25.02.2007 von Horst Petermann
Was ich mag: Den Duft der Wildrosen in meinem Garten am Hasenstrick. Mit meinem chinesischen Faltenhund Bob im Garten arbeiten. Ihm alle Pflanzen und Blumen erklären und auch, wo er den Rasen bitte nicht umgraben soll. Besuche von Märkten in Südfrankreich, von Galerien. Zuweilen ein gutes Glas Bordeaux, auf dem Lago Maggiore gondeln, lesen und einfach relaxen. Meine Schuhkollektion ständig erweitern. Die Gespräche mit meinen Freunden. Für sie kochen. Camus, Hesse, Cocteau, Exupéry. Iris, Rico und Gil. Natürlich gutes Essen. In Rio de Janeiro um sechs Uhr morgens allein am Strand. Theatralische Musik, zum Beispiel Tschaikowsky.
Was ich nicht mag: Laute Gespräche. Sogenannte VIPs. Feldmäuse in meinem Garten. Schlechte Köche. Weisswein. Neid und Missgunst. Im Schnee Auto fahren. «MusicStar». Wichtigtuerei. Sonnenbrand. Ski fahren. Gleichgültigkeit. Keine guten Produkte. Da ich das Restaurant meist erst gegen ein Uhr morgens verlasse, Termine am frühen Morgen. Fremdenhass, weil ich selbst darunter gelitten habe. Tiefkühl-Pizza und Nieselregen.