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	<title>Kommentare zu: Ruferin gegen das Wüste</title>
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	<description>Die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts»</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 23:41:55 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Nicole Di</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-2659</link>
		<dc:creator>Nicole Di</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 17:51:06 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Beitrag über die aktuelle Entwicklung einer ehemals mässigen christlichen Gesellschaft die zum kompletten Verfall hinsteuert.  Wird unsere Gesellschaft länger als die Römer bestehen? Wie war das Ende der Römer? Wir sind auf dem guten Weg in eine komplete Katastrophe, die Pornografie ist einen Teil davon. 

Die Pornoflut, sollte unbedingt gestoppt werden. Aber wenn eine Gesellschaft keine Werte mehr hat und will ist schwierig. 

Schlussendlich muss sich niemand beklagen, die Jugendlichen seien  
gewalttätig, sexsüchtig und ohne Perspektiven wenn die Eltern dies vorleben!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Beitrag über die aktuelle Entwicklung einer ehemals mässigen christlichen Gesellschaft die zum kompletten Verfall hinsteuert.  Wird unsere Gesellschaft länger als die Römer bestehen? Wie war das Ende der Römer? Wir sind auf dem guten Weg in eine komplete Katastrophe, die Pornografie ist einen Teil davon. </p>
<p>Die Pornoflut, sollte unbedingt gestoppt werden. Aber wenn eine Gesellschaft keine Werte mehr hat und will ist schwierig. </p>
<p>Schlussendlich muss sich niemand beklagen, die Jugendlichen seien<br />
gewalttätig, sexsüchtig und ohne Perspektiven wenn die Eltern dies vorleben!!!!</p>
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		<title>Von: Matthias Bringolf</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-613</link>
		<dc:creator>Matthias Bringolf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Artikel den ich ungeteilt und mit ganzem Herzen begrüsse.

Einzig die Einschätzung, dass die neuen Medien nur der Pornographie ihre Expansion verdanken ist eine Übertreibung.

Hier schiesst der Schriftstellerin doch klar über die Latte. Wie auch Freud alles versuchte mit den „3 Trieben“ zu erklären was man aber später dann doch klar Entwicklungspsychologisch relativierte, scheint mir auch hier eine Fokussierung daher eine begrenzte Wahrnehmung der Fall zu sein. Zu vielschichtig und wichtig ist zum Beispiel das Internet, als dass man seine Verbreitung den Pornos zuschreiben könnte. Vielmehr schient mir trotz der enormen Anzahl von Seiten und dem Umsatz der damit erzielt wird diese Schiene eine Nebengeschichte zu sein, was die Ausbreitung des Internets anbelangt. Ebenso ist die Vielfalt and Filmen und anderem bei DVD einfach zu gross als dass man nun die Ausbreitung auf die Pornos reduzieren könnte. Letztendlich spielen sie doch auf einem Nebenschauplatz und nicht in den grossen Kinos.

Und wahrscheinlich sind dann die Umsätze bzw. der Marktanteil verglichen mit dem grossen Kino insgesamt doch eher wieder klein.

Nichts desto trotz trifft der Artikel ins Schwarze wenn man die gesamte Lage betrachtet; insbesondere den Anstieg im Konsum von Pornos sowie ihre Art (immer mehr und härter) und die gesamten daraus folgenden  gesellschaftlichen Konsequenzen analysiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel den ich ungeteilt und mit ganzem Herzen begrüsse.</p>
<p>Einzig die Einschätzung, dass die neuen Medien nur der Pornographie ihre Expansion verdanken ist eine Übertreibung.</p>
<p>Hier schiesst der Schriftstellerin doch klar über die Latte. Wie auch Freud alles versuchte mit den „3 Trieben“ zu erklären was man aber später dann doch klar Entwicklungspsychologisch relativierte, scheint mir auch hier eine Fokussierung daher eine begrenzte Wahrnehmung der Fall zu sein. Zu vielschichtig und wichtig ist zum Beispiel das Internet, als dass man seine Verbreitung den Pornos zuschreiben könnte. Vielmehr schient mir trotz der enormen Anzahl von Seiten und dem Umsatz der damit erzielt wird diese Schiene eine Nebengeschichte zu sein, was die Ausbreitung des Internets anbelangt. Ebenso ist die Vielfalt and Filmen und anderem bei DVD einfach zu gross als dass man nun die Ausbreitung auf die Pornos reduzieren könnte. Letztendlich spielen sie doch auf einem Nebenschauplatz und nicht in den grossen Kinos.</p>
<p>Und wahrscheinlich sind dann die Umsätze bzw. der Marktanteil verglichen mit dem grossen Kino insgesamt doch eher wieder klein.</p>
<p>Nichts desto trotz trifft der Artikel ins Schwarze wenn man die gesamte Lage betrachtet; insbesondere den Anstieg im Konsum von Pornos sowie ihre Art (immer mehr und härter) und die gesamten daraus folgenden  gesellschaftlichen Konsequenzen analysiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Joos</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-614</link>
		<dc:creator>Michael Joos</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gut, was Alice Schwarzer schreibt. Aber sie und andere Feministinnen waren nicht die Ersten, die vor Pornografie gewarnt haben. Es waren Christinnen und Christen, und/oder andere &quot;MoralistInnen&quot;, schon jahrhundertelang. Das ist nun allerdings egal. Wichtig ist: Schwarzer hat recht. Und: es geht halt immer auch um Moral. &quot;Moral&quot; wurde lange genug lächerlich gemacht. Es wurde so viel an Werten abgetragen, welche eine Gesellschaft zusammen halten, dass es nun schwierig ist, Moral plötzlich wieder zu fordern. Vielleicht ist es schon zu spät. Wenn nicht, dann wird es nicht ohne Verbote und Einschränkungen gehen. So wie das halt in allen menschlichen Bereich notwenig ist. An die Vernunft zu appellieren wird nicht reichen. Ein Thema, das es Wert ist, gründlich behandelt zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, was Alice Schwarzer schreibt. Aber sie und andere Feministinnen waren nicht die Ersten, die vor Pornografie gewarnt haben. Es waren Christinnen und Christen, und/oder andere &quot;MoralistInnen&quot;, schon jahrhundertelang. Das ist nun allerdings egal. Wichtig ist: Schwarzer hat recht. Und: es geht halt immer auch um Moral. &quot;Moral&quot; wurde lange genug lächerlich gemacht. Es wurde so viel an Werten abgetragen, welche eine Gesellschaft zusammen halten, dass es nun schwierig ist, Moral plötzlich wieder zu fordern. Vielleicht ist es schon zu spät. Wenn nicht, dann wird es nicht ohne Verbote und Einschränkungen gehen. So wie das halt in allen menschlichen Bereich notwenig ist. An die Vernunft zu appellieren wird nicht reichen. Ein Thema, das es Wert ist, gründlich behandelt zu werden.</p>
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		<title>Von: Johannes Binotto</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-615</link>
		<dc:creator>Johannes Binotto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses in apokalyptischem Ton vorgetragenes Pamphlet gegen die Pornografie, wirkt in seiner Mischung aus Halbwahrheiten, Statistik und selbstgerechtem „Ich hab’s ja schon immer gesagt“ etwa so halbseiden, wie das Geschäft, welches damit an den Pranger gestellt werden soll. Die Meinungen von Neurologen und Psychologen zum Thema sind weit weniger einhellig, als hier der Anschein gemacht wird. Und einmal mehr muss Linda Lovelace (alias Boreman) als pièce de resistance der Porno-Kritk herhalten – dabei wird natürlich die tragische Nachgeschichte verschwiegen, wie die Darstellerin nach ihrem Ausstieg aus dem Pornogeschäft von feministischen Aktivistinnen zunächst instrumentalisiert und dann fallengelassen wurde. Besonders enttäuschend aber ist, dass Alice Schwarzer in ihrem Text nichts schreibt, was nicht bereits in ihrem Buch „PorNo“ von 2001 geschrieben stände. Es gäbe zum Thema andere und weitaus komplexere Untersuchungen von feministischer Seite, etwa von der Philosophin Judith Butler oder der amerikanischen Rechtswissenschaftlerin Drucilla Cornell,  deren Buch „Die Versuchung der Pornographie“ bereits seit 1997 auch auf Deutsch vorliegt. Wie fadenscheinig wirkt demgegenüber Alice Schwarzers simplifizierende Angstmache. Sie leistet dem wichtigen Anliegen des Feminismus damit einen Bärendienst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses in apokalyptischem Ton vorgetragenes Pamphlet gegen die Pornografie, wirkt in seiner Mischung aus Halbwahrheiten, Statistik und selbstgerechtem „Ich hab’s ja schon immer gesagt“ etwa so halbseiden, wie das Geschäft, welches damit an den Pranger gestellt werden soll. Die Meinungen von Neurologen und Psychologen zum Thema sind weit weniger einhellig, als hier der Anschein gemacht wird. Und einmal mehr muss Linda Lovelace (alias Boreman) als pièce de resistance der Porno-Kritk herhalten – dabei wird natürlich die tragische Nachgeschichte verschwiegen, wie die Darstellerin nach ihrem Ausstieg aus dem Pornogeschäft von feministischen Aktivistinnen zunächst instrumentalisiert und dann fallengelassen wurde. Besonders enttäuschend aber ist, dass Alice Schwarzer in ihrem Text nichts schreibt, was nicht bereits in ihrem Buch „PorNo“ von 2001 geschrieben stände. Es gäbe zum Thema andere und weitaus komplexere Untersuchungen von feministischer Seite, etwa von der Philosophin Judith Butler oder der amerikanischen Rechtswissenschaftlerin Drucilla Cornell,  deren Buch „Die Versuchung der Pornographie“ bereits seit 1997 auch auf Deutsch vorliegt. Wie fadenscheinig wirkt demgegenüber Alice Schwarzers simplifizierende Angstmache. Sie leistet dem wichtigen Anliegen des Feminismus damit einen Bärendienst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gabor Fujer</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-616</link>
		<dc:creator>Gabor Fujer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Alice Schwarzers Text wider die Pronographie ist so klug wie auch nötig. Die Bebilderung der Story scheint mir jedoch weder das Eine noch das Andere zu sein. Der ach-so künstlerisch schwarzweiss entfremdete Barbie-Sex ist weder originell noch verstörend oder sonst wie anregend. Die Fotos scheinen eher darauf hinzudeuten, dass die Redaktion den Magazin-Lesern nicht zutraut einen Artikel über Pornographie auch ohne das ach so obligate ikonografische Beigemüse zu lesen. Eine wahrlich lendenlahme Kapitulation vor dem Corpus Delicti!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alice Schwarzers Text wider die Pronographie ist so klug wie auch nötig. Die Bebilderung der Story scheint mir jedoch weder das Eine noch das Andere zu sein. Der ach-so künstlerisch schwarzweiss entfremdete Barbie-Sex ist weder originell noch verstörend oder sonst wie anregend. Die Fotos scheinen eher darauf hinzudeuten, dass die Redaktion den Magazin-Lesern nicht zutraut einen Artikel über Pornographie auch ohne das ach so obligate ikonografische Beigemüse zu lesen. Eine wahrlich lendenlahme Kapitulation vor dem Corpus Delicti!</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Buser</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-617</link>
		<dc:creator>Matthias Buser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses Essay ist nichts anderes als eine Hetzschrift gegen Pornografie.
Alice Schwarzer geht es nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, sondern um ihr Lieblingsziel: ein komplettes Verbot von Pornografie. Ihr wichtigstes Mittel dabei: die Gleichsetzung von Pornografie mit Gewalt. So bedeutet &quot;Gang Bang&quot; Gruppensex und nicht Gruppenvergewaltigung, was für Frau Schwarzer freilich dasselbe ist. Damit und mit diversen üblen Unterstellungen zieht sie Konsumenten von Pornografie in den Schmutz. Wem die Freiheit des Individuums und der Kunst am Herzen liegt, muss sich gegen Alice Schwarzers Diffamierungskampagne zur Wehr setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Essay ist nichts anderes als eine Hetzschrift gegen Pornografie.<br />
Alice Schwarzer geht es nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit, sondern um ihr Lieblingsziel: ein komplettes Verbot von Pornografie. Ihr wichtigstes Mittel dabei: die Gleichsetzung von Pornografie mit Gewalt. So bedeutet &quot;Gang Bang&quot; Gruppensex und nicht Gruppenvergewaltigung, was für Frau Schwarzer freilich dasselbe ist. Damit und mit diversen üblen Unterstellungen zieht sie Konsumenten von Pornografie in den Schmutz. Wem die Freiheit des Individuums und der Kunst am Herzen liegt, muss sich gegen Alice Schwarzers Diffamierungskampagne zur Wehr setzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sereina Gläser</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-618</link>
		<dc:creator>Sereina Gläser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Endlich mal ein Text, der ungeliebte, allzu oft ignorierte Fakten auf den Tisch legt, die absolut bedenklich sind und schon längst im ganz normalen Leben wiederspiegelt werden!
Als Gymnasiastin treffe ich leider selten Menschen, schon gar nicht meines Alters, an, die sich ernsthaft zu dieser Entwicklung Gedanken machen, was meiner Ansicht nach diese Tatsachen nicht verbessert, sondern Mitursache der unreflektierten Verbreitung einer menschenverachteten Industrie ist.
Ich frage mich allerdings, was dagegen unternommen werden könnte, denn die Fakten sind beängstigend.
Schon seit geraumer Zeit wird die erniedrigende Sexualbehandlung von Frauen, übrigens meiner Ansicht nach aber auch von Männern und Kindern, mit falscher Toleranz geduldet, unter den Deckmantel der Kunst geschoben oder schlichteg bagatellisiert!
Es ist traurig mit anzusehen, was die sogenannte Sexuelle Revolution erreicht, oder eben nicht erreicht hat! Im Zeitalter des Individualismus würde ich mir etwas mehr Menschenwürde wünschen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich mal ein Text, der ungeliebte, allzu oft ignorierte Fakten auf den Tisch legt, die absolut bedenklich sind und schon längst im ganz normalen Leben wiederspiegelt werden!<br />
Als Gymnasiastin treffe ich leider selten Menschen, schon gar nicht meines Alters, an, die sich ernsthaft zu dieser Entwicklung Gedanken machen, was meiner Ansicht nach diese Tatsachen nicht verbessert, sondern Mitursache der unreflektierten Verbreitung einer menschenverachteten Industrie ist.<br />
Ich frage mich allerdings, was dagegen unternommen werden könnte, denn die Fakten sind beängstigend.<br />
Schon seit geraumer Zeit wird die erniedrigende Sexualbehandlung von Frauen, übrigens meiner Ansicht nach aber auch von Männern und Kindern, mit falscher Toleranz geduldet, unter den Deckmantel der Kunst geschoben oder schlichteg bagatellisiert!<br />
Es ist traurig mit anzusehen, was die sogenannte Sexuelle Revolution erreicht, oder eben nicht erreicht hat! Im Zeitalter des Individualismus würde ich mir etwas mehr Menschenwürde wünschen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanspeter Gysin</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-619</link>
		<dc:creator>Hanspeter Gysin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, natürlich Frau Schwarzer, ist der sogenannte Katharsis-Effekt beim Pornokonsum ein Unsinn. So wie der Sport nicht zum Aggressionsabbau führt sondern aufgeilt. Aber, setzen Sie doch Ihre Thesen auch einmal in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang. In einer vom Neoliberalismus geprägten Welt ist Empathie nur ein Karrierehinderungsgrund.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, natürlich Frau Schwarzer, ist der sogenannte Katharsis-Effekt beim Pornokonsum ein Unsinn. So wie der Sport nicht zum Aggressionsabbau führt sondern aufgeilt. Aber, setzen Sie doch Ihre Thesen auch einmal in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang. In einer vom Neoliberalismus geprägten Welt ist Empathie nur ein Karrierehinderungsgrund.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schedle</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-620</link>
		<dc:creator>Martin Schedle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein durchschnittliches Leben in einer Genossenschaftssiedlung führend, mit einer liebenswerten Frau und zwei ebensolchen Kindern, lasse ich täglich den  Blick durch das Fenster meines Wohnzimmers in den Gartensitzplatz mit seinen Grünflächen, selbst angebauten, mehrjährigen Kräutern und Beerensträuchern schweifen. Ein kleines Paradies also. Nun muss ich mit grossem Schrecken und tiefer Anteilnahme für die betreffenden Opfer, im Artikel von Frau Schwarzer von „den alltäglichen Fällen vergewaltigender und mordender Männer, die die konsumierten Pornos spiegelgleich im Leben nachstellen“ erfahren. Inständig bleibt mir zu hoffen, dass die Autorin selbst auch mal meine bescheidene, aber gängige Idylle erleben durfte und nicht ihre schönsten Jahre in  einer so gefährlichen und sexophilen Müllhalde verbringen musste. Ihre geradezu verbissene Mission, einer unter immer grösser werdenden pornografischen Gewaltspirale leidenden Frauenwelt, straft bereits die Geschichte Lügen. Schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung zelebrierte der römische Kaiser Caligula in grausamster Weise sexuelle Orgien. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass unter den damalig betroffenen  Protagonistinnen immer eitel Freude herrschte! Die Meinung von Frau Schwarzer, die Pornographie hätte in den letzten 30 Jahren dramatisch zugenommen, ist rein spekulativ. Zugenommen hat einzig die Transparenz derselben durch die modernen Medien – und Frau Schwarzers Bankkonto</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchschnittliches Leben in einer Genossenschaftssiedlung führend, mit einer liebenswerten Frau und zwei ebensolchen Kindern, lasse ich täglich den  Blick durch das Fenster meines Wohnzimmers in den Gartensitzplatz mit seinen Grünflächen, selbst angebauten, mehrjährigen Kräutern und Beerensträuchern schweifen. Ein kleines Paradies also. Nun muss ich mit grossem Schrecken und tiefer Anteilnahme für die betreffenden Opfer, im Artikel von Frau Schwarzer von „den alltäglichen Fällen vergewaltigender und mordender Männer, die die konsumierten Pornos spiegelgleich im Leben nachstellen“ erfahren. Inständig bleibt mir zu hoffen, dass die Autorin selbst auch mal meine bescheidene, aber gängige Idylle erleben durfte und nicht ihre schönsten Jahre in  einer so gefährlichen und sexophilen Müllhalde verbringen musste. Ihre geradezu verbissene Mission, einer unter immer grösser werdenden pornografischen Gewaltspirale leidenden Frauenwelt, straft bereits die Geschichte Lügen. Schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung zelebrierte der römische Kaiser Caligula in grausamster Weise sexuelle Orgien. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass unter den damalig betroffenen  Protagonistinnen immer eitel Freude herrschte! Die Meinung von Frau Schwarzer, die Pornographie hätte in den letzten 30 Jahren dramatisch zugenommen, ist rein spekulativ. Zugenommen hat einzig die Transparenz derselben durch die modernen Medien – und Frau Schwarzers Bankkonto</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Lohri</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/ruferin-gegen-das-wuste/comment-page-1/#comment-621</link>
		<dc:creator>Peter Lohri</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>So glaubwürdig Alice Schwarzers Warnruf bezüglich der Folgen der Pornografisierung klingt – es könnte frau noch tiefer schürfen. Denn zum einen ist die omnipräsente Pornografie ja nur eines von vielen ähnlichen Übeln, welche unsere Gesellschaft ernsthaft gefährden; zu nennen wären etwa die Trivialisierung und Infantilisierung eines grossen Teils der Medienwelt, die Barbarisierung des öffentlichen Raumes sowie eine alles durchdringende Kommerzialisierung, die - zum Beispiel im Bereich des Sports – wohl noch um einiges radikaler ausgefallen ist als man sich das noch vor wenigen Jahren hätte vorstellen können. Zum andern aber ist all das ja die Frucht einer unheiligen Allianz zwischen rein gewinnorientierten Wirtschaftsliberalen und denjenigen Exponenten der (vornehmlich linken) Intelligenzija, welche – in einer unglaublich undifferenzierten und naiven Interpretation des Mündigkeitsbegriffes – während der letzten vier Jahrzehnte eben nirgendwo „Halt“ zu sagen wagten, sondern a priori alles als des Teufels ansahen, was auch nur im Entferntesten als Infragestellung des Primats der individuellen Freiheiten erschien. Und die gerade mit dieser Haltung wunderbar das ideologische Terrain für diejenigen vorbereiteten, die heute nach dem Motto „Es darf jeder selber entscheiden, was ihm gut tut“ mit Hardcore-Produktionen ihre Millionen scheffeln. Sicher ist: Solange in Bezug auf den Stellenwert von „Mündigkeit“ keine (selbst)kritische Reflexion einsetzen darf und solange jeder nur schon deshalb des Totalitarismus verdächtigt wird, weil er die Frage nach der geistigen Führung in der Postmoderne als mögliches Thema einer gesellschaftlichen Debatte erwähnt, solange wird Schwarzers sicher ernst gemeinter Wunsch, es möge jemand bezüglich der Pornografisierung „den Hebel umwerfen“, reines Wunschdenken bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So glaubwürdig Alice Schwarzers Warnruf bezüglich der Folgen der Pornografisierung klingt – es könnte frau noch tiefer schürfen. Denn zum einen ist die omnipräsente Pornografie ja nur eines von vielen ähnlichen Übeln, welche unsere Gesellschaft ernsthaft gefährden; zu nennen wären etwa die Trivialisierung und Infantilisierung eines grossen Teils der Medienwelt, die Barbarisierung des öffentlichen Raumes sowie eine alles durchdringende Kommerzialisierung, die &#8211; zum Beispiel im Bereich des Sports – wohl noch um einiges radikaler ausgefallen ist als man sich das noch vor wenigen Jahren hätte vorstellen können. Zum andern aber ist all das ja die Frucht einer unheiligen Allianz zwischen rein gewinnorientierten Wirtschaftsliberalen und denjenigen Exponenten der (vornehmlich linken) Intelligenzija, welche – in einer unglaublich undifferenzierten und naiven Interpretation des Mündigkeitsbegriffes – während der letzten vier Jahrzehnte eben nirgendwo „Halt“ zu sagen wagten, sondern a priori alles als des Teufels ansahen, was auch nur im Entferntesten als Infragestellung des Primats der individuellen Freiheiten erschien. Und die gerade mit dieser Haltung wunderbar das ideologische Terrain für diejenigen vorbereiteten, die heute nach dem Motto „Es darf jeder selber entscheiden, was ihm gut tut“ mit Hardcore-Produktionen ihre Millionen scheffeln. Sicher ist: Solange in Bezug auf den Stellenwert von „Mündigkeit“ keine (selbst)kritische Reflexion einsetzen darf und solange jeder nur schon deshalb des Totalitarismus verdächtigt wird, weil er die Frage nach der geistigen Führung in der Postmoderne als mögliches Thema einer gesellschaftlichen Debatte erwähnt, solange wird Schwarzers sicher ernst gemeinter Wunsch, es möge jemand bezüglich der Pornografisierung „den Hebel umwerfen“, reines Wunschdenken bleiben.</p>
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