da es also so ist, dass unser Geld verschwendet wurde und wird,  dann schlage ich vor, dass die Nominalwerte vorübergehend bis zur Tilgung der Kredite und nicht wiederbringbaren Zahlungen an IKB, HRE, Lehmann, Landesbanken etc... zu 98 % als Einnahmen versteuert werden müssen oder gleich die Gesamtgewinne an die Bundesregierung und in Verbindung mit einer UST-Steuersenkung sowie Einkommensteuersenkung und Vereinfachung und Erleichterung der Erbschaftsteuer usw. umgehend zurückgeführt wird. Bei Managergehältern über 1. Mio sollte für die kommenden 10 Jahre das gleiche gelten und rückwirkend bis 1998. Da hat das Schlamassel wohl so richtig angefangen. 

Die Finanzminister inklusive derzeitiger und letzter Kanzler sowie alle Parteien waren bei der Agenda 2010 ja auch nicht gerade zimperlich mit Rentenformel-Nullrechner, Lebensversicherungsverwertung bei Arbeitslosen etc... Übrigens, die Renten von Beamten und Politikern sollten ab einem Freibetrag von - seien wir großzügig - Euro 2.000 mit 95 % besteuert werden. Vielleicht merken Sie dann mal, was sie mit dem Volk tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da es also so ist, dass unser Geld verschwendet wurde und wird,  dann schlage ich vor, dass die Nominalwerte vorübergehend bis zur Tilgung der Kredite und nicht wiederbringbaren Zahlungen an IKB, HRE, Lehmann, Landesbanken etc&#8230; zu 98 % als Einnahmen versteuert werden müssen oder gleich die Gesamtgewinne an die Bundesregierung und in Verbindung mit einer UST-Steuersenkung sowie Einkommensteuersenkung und Vereinfachung und Erleichterung der Erbschaftsteuer usw. umgehend zurückgeführt wird. Bei Managergehältern über 1. Mio sollte für die kommenden 10 Jahre das gleiche gelten und rückwirkend bis 1998. Da hat das Schlamassel wohl so richtig angefangen. </p>
<p>Die Finanzminister inklusive derzeitiger und letzter Kanzler sowie alle Parteien waren bei der Agenda 2010 ja auch nicht gerade zimperlich mit Rentenformel-Nullrechner, Lebensversicherungsverwertung bei Arbeitslosen etc&#8230; Übrigens, die Renten von Beamten und Politikern sollten ab einem Freibetrag von &#8211; seien wir großzügig &#8211; Euro 2.000 mit 95 % besteuert werden. Vielleicht merken Sie dann mal, was sie mit dem Volk tun?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ute schebitz</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3833</link>
		<dc:creator>ute schebitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 15:25:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3833</guid>
		<description>Wie funktioniert Geld können Sie hier lernen.

http://video.google.de/videoplay?docid=-8368239920596130207

Was lernen wir daraus? Wer keinen 3-Satz-Rechnen kann, kommt als normal denkender Mensch nicht mal im Traum darauf bei nur 6,8 % Eigenkapital ein Geld-Schneeballsystem aufzubauen, welches zum größten Teil auf heisse Luft gebaut ist. Wenn jemand darauf kommt und der &quot;Chef&quot; das erfährt, macht der Mitarbeiter entweder stillschweigend mit oder ist seinen Job los. Das ist die Realität, weswegen es &quot;so viele&quot; angeblich nicht GESEHEN HABEN WOLLEN. Und wenn es da schon eine geniale Möglichkeit gibt sich legal die Taschen voll Geld zu stopfen, dann machen doch alle mit. Einer weiss wies geht, alle machen mit ... so geht das ganze System. Dazu noch einige angebliche Mathematiker die Algrorythmen füllen - den 3-Satz allerdings ausser acht lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie funktioniert Geld können Sie hier lernen.</p>
<p><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-8368239920596130207" rel="nofollow">http://video.google.de/videoplay?docid=-8368239920596130207</a></p>
<p>Was lernen wir daraus? Wer keinen 3-Satz-Rechnen kann, kommt als normal denkender Mensch nicht mal im Traum darauf bei nur 6,8 % Eigenkapital ein Geld-Schneeballsystem aufzubauen, welches zum größten Teil auf heisse Luft gebaut ist. Wenn jemand darauf kommt und der &#8220;Chef&#8221; das erfährt, macht der Mitarbeiter entweder stillschweigend mit oder ist seinen Job los. Das ist die Realität, weswegen es &#8220;so viele&#8221; angeblich nicht GESEHEN HABEN WOLLEN. Und wenn es da schon eine geniale Möglichkeit gibt sich legal die Taschen voll Geld zu stopfen, dann machen doch alle mit. Einer weiss wies geht, alle machen mit &#8230; so geht das ganze System. Dazu noch einige angebliche Mathematiker die Algrorythmen füllen &#8211; den 3-Satz allerdings ausser acht lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Wasner</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3634</link>
		<dc:creator>Hans Wasner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 16:14:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3634</guid>
		<description>Der US-Ökonom Roubini ist nicht der einzige, der vor der Finanzkrise gewarnt hat. Auch Fredmund Malik von der UNI St. Gallen hat eindrücklich davor gewarnt und er hat auch deshalb Mercedes von einer Fusion mit Chrysler abgeraten. Wie die jüngere Geschichte zeigt, haben die seriösen Mahner Recht behalten. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Ökonom Roubini ist nicht der einzige, der vor der Finanzkrise gewarnt hat. Auch Fredmund Malik von der UNI St. Gallen hat eindrücklich davor gewarnt und er hat auch deshalb Mercedes von einer Fusion mit Chrysler abgeraten. Wie die jüngere Geschichte zeigt, haben die seriösen Mahner Recht behalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elsbeth Saegesser</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3593</link>
		<dc:creator>Elsbeth Saegesser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 18:46:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3593</guid>
		<description>******************************************************************** Das Märchen von den Seifenblasen ***

Es war einmal ...

... ein grosses weites Land - vielleicht war es auch ein kleines feines Land ,

- so genau weiss das niemand mehr ... .

Jedenfalls lebten da überaus kluge und fortschrittliche Menschen, 

- brave und anständige Bürger - .

Sie hatten nur eine kleine Schwäche ,

- sie liebten Seifenblasen über alles ... ... .


Riesige schillernde Seifenblasen wurden produziert,

und alle tanzten drum herum,

und jeder wollte eine haben, 

denn sie glänzten so schön in allen Farben... .


Die Menschen haschten danach, doch da zerplatzten sie

und herunter fiel ein kleines Tröpfchen Seifenlauge,

- ein bisschen Schmiermittel.

Die Enttäuschung war riesig...

...und sie beschimpften die Gaukler,

und das Geschrei war gross.

Doch da kam Väterchen Etat,

brachte mehr Lauge und wies die Gaukler an,

mehr Seifenblasen hervorzubringen, 

denn er wollte sich den Lärm nicht anhören.

Die Gaukler taten wie ihnen geheissen,

doch sie waren schlau,

sie bliesen nun die schillernden Kugeln höher hinauf 

in die Luft,

so dass die Kleinen  sie nicht erreichen konnten

und nur sahen, 

wie sie davonschwebten,

aber kaum bemerkten, wie sie platzten.

Und die Gaukler bliesen mit heissem Atem hastig fortwährend neue Blasen,

denn sie wollten, dass sich alle daran ergötzten

und glücklich und zufrieden wären ob des Schauspiels,

das hier geboten wurde.

Die Leute brachten den fingerfertigen Illusionisten 

alles, was sie hatten,

denn ihre Kunst wurde höher geschätzt als alles andere.


Manche eilten und holten das Wasser aus den Brunnen 

der Gärtner und Bauern,

damit mehr Seifenlauge hergestellt werden konnte 

für die Gaukler.

Die Bauern und Gärtner protestierten,

doch die Leute lachten nur,

sie verprügelten sie und stiessen sie in die Gräben hinunter.


Die Gaukler aber wohnten in Palästen 

und wurden verehrt wie Götter,

denn was sie konnten, das vermochte sonst niemand.

Jeder Wunsch wurde von ihren Lippen gelesen.



Doch die Kleinen wurden des Spiels überdrüssig,

denn sie erkannten,

dass sie der Blasen nicht habhaft werden konnten,

und wenn sie einmal eine erwischten,

so zerplatzte sie und die ganze Herrlichkeit war vorbei.


Die Menschen waren müde und hungrig,

sie wollten essen.

Doch die Gärten und Felder waren verdorrt,

denn die Brunnen waren leer.

Da hob ein grosses Heulen und Wehklagen an.

Die Leute rannten zu den Gauklern, um sich das Wasser zurückzuholen,

doch diese waren verschwunden

und mit ihnen all die Schätze,

die man vor  ihnen aufgehäuft hatte.

Sie wurden nie wieder gesehen.


Die Geschichte aber,

die wird weitererzählt,

an kalten Winterabenden,

wenn es draussen schneit.

Und wenn die Luft kalt ist 

und glitzernde Eiskristalle tanzen,

mag wohl manch einer von schillernden Seifenblasen träumen...

aber die Gaukler wünscht sich trotzdem keiner zurück.


Und so lebten sie friedlich bis ans Ende ihre Tage,

- vielleicht mit einer Illusion weniger - ,

 und wenn sie nicht gestorben sind,

so leben sie noch heute.

****************************************************</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>******************************************************************** Das Märchen von den Seifenblasen ***</p>
<p>Es war einmal &#8230;</p>
<p>&#8230; ein grosses weites Land &#8211; vielleicht war es auch ein kleines feines Land ,</p>
<p>- so genau weiss das niemand mehr &#8230; .</p>
<p>Jedenfalls lebten da überaus kluge und fortschrittliche Menschen, </p>
<p>- brave und anständige Bürger &#8211; .</p>
<p>Sie hatten nur eine kleine Schwäche ,</p>
<p>- sie liebten Seifenblasen über alles &#8230; &#8230; .</p>
<p>Riesige schillernde Seifenblasen wurden produziert,</p>
<p>und alle tanzten drum herum,</p>
<p>und jeder wollte eine haben, </p>
<p>denn sie glänzten so schön in allen Farben&#8230; .</p>
<p>Die Menschen haschten danach, doch da zerplatzten sie</p>
<p>und herunter fiel ein kleines Tröpfchen Seifenlauge,</p>
<p>- ein bisschen Schmiermittel.</p>
<p>Die Enttäuschung war riesig&#8230;</p>
<p>&#8230;und sie beschimpften die Gaukler,</p>
<p>und das Geschrei war gross.</p>
<p>Doch da kam Väterchen Etat,</p>
<p>brachte mehr Lauge und wies die Gaukler an,</p>
<p>mehr Seifenblasen hervorzubringen, </p>
<p>denn er wollte sich den Lärm nicht anhören.</p>
<p>Die Gaukler taten wie ihnen geheissen,</p>
<p>doch sie waren schlau,</p>
<p>sie bliesen nun die schillernden Kugeln höher hinauf </p>
<p>in die Luft,</p>
<p>so dass die Kleinen  sie nicht erreichen konnten</p>
<p>und nur sahen, </p>
<p>wie sie davonschwebten,</p>
<p>aber kaum bemerkten, wie sie platzten.</p>
<p>Und die Gaukler bliesen mit heissem Atem hastig fortwährend neue Blasen,</p>
<p>denn sie wollten, dass sich alle daran ergötzten</p>
<p>und glücklich und zufrieden wären ob des Schauspiels,</p>
<p>das hier geboten wurde.</p>
<p>Die Leute brachten den fingerfertigen Illusionisten </p>
<p>alles, was sie hatten,</p>
<p>denn ihre Kunst wurde höher geschätzt als alles andere.</p>
<p>Manche eilten und holten das Wasser aus den Brunnen </p>
<p>der Gärtner und Bauern,</p>
<p>damit mehr Seifenlauge hergestellt werden konnte </p>
<p>für die Gaukler.</p>
<p>Die Bauern und Gärtner protestierten,</p>
<p>doch die Leute lachten nur,</p>
<p>sie verprügelten sie und stiessen sie in die Gräben hinunter.</p>
<p>Die Gaukler aber wohnten in Palästen </p>
<p>und wurden verehrt wie Götter,</p>
<p>denn was sie konnten, das vermochte sonst niemand.</p>
<p>Jeder Wunsch wurde von ihren Lippen gelesen.</p>
<p>Doch die Kleinen wurden des Spiels überdrüssig,</p>
<p>denn sie erkannten,</p>
<p>dass sie der Blasen nicht habhaft werden konnten,</p>
<p>und wenn sie einmal eine erwischten,</p>
<p>so zerplatzte sie und die ganze Herrlichkeit war vorbei.</p>
<p>Die Menschen waren müde und hungrig,</p>
<p>sie wollten essen.</p>
<p>Doch die Gärten und Felder waren verdorrt,</p>
<p>denn die Brunnen waren leer.</p>
<p>Da hob ein grosses Heulen und Wehklagen an.</p>
<p>Die Leute rannten zu den Gauklern, um sich das Wasser zurückzuholen,</p>
<p>doch diese waren verschwunden</p>
<p>und mit ihnen all die Schätze,</p>
<p>die man vor  ihnen aufgehäuft hatte.</p>
<p>Sie wurden nie wieder gesehen.</p>
<p>Die Geschichte aber,</p>
<p>die wird weitererzählt,</p>
<p>an kalten Winterabenden,</p>
<p>wenn es draussen schneit.</p>
<p>Und wenn die Luft kalt ist </p>
<p>und glitzernde Eiskristalle tanzen,</p>
<p>mag wohl manch einer von schillernden Seifenblasen träumen&#8230;</p>
<p>aber die Gaukler wünscht sich trotzdem keiner zurück.</p>
<p>Und so lebten sie friedlich bis ans Ende ihre Tage,</p>
<p>- vielleicht mit einer Illusion weniger &#8211; ,</p>
<p> und wenn sie nicht gestorben sind,</p>
<p>so leben sie noch heute.</p>
<p>****************************************************</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schmid</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3589</link>
		<dc:creator>Martin Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 14:39:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3589</guid>
		<description>Ich bin schockiert, in welch krasser Weise das umfangreiche Fachwissen von Niall Ferguson zur Anprangerung von falschen Schuldigen und zur Balsamierung falscher Leistungsträger eingesetzt wird! Die Schwarzen und Latinos mit niedrigem Einkommen haben die Subprimekrise nicht oder höchstens geringstenteils verursacht, sondern die obersten Promille der &quot;wissenden&quot; Eliten, welche eben doch ahnten, dass die meisten Börsenwerte massiv überbewertet waren und deshalb als Notanker in etwas &quot;reales&quot;, nämlich &quot;Real-Estates&quot; umzuschwenken versuchten um ihre Guthaben abzusichern, wie übrigens in Europa die Pensionskassen: Deshalb wurden ja auch Millionen Wohnungen gebaut, die nie jemand bewohnte! D.h. das Übel waren nicht die Leute, die mit schwacher Finanzlage günstig zum Eigenheim kamen, sondern jene, die sich ganze Siedlungen und Shoppingmalls aus dem Erdboden stampfen liessen, als reines Anlagevehikel. Leider wurde dies so massiv überbordet, dass nachher keine Käufer / Mieter für die Objekte zu finden waren! Und bekanntlich hat auf dem Markt nur etwas einen Wert, wenn es jemand kaufen möchte. Und wie ist das mit den 1.2 Millionen leerstehenden Wohnungen mit &quot;Golfplatz in Fussdistanz&quot; an der spanischen Costa del Sol, welche unsere Pensionskassen als &quot;Vermögen&quot; aufführen?
Ferner: Einer der entscheidenden Gründe für den Hyperpower-Status der USA sei das überlegende amerik. Universitätssystem. BITTE!? Wohl in der Entwicklung möglichst undurchschaubarer Raubzüge? In Tat und Wahrheit ist doch der Siegeszug der USA über den Rest der Welt mit Kissingers Ölbindung des Dollars zustande gekommen, nachdem zwischen 1933 und 1974 eine immer stärker gelockerte Goldbildung definitv aufgelöst wurde. Weil die Fed auf Kosten der ganzen Welt beinahe ungeschoren Dollars drucken kann, ohne eine Hyperinflation auszulösen! Weil die ganze restliche Welt jedes Jahr seit 35 Jahren die gigantischen Aussenhandels-bilanzdefizite mit Warenlieferungen finanziert! Das ist, wie wenn ich eine Falschgeldpresse im Keller hätte, mir jeden Luxus leisten könnte und mit dem Hinweis auf meine guten Schulnoten begründen! Und dann kommt noch das &quot;gewaltsame Eröffnen von neuen Märkten&quot; mittels &quot;Economic Hit Men&quot; oder Krieg. An einer Kriegsdemo las ich den Spruch: &quot;you cannot bomb democrazy into a country&quot; - Nein, natürlich nicht, aber man kann ein sicheres Geschäft namens Wideraufbau und gleichzeitige Verschuldung ( = Kreditzinsfluss auf ewig) in ein Land bomben. Was ich mit meinem bescheidenen Geschichtswissen weiss: Kolonialmachten scheiterten immer an ihrer eigenen faulen Haut - sie konnten am Schluss nichts mehr selber machen. Der grösste Fehler der letzten Jahrzehnte war jedoch, sich zwar Keynesianisten zu loben, aber diesen US-Ökonomen aus den 30ern nur unvollständig zu zitieren: Dieser lernte nämlich in einer österreichischen Kleinstadt namens Wörgl, dass der Staat in Krisenzeiten antizyklisch investieren solle UND dass er in Zeiten fehlender Steuereinnahmen dies via eine Geldhortungstaxe finanzieren solle, welche je nach Konjunktur die Kapitalzinsen überschreiten könne. Die zweite Hälfte seines Vorschlags an den damaligen US-Präsidenten Roosevelt wird hartnäckig verschwiegen oder als Kapitalismuskritik abgeschmettert. Und zu guter letzt: Niemand hat es kommen sehen?! Ich bin Ingenieur und nicht Banker, aber Alan Greenspans Rede von 2005, &quot;dass bei der US-Dollar bis zum Frühling 2007 keine grösseren Korrekturen nötig seien&quot;, liessen meine Alarmglocken schrillen. Meine Frau und ich legten unsere Ersparnisse darauf als Solaranlage auf das Dach unserer Mietwohnung. Mit 5% Rendite, mit Staatsgarantie und wirklich REAL! </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schockiert, in welch krasser Weise das umfangreiche Fachwissen von Niall Ferguson zur Anprangerung von falschen Schuldigen und zur Balsamierung falscher Leistungsträger eingesetzt wird! Die Schwarzen und Latinos mit niedrigem Einkommen haben die Subprimekrise nicht oder höchstens geringstenteils verursacht, sondern die obersten Promille der &#8220;wissenden&#8221; Eliten, welche eben doch ahnten, dass die meisten Börsenwerte massiv überbewertet waren und deshalb als Notanker in etwas &#8220;reales&#8221;, nämlich &#8220;Real-Estates&#8221; umzuschwenken versuchten um ihre Guthaben abzusichern, wie übrigens in Europa die Pensionskassen: Deshalb wurden ja auch Millionen Wohnungen gebaut, die nie jemand bewohnte! D.h. das Übel waren nicht die Leute, die mit schwacher Finanzlage günstig zum Eigenheim kamen, sondern jene, die sich ganze Siedlungen und Shoppingmalls aus dem Erdboden stampfen liessen, als reines Anlagevehikel. Leider wurde dies so massiv überbordet, dass nachher keine Käufer / Mieter für die Objekte zu finden waren! Und bekanntlich hat auf dem Markt nur etwas einen Wert, wenn es jemand kaufen möchte. Und wie ist das mit den 1.2 Millionen leerstehenden Wohnungen mit &#8220;Golfplatz in Fussdistanz&#8221; an der spanischen Costa del Sol, welche unsere Pensionskassen als &#8220;Vermögen&#8221; aufführen?<br />
Ferner: Einer der entscheidenden Gründe für den Hyperpower-Status der USA sei das überlegende amerik. Universitätssystem. BITTE!? Wohl in der Entwicklung möglichst undurchschaubarer Raubzüge? In Tat und Wahrheit ist doch der Siegeszug der USA über den Rest der Welt mit Kissingers Ölbindung des Dollars zustande gekommen, nachdem zwischen 1933 und 1974 eine immer stärker gelockerte Goldbildung definitv aufgelöst wurde. Weil die Fed auf Kosten der ganzen Welt beinahe ungeschoren Dollars drucken kann, ohne eine Hyperinflation auszulösen! Weil die ganze restliche Welt jedes Jahr seit 35 Jahren die gigantischen Aussenhandels-bilanzdefizite mit Warenlieferungen finanziert! Das ist, wie wenn ich eine Falschgeldpresse im Keller hätte, mir jeden Luxus leisten könnte und mit dem Hinweis auf meine guten Schulnoten begründen! Und dann kommt noch das &#8220;gewaltsame Eröffnen von neuen Märkten&#8221; mittels &#8220;Economic Hit Men&#8221; oder Krieg. An einer Kriegsdemo las ich den Spruch: &#8220;you cannot bomb democrazy into a country&#8221; &#8211; Nein, natürlich nicht, aber man kann ein sicheres Geschäft namens Wideraufbau und gleichzeitige Verschuldung ( = Kreditzinsfluss auf ewig) in ein Land bomben. Was ich mit meinem bescheidenen Geschichtswissen weiss: Kolonialmachten scheiterten immer an ihrer eigenen faulen Haut &#8211; sie konnten am Schluss nichts mehr selber machen. Der grösste Fehler der letzten Jahrzehnte war jedoch, sich zwar Keynesianisten zu loben, aber diesen US-Ökonomen aus den 30ern nur unvollständig zu zitieren: Dieser lernte nämlich in einer österreichischen Kleinstadt namens Wörgl, dass der Staat in Krisenzeiten antizyklisch investieren solle UND dass er in Zeiten fehlender Steuereinnahmen dies via eine Geldhortungstaxe finanzieren solle, welche je nach Konjunktur die Kapitalzinsen überschreiten könne. Die zweite Hälfte seines Vorschlags an den damaligen US-Präsidenten Roosevelt wird hartnäckig verschwiegen oder als Kapitalismuskritik abgeschmettert. Und zu guter letzt: Niemand hat es kommen sehen?! Ich bin Ingenieur und nicht Banker, aber Alan Greenspans Rede von 2005, &#8220;dass bei der US-Dollar bis zum Frühling 2007 keine grösseren Korrekturen nötig seien&#8221;, liessen meine Alarmglocken schrillen. Meine Frau und ich legten unsere Ersparnisse darauf als Solaranlage auf das Dach unserer Mietwohnung. Mit 5% Rendite, mit Staatsgarantie und wirklich REAL!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Colin Robert Metzger</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3587</link>
		<dc:creator>Colin Robert Metzger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:35:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3587</guid>
		<description>In diesem konkreten Fall frage ich mich beispielsweise wie ein Wissenschaftler, der es besser wissen müsste, behaupten kann, man habe die heutige Weltfinanzkrise nicht voraussehen können bzw. vorausgesehen. Sie schreiben ja nicht, dass er gesagt habe man habe den Zeitpunkt nicht voraussehen können, sondern - verstehe ich Sie richtig? - er behauptet allen ernstes, dass man nicht vorausgesehen habe dass sie irgendwann in irgend einer Form ausbrechen werde! Das obwohl er selbst klar die Instabilität des Systems mit den Zahlen beschreibt, die Sie im Abschnitt über das schwindelerregende Missverhältinis zwischen Finanzwirtschaft und Realwirtschaft erwähnen. Zudem hat er ja gerade ein Buch geschrieben das die immer wieder auftretenden Finanzkrisen beschreibt. Trotzdem behauptet er, er selbst - und die gesamte auf diesem Gebiet ernstzunehmende Wissenschaft - habe sie nicht kommen sehen. Wie erklären Sie sich diesen Widerspruch? Welche apolegetische Richtung könnte dahinter stecken? Liegt Verblendung, Betriebsblindheit seiner Universität, Dummheit oder taktische Absicht vor? Ist er eher einer politischen Richtung als der Wissenschaft verpflichtet?
www.oekonomiefueralle.blogspot.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem konkreten Fall frage ich mich beispielsweise wie ein Wissenschaftler, der es besser wissen müsste, behaupten kann, man habe die heutige Weltfinanzkrise nicht voraussehen können bzw. vorausgesehen. Sie schreiben ja nicht, dass er gesagt habe man habe den Zeitpunkt nicht voraussehen können, sondern &#8211; verstehe ich Sie richtig? &#8211; er behauptet allen ernstes, dass man nicht vorausgesehen habe dass sie irgendwann in irgend einer Form ausbrechen werde! Das obwohl er selbst klar die Instabilität des Systems mit den Zahlen beschreibt, die Sie im Abschnitt über das schwindelerregende Missverhältinis zwischen Finanzwirtschaft und Realwirtschaft erwähnen. Zudem hat er ja gerade ein Buch geschrieben das die immer wieder auftretenden Finanzkrisen beschreibt. Trotzdem behauptet er, er selbst &#8211; und die gesamte auf diesem Gebiet ernstzunehmende Wissenschaft &#8211; habe sie nicht kommen sehen. Wie erklären Sie sich diesen Widerspruch? Welche apolegetische Richtung könnte dahinter stecken? Liegt Verblendung, Betriebsblindheit seiner Universität, Dummheit oder taktische Absicht vor? Ist er eher einer politischen Richtung als der Wissenschaft verpflichtet?<br />
<a href="http://www.oekonomiefueralle.blogspot.com" rel="nofollow">http://www.oekonomiefueralle.blogspot.com</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias Michael Frey</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3571</link>
		<dc:creator>Tobias Michael Frey</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 20:17:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3571</guid>
		<description>@ thomas albrecht: ach wie schön, dass sich hier ein &#039;wahrer&#039; oekonom auch als solcher outen resp. mit mathematischen formeln - die uns schlussendlich an den rand des abgrundes geführt haben - in szene setzen kann ;-)!
tatsache ist: ein SEHR guter artikel über einen SEHR interessanten mann mit tiefgang und durchblick.
mein vater - ingenieur und somit &#039;dummer&#039; nicht-oekonom - sagte immer: &quot;stell&#039; dir vor, der gesamte reichtum auf unserem globus - rohstoff, arbeitsleistung, etc. - ist eine schale voller sand aus der sich alle gemäss ihren verdiensten bedienen dürfen. wenn aber eine hand hineingreift und sich mehr herausnimmt als ihr wirklich zusteht, dann fehlt diese menge halt andernorts.&quot;
vielleicht wäre die wiedereinführung des fegefeuers resp. die verbannung der ach-so-gescheiten finanzgenies mit schimpf und schande gar keine so schlechte lösung!?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ thomas albrecht: ach wie schön, dass sich hier ein &#8216;wahrer&#8217; oekonom auch als solcher outen resp. mit mathematischen formeln &#8211; die uns schlussendlich an den rand des abgrundes geführt haben &#8211; in szene setzen kann <img src='http://dasmagazin.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> !<br />
tatsache ist: ein SEHR guter artikel über einen SEHR interessanten mann mit tiefgang und durchblick.<br />
mein vater &#8211; ingenieur und somit &#8216;dummer&#8217; nicht-oekonom &#8211; sagte immer: &#8220;stell&#8217; dir vor, der gesamte reichtum auf unserem globus &#8211; rohstoff, arbeitsleistung, etc. &#8211; ist eine schale voller sand aus der sich alle gemäss ihren verdiensten bedienen dürfen. wenn aber eine hand hineingreift und sich mehr herausnimmt als ihr wirklich zusteht, dann fehlt diese menge halt andernorts.&#8221;<br />
vielleicht wäre die wiedereinführung des fegefeuers resp. die verbannung der ach-so-gescheiten finanzgenies mit schimpf und schande gar keine so schlechte lösung!?!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gian Snozzi</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3568</link>
		<dc:creator>Gian Snozzi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 19:02:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3568</guid>
		<description>Wer sich für eine Einführung in das Thema &quot;Geld und Finanzwesen&quot; interessiert, schaue sich die Doku &quot;Money as Dept&quot; auf Youtube an (ich glaube, die gibts auch in Deutscher Übersetzung).
 
Teil 1/5: http://www.youtube.com/watch?v=mIIAvdJvCes

Vor allem der explikative Teil des Films ist sehr anschaulich. Über die normativen Aspekte kann man streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für eine Einführung in das Thema &#8220;Geld und Finanzwesen&#8221; interessiert, schaue sich die Doku &#8220;Money as Dept&#8221; auf Youtube an (ich glaube, die gibts auch in Deutscher Übersetzung).</p>
<p>Teil 1/5: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mIIAvdJvCes" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=mIIAvdJvCes</a></p>
<p>Vor allem der explikative Teil des Films ist sehr anschaulich. Über die normativen Aspekte kann man streiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Albrecht</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/es-dreht-sich-alles-nur-ums-geld/comment-page-1/#comment-3567</link>
		<dc:creator>Thomas Albrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 17:29:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/?p=2578#comment-3567</guid>
		<description>Insgesamt ein guter Artikel. Ein Schlüsselsatz für mich: ... &#039;Man kann es auf eine einfache Formel bringen: zu viel Mathematik, zu wenig Geschichte ...&#039;. Diese Kritik ist sicher berechtigt, jedoch weniger in Bezug auf die gelehrten Wirtschaftswissenschaften allgemein, als auf die in den Finanzmärkten operierenden Ökonomen und Betriebswirtschaftler. 

Allerdings gilt diese vereinfachte Formel auch umgekehrt: ... zu viel Geschichte und zu wenig Mathematik! Dieser Eindruck drängt sich bei Betrachtung des im achten Paragraphen angeführten Zahlensalats auf. In der Darstellung der Zusammenhänge outet sich der Nicht-Ökonom, denn es werden mindestens vier Fehler in der Ableitung gemacht: 

Erstens werden hier Stromgrössen (nämlich das JÄHRLICH erzielte Welt-BSP) mit Bestandsgrössen(Börsenwert der Aktien = abdiskontierter Wert oder Barwert ALLER ZUKÜNFTIG erwarterter Zahlungsströme) in einer in dieser Einfachheit unzulässigen Weise verglichen.

Zweitens ist der Börsenwert aller weltweit gehandelten Aktien in keiner Weise repräsentativ für den Wert all der Unternehmen, die an der Entstehung des Welt-BSP beteiligt waren. An der Börse ist nur ein kleiner Teil des Welt-Unternehmensuniversums notiert. 

Drittens werden die Werte von Aktien und Obligationen den Nominalwerten (immerhin richtig als solche bezeichnet) von Derivaten gegenübergestellt und damit missverständlich im Risiko gleichgesetzt, obwohl nur die Prämien bzw. Margins auf solche Kontrakte wirklich im Risiko stehen.

Viertens schliesslich fehlt vollständig eine Erwähnung und Betrachtung des Welt-Kapitalstocks, der die eigentliche Basis für die Erwirtschaftung des BSP ist und der - neben vielen anderen Finanzierungsquellen - auch mit den börsennotierten Instrumenten Aktien und Obligationen finanziert ist.

Sollte also der von mir durchaus geschätzte Historiker gewichtige Teile seiner Schlussfolgerungen auf die im Artikel dargelegten Zahlen und Zusammenhänge legen, sollte er dringendst über die Bücher gehen - und zwar die mit der (Finanz)Mathematik! 

Mit freundlichem Gruss
Thomas Albrecht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt ein guter Artikel. Ein Schlüsselsatz für mich: &#8230; &#8216;Man kann es auf eine einfache Formel bringen: zu viel Mathematik, zu wenig Geschichte &#8230;&#8217;. Diese Kritik ist sicher berechtigt, jedoch weniger in Bezug auf die gelehrten Wirtschaftswissenschaften allgemein, als auf die in den Finanzmärkten operierenden Ökonomen und Betriebswirtschaftler. </p>
<p>Allerdings gilt diese vereinfachte Formel auch umgekehrt: &#8230; zu viel Geschichte und zu wenig Mathematik! Dieser Eindruck drängt sich bei Betrachtung des im achten Paragraphen angeführten Zahlensalats auf. In der Darstellung der Zusammenhänge outet sich der Nicht-Ökonom, denn es werden mindestens vier Fehler in der Ableitung gemacht: </p>
<p>Erstens werden hier Stromgrössen (nämlich das JÄHRLICH erzielte Welt-BSP) mit Bestandsgrössen(Börsenwert der Aktien = abdiskontierter Wert oder Barwert ALLER ZUKÜNFTIG erwarterter Zahlungsströme) in einer in dieser Einfachheit unzulässigen Weise verglichen.</p>
<p>Zweitens ist der Börsenwert aller weltweit gehandelten Aktien in keiner Weise repräsentativ für den Wert all der Unternehmen, die an der Entstehung des Welt-BSP beteiligt waren. An der Börse ist nur ein kleiner Teil des Welt-Unternehmensuniversums notiert. </p>
<p>Drittens werden die Werte von Aktien und Obligationen den Nominalwerten (immerhin richtig als solche bezeichnet) von Derivaten gegenübergestellt und damit missverständlich im Risiko gleichgesetzt, obwohl nur die Prämien bzw. Margins auf solche Kontrakte wirklich im Risiko stehen.</p>
<p>Viertens schliesslich fehlt vollständig eine Erwähnung und Betrachtung des Welt-Kapitalstocks, der die eigentliche Basis für die Erwirtschaftung des BSP ist und der &#8211; neben vielen anderen Finanzierungsquellen &#8211; auch mit den börsennotierten Instrumenten Aktien und Obligationen finanziert ist.</p>
<p>Sollte also der von mir durchaus geschätzte Historiker gewichtige Teile seiner Schlussfolgerungen auf die im Artikel dargelegten Zahlen und Zusammenhänge legen, sollte er dringendst über die Bücher gehen &#8211; und zwar die mit der (Finanz)Mathematik! </p>
<p>Mit freundlichem Gruss<br />
Thomas Albrecht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
