21.11.2008 von Das Magazin , 1 Kommentar
Samstagmorgen, 10 Uhr, Werdstrasse, Tamedia-Innenhof. Eigentlich Feindesland für Christoph Blocher. Aber er entsteigt seiner Audi-Limousine und begibt sich ins «Annabelle»-Fotostudio. Dort wartet Michel Comte, Starfotograf, gerade aus den USA eingeflogen, mit grosser Entourage, seine Anweisungen gibt er auf Französisch, Englisch, Deutsch. Blocher soll sich gleich für ein erstes Foto in die Box stellen, so, wie er dem Audi entstieg: im grauen Strickpulli. Comte beginnt zu arbeiten. Blocher ist gut gelaunt. Einmal scherzt er: «So, aha, jetzt machemer no es paar Psychofoti!» Aber alles in allem zeigt er sich zufrieden mit dem Resultat, manche Fotos zeigen sein Alter, seine Zeit im Bundesrat, seinen Kampf, seinen ewigen Chrampf. Am Ende des Shootings verabschiedet er sich von allen, mit Händedruck. Er muss jetzt weiter. Muss immer weiter, dieser Blocher. Für die Fotos hat er aber hingehalten, 55 Minuten. Und er macht Michel Comte ein Kompliment. Blocher sagt zu Comte: «Sie sind der erste Fotograf, der die Zeit einhält!»

Set für das Fotoshooting mit Herrn Christoph Blocher

Die Crew

Starfotograf Michel Comte fotografiert Christoph Blocher

Autor Thomas Zaugg und Herr Blocher


Der Fotograf instruiert den Bildbearbeiter vor Ort.


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