06.03.2010 von Mathias Plüss , 2 Kommentare
In der DDR stammten 1960 rund 6 Prozent der Studenten aus Familien der Partei- und Staatselite, 1970 bereits 30 Prozent und 1988 volle 85 Prozent. Damit hatten in der DDR zuletzt Arbeiterkinder viel geringere Aufstiegschancen als in der BRD.
Fehlendes Wort: Zum Verb «laufen» gibt es den Lauf, zu «fahren» die Fahrt, zu «fliegen» den Flug — warum existiert kein entsprechendes Substantiv zu «schwimmen»?
Das Insekt des Jahres 2010 ist der Ameisenlöwe, die Staude des Jahres die Katzenminze, das Höhlentier des Jahres die Zackeneule. Das Weichtier des Jahres heisst Gemeine Schliessmundschnecke, das Moos des Jahres Goldenes Frauenhaar und die Landschaft des Jahres Slowakischer Karst. Der Pilz des Jahres schliesslich ist die Schleiereule — das ist tatsächlich nicht nur eine Vogel-, sondern auch eine Pilzart.
An Föhntagen sinkt die Zahl der Verkehrsunfälle um 10 Prozent. Hingegen gibt es bei Föhn 20 Prozent mehr Selbstmordversuche und Einweisungen in die Psychiatrie.
In der Sprache des nordamerikanischen Indianervolks namens Tlingit werden Weisse Schneemänner genannt und Schwarze Holzkohlenmänner. Der Tlingit-Ausdruck für Milch heisst wörtlich Kuh-Brust-Inneres-Essen — einen Blitz nennen sie Donnervogelblinzeln, eine Brille Augendollar. Gott wird als Oben-Häuptling bezeichnet, der Teufel als Unten-Häuptling, Rost ist Eisenscheisse und Grünspan Kupferscheisse.
zu “fehlendes Wort”: im Schweizerdeutschen gibt es durchaus ein Substantiv zu schwimmen. “Nacheme Schwumm ide Aare, en Schwumm go näh”.
…da zeigt sich doch wieder einmal exemplarisch die sprachliche Überlegenheit und Kreativität des Schweizerdeutschen! Wenn schon nicht im grammatikalischen, dann wenigstens im lexikalischen *grins*
Es grüsst ein Dialektologe