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	<title>Kommentare zu: Trottel vom Dienst</title>
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	<description>Die wöchentliche Beilage des «Tages-Anzeigers», der «Basler Zeitung», der «Berner Zeitung» und des «Solothurner Tagblatts»</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 13:35:58 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Armin Barandun</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-714</link>
		<dc:creator>Armin Barandun</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht nur Historiker und Archäologen der Zukunft werden von den bis dahin überlieferten Werbebotschaften profitieren können. Nein, diese vom Autor beschriebene Werbung ist schon jetzt von hohem therapeutischem Wert. Diejenigen Männer, die sich in der Werbung dort im Einkaufswägeli ganz im Stillen wieder zu erkennen glauben, könnten noch während dem sie sich selber lachen hören, erkennen, dass es in ihrem Leben einigen Veränderungsbedarf gibt. Diesem Impuls sollten sie dann folgen, solange es auch noch Gestaltungsspielräume gibt.

Armin Barandun, Coach, Basel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Historiker und Archäologen der Zukunft werden von den bis dahin überlieferten Werbebotschaften profitieren können. Nein, diese vom Autor beschriebene Werbung ist schon jetzt von hohem therapeutischem Wert. Diejenigen Männer, die sich in der Werbung dort im Einkaufswägeli ganz im Stillen wieder zu erkennen glauben, könnten noch während dem sie sich selber lachen hören, erkennen, dass es in ihrem Leben einigen Veränderungsbedarf gibt. Diesem Impuls sollten sie dann folgen, solange es auch noch Gestaltungsspielräume gibt.</p>
<p>Armin Barandun, Coach, Basel</p>
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		<title>Von: David Berger</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-715</link>
		<dc:creator>David Berger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das war unlängst, ungefähr vor zwölf Jahren, Thema eines liberalen, gewiss protestantischen Religionsunterrichts, wo der «Zerfall der Männlichkeit», damals bereits angesichts der mir unsäglichen Popularität einer gewissen gelben Familie, gepredigt wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war unlängst, ungefähr vor zwölf Jahren, Thema eines liberalen, gewiss protestantischen Religionsunterrichts, wo der «Zerfall der Männlichkeit», damals bereits angesichts der mir unsäglichen Popularität einer gewissen gelben Familie, gepredigt wurde.</p>
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		<title>Von: Felix Epper</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-716</link>
		<dc:creator>Felix Epper</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Weil Männer nach wie vor viele Machtpositionen einnehmen, scheint man sie mit mehr Unzulänglichkeiten darstellen zu dürfen.&quot; Das möchte ich gerne zitieren.
Genau. Aber kann ich was für Ospel &amp; Co? Allein die zwei Testikel etc. verbinden mich nicht mit der Machtelite  (Ospel hat eh keiner Eier...) Ich habe früher über männerfeindliche Witze in selbstverleugnender Unterwerfung auch gelacht. Und das in linken Kreisen, die sich doch weiss Gott nicht mehr viel vorzuwerfen müssen... Aber eben, Asche streuen sich die falschen aufs Haupt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Weil Männer nach wie vor viele Machtpositionen einnehmen, scheint man sie mit mehr Unzulänglichkeiten darstellen zu dürfen.&quot; Das möchte ich gerne zitieren.<br />
Genau. Aber kann ich was für Ospel &amp; Co? Allein die zwei Testikel etc. verbinden mich nicht mit der Machtelite  (Ospel hat eh keiner Eier&#8230;) Ich habe früher über männerfeindliche Witze in selbstverleugnender Unterwerfung auch gelacht. Und das in linken Kreisen, die sich doch weiss Gott nicht mehr viel vorzuwerfen müssen&#8230; Aber eben, Asche streuen sich die falschen aufs Haupt.</p>
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		<title>Von: Isabelle Zinn</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-717</link>
		<dc:creator>Isabelle Zinn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Birgit Schmids Grundaussage, dass, was bei Frauen in der Werbung tabu, bei Männern erlaubt sei, greift zu kurz.

Der Artikel vernachlässigt folgende Aspekte: Die weitaus grössere Anzahl sexistischer Werbung betrifft immer noch Frauen, daran ändert auch ein trotteliger George Clooney in der Nespresso Werbung nichts. Und was die diskriminierende Darstellung des Mannes in der Frisco Werbung anbelangt: Ist es nicht ebenso sexistisch, den ‚Erfolg’ der Frau auf ihre sexuellen Verführungskünste zu reduzieren?

Das Thema ‚sexistische Werbung’ ist sensibel und komplex. Wir begrüssen deshalb eine breit angelegte Diskussion, die der Sexualisierung und Diskriminierung von Frauen wie von Männern in der Werbung entgegentritt. Eine Verunglimpfung der Geschlechteridentität ist weder bei Männern noch bei Frauen akzeptierbar.
Ziel sollte es sein, Werbung originell und kreativ zu gestalten, ohne Frau oder Mann auf gewisse Eigenschaften zu reduzieren. Dann erst kann der Geschlechtergleichwertigkeit Rechnung getragen und ein ganzheitliches Rollenverständnis vermittelt werden.

TERRE DES FEMMES Schweiz, Isabelle Zinn, verantwortlich für den Fachbereich &#039;Sexismus und sexistische Werbung&#039;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Birgit Schmids Grundaussage, dass, was bei Frauen in der Werbung tabu, bei Männern erlaubt sei, greift zu kurz.</p>
<p>Der Artikel vernachlässigt folgende Aspekte: Die weitaus grössere Anzahl sexistischer Werbung betrifft immer noch Frauen, daran ändert auch ein trotteliger George Clooney in der Nespresso Werbung nichts. Und was die diskriminierende Darstellung des Mannes in der Frisco Werbung anbelangt: Ist es nicht ebenso sexistisch, den ‚Erfolg’ der Frau auf ihre sexuellen Verführungskünste zu reduzieren?</p>
<p>Das Thema ‚sexistische Werbung’ ist sensibel und komplex. Wir begrüssen deshalb eine breit angelegte Diskussion, die der Sexualisierung und Diskriminierung von Frauen wie von Männern in der Werbung entgegentritt. Eine Verunglimpfung der Geschlechteridentität ist weder bei Männern noch bei Frauen akzeptierbar.<br />
Ziel sollte es sein, Werbung originell und kreativ zu gestalten, ohne Frau oder Mann auf gewisse Eigenschaften zu reduzieren. Dann erst kann der Geschlechtergleichwertigkeit Rechnung getragen und ein ganzheitliches Rollenverständnis vermittelt werden.</p>
<p>TERRE DES FEMMES Schweiz, Isabelle Zinn, verantwortlich für den Fachbereich &#8216;Sexismus und sexistische Werbung&#8217;.</p>
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		<title>Von: Michael De Luigi</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-718</link>
		<dc:creator>Michael De Luigi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn es mir schwer fällt - ich muss zugestehen, dass Birgit Schmid leider recht hat, wenn sie Männer als &#039;Trottel vom Dienst&#039; bezeichnet. Als Vorstandsmitglied des Vereins &#039;mannschafft&#039;, der Männer in Fragen von Trennung und Scheidung unterstützt, bin ich in meiner täglichen Arbeit mit diesem Phänomen konfrontiert. Zum einen lassen sich viele Männer an der Nase herumführen, was ihre elementaren Rechte betrifft - wie etwa die Beziehung zu ihren Kindern. Andererseits ist es schon erstaunlich, dass die meisten Männer den Krieg des Staates gegen ledige und geschiedene Väter einfach ohne weiteres hinnehmen. In unserem Land werden grundlegende Menschenrechte (diejenigen von Kindern und ihren Vätern) mit Füssen getreten - und (fast) alle schauen zu. Stattdessen wird der mit Steuergeldern finanzierte Sexismus von Frau Heim und Konsorten (die Stadt Zürich nimmt bei der Unterdrückung und Ausbeutung von Vätern eine führende Rolle ein) mit blossem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Viele Männer haben ihren Schuldkomplex für 10&#039;000 Jahre Patriarchat bereits so verinnerlicht, dass man ihnen auch weiterhin ungestraft ins Gesicht treten wird. Und solange sich  Männer in diesem Land vor allem übers Geld verdienen definieren (bzw. definieren lassen), wird sich daran so schnell auch nichts ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es mir schwer fällt &#8211; ich muss zugestehen, dass Birgit Schmid leider recht hat, wenn sie Männer als &#8216;Trottel vom Dienst&#8217; bezeichnet. Als Vorstandsmitglied des Vereins &#8216;mannschafft&#8217;, der Männer in Fragen von Trennung und Scheidung unterstützt, bin ich in meiner täglichen Arbeit mit diesem Phänomen konfrontiert. Zum einen lassen sich viele Männer an der Nase herumführen, was ihre elementaren Rechte betrifft &#8211; wie etwa die Beziehung zu ihren Kindern. Andererseits ist es schon erstaunlich, dass die meisten Männer den Krieg des Staates gegen ledige und geschiedene Väter einfach ohne weiteres hinnehmen. In unserem Land werden grundlegende Menschenrechte (diejenigen von Kindern und ihren Vätern) mit Füssen getreten &#8211; und (fast) alle schauen zu. Stattdessen wird der mit Steuergeldern finanzierte Sexismus von Frau Heim und Konsorten (die Stadt Zürich nimmt bei der Unterdrückung und Ausbeutung von Vätern eine führende Rolle ein) mit blossem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Viele Männer haben ihren Schuldkomplex für 10&#8242;000 Jahre Patriarchat bereits so verinnerlicht, dass man ihnen auch weiterhin ungestraft ins Gesicht treten wird. Und solange sich  Männer in diesem Land vor allem übers Geld verdienen definieren (bzw. definieren lassen), wird sich daran so schnell auch nichts ändern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Isabelle Zinn</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-719</link>
		<dc:creator>Isabelle Zinn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Hhm, es erstaunt mich, dass wir über diese Frage überhaupt noch diskutieren müssen. Es ist klar, dass Mann in der Werbung oftmals diskriminierend dargestellt wird; genauso klar aber sollte doch sein, dass auch die Frau sexistischer Werbung zum Opfer fällt. Ich könnte Ihnen einige solcher schlechter Beispiele aufzeigen, weiss aber nicht ob ich dieser Art von Werbung hier auch noch eine Plattform geben will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hhm, es erstaunt mich, dass wir über diese Frage überhaupt noch diskutieren müssen. Es ist klar, dass Mann in der Werbung oftmals diskriminierend dargestellt wird; genauso klar aber sollte doch sein, dass auch die Frau sexistischer Werbung zum Opfer fällt. Ich könnte Ihnen einige solcher schlechter Beispiele aufzeigen, weiss aber nicht ob ich dieser Art von Werbung hier auch noch eine Plattform geben will.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Baetge</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-720</link>
		<dc:creator>Jörg Baetge</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Überrascht, dass plötzlich mal Belege für getätigte Behauptungen verlangt werden? Ist ja wie bei der Fußball-WM 2006...

Sie begrüßen doch eine breit angelegte Diskussion, dachte ich. Besteht die darin, dass Sie etwas behaupten und sobald Belege erbeten werden, Sie diese Bitte mit &quot;müssen wir denn darüber WIRKLICH diskutieren?&quot; o.ä. abtun?

Na dann: (passende) Beispiele, bitte.

Frau Schmid hat im Absatz &quot;Umgekehrt undenkbar&quot; ein paar denkbare Gegenbeispiele genannt. Wo bitte findet sich so etwas denn in der realen Medienlandschaft?

Wo?

Wir müssen in der Tat über diese Frage diskutieren, schätze ich. Sorry.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Überrascht, dass plötzlich mal Belege für getätigte Behauptungen verlangt werden? Ist ja wie bei der Fußball-WM 2006&#8230;</p>
<p>Sie begrüßen doch eine breit angelegte Diskussion, dachte ich. Besteht die darin, dass Sie etwas behaupten und sobald Belege erbeten werden, Sie diese Bitte mit &quot;müssen wir denn darüber WIRKLICH diskutieren?&quot; o.ä. abtun?</p>
<p>Na dann: (passende) Beispiele, bitte.</p>
<p>Frau Schmid hat im Absatz &quot;Umgekehrt undenkbar&quot; ein paar denkbare Gegenbeispiele genannt. Wo bitte findet sich so etwas denn in der realen Medienlandschaft?</p>
<p>Wo?</p>
<p>Wir müssen in der Tat über diese Frage diskutieren, schätze ich. Sorry.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom Sawyer</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-721</link>
		<dc:creator>Tom Sawyer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Umgekehrt undenkbar: Wäre es möglich, in den besagten Spots die Rollen auszutauschen? Drei Männer nehmen eine Verkäuferin aus. Ein Mann kippt seiner Partnerin den Sekt ins Décolleté. Zwei Jungs lassen das Badetuch vor einem nackten Mädchen fallen. Ein Bürolist bürdet seiner Kollegin seine Arbeit auf. Ein Mann deponiert seine Frau beim Altpapier, dazu der Öko-Slogan: &quot;Da gehören alte Schachteln hin.&quot;&lt;

Nein, das alles wäre in der Tat nicht möglich. Die Männer würden sich dabei als unsägliche Primitivlinge outen.
Weibliches Machogehabe (immer häufiger zu beobachten) scheint seltsamerweise gesellschaftsfähig zu sein, bei Männern ist es längst ein Unding. Dass hier (und nicht nur hier) mit solch unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird, sollte alle GeschlechtswächterInnen nachdenklich stimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>>Umgekehrt undenkbar: Wäre es möglich, in den besagten Spots die Rollen auszutauschen? Drei Männer nehmen eine Verkäuferin aus. Ein Mann kippt seiner Partnerin den Sekt ins Décolleté. Zwei Jungs lassen das Badetuch vor einem nackten Mädchen fallen. Ein Bürolist bürdet seiner Kollegin seine Arbeit auf. Ein Mann deponiert seine Frau beim Altpapier, dazu der Öko-Slogan: &quot;Da gehören alte Schachteln hin.&quot;<</p>
<p>Nein, das alles wäre in der Tat nicht möglich. Die Männer würden sich dabei als unsägliche Primitivlinge outen.<br />
Weibliches Machogehabe (immer häufiger zu beobachten) scheint seltsamerweise gesellschaftsfähig zu sein, bei Männern ist es längst ein Unding. Dass hier (und nicht nur hier) mit solch unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird, sollte alle GeschlechtswächterInnen nachdenklich stimmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benno Büeler</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-722</link>
		<dc:creator>Benno Büeler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description>Leider hat Birgit Schmid recht, und das schon seit mehr als 10 Jahren. Mitte 90er Jahre hat ein grosser Mineralwasser-Produzent (den ich seither boykottiere) gezielt Deppen-Männer als Werbemittel eingesetzt. Dieser Ausrutscher von damals scheint zwischenzeitlich courant normale zu sein. Aber die wertende Einseitigkeit der Geschlechter-Darstellung findet sich nicht nur in der Werbung sondern auch im redaktionellen Teil fast aller Medien: der Mann ist dumm, gewalttätig, unfähig zur Kinderbetreuung und bezahlt Alimente nicht, während die Frau viel mehr arbeiten muss, benachteiligt ist, Opfer von Gewalt wird, usw. Die Einseitigkeit der Darstellung scheint tief in die Journalisten und Redaktoren eingegraben, selten dass jemand wie Frau Schmid wieder einen Blick von Aussen wagt statt durch die halb blinde Medienbrille zu schauen (eine Frau nota bene -- ein Mann darf das schon lange nicht mehr, selbst kastriert und von der Chefredaktion). Drei Beispiele: (1) ich musste meiner Ex-Frau die vollen Alimente bezahlen solange mein Sohn bei ihr lebte. Seit er bei mir lebt bezahlt sie Alimente -- aber viel weniger als vertraglich abgemacht, obwohl sie etwa gleichviel verdient wie ich. Vor Gericht gehe ich nicht, da sowieso keine Chance bei der Durchsetzung (Vollzugsbehörden sind stark voreingenommen und helfen Männer gegen Frauen grundsätzlich nicht). (2) Bei der Frau in Norddeutschland, die fünf Kinder umbrachte, hat der Staatsanwalt verlauten lassen, dass es vermutlich zu keine Anklage käme. Die arme Frau sei nicht schuldfähig. Diese Aussage machte er bereits am zweiten Tag, bevor die Untersuchung überhaupt richtig beginnen konnte. (3) Eine Frau in der Schweiz, die ihren schlafenden Mann mit kochendem Oel im Gesicht schwer verletzte und bleibend zeichnete, wird in den Medienberichten jeweils mit Entschuldigungsgründen für ihre sadistische Tat eingeführt. Das Credo der Medienmacher scheint zu sein: die Frau kann nicht egoistisch, böse oder schlecht sein, und wenn doch etwas hässliches passiert das diesem Vorurteil widerspricht, so gibt es tausend Entschuldigungsgründe. Natürlich gilt die umgekehrte Regel beim Mann.

Diese weitreichende Einseitigkeit der Medien und Politiker scheint mir tragischer zu sein als die Werbung alleine, da sie das Weltbild stärker beeinflusst und letztlich zu einer sexistischen Gesellschaft führt, genau das Problem das am Anfang den Stein ins Rollen brachte. Und da wirken auch viele Männer als Täter mit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hat Birgit Schmid recht, und das schon seit mehr als 10 Jahren. Mitte 90er Jahre hat ein grosser Mineralwasser-Produzent (den ich seither boykottiere) gezielt Deppen-Männer als Werbemittel eingesetzt. Dieser Ausrutscher von damals scheint zwischenzeitlich courant normale zu sein. Aber die wertende Einseitigkeit der Geschlechter-Darstellung findet sich nicht nur in der Werbung sondern auch im redaktionellen Teil fast aller Medien: der Mann ist dumm, gewalttätig, unfähig zur Kinderbetreuung und bezahlt Alimente nicht, während die Frau viel mehr arbeiten muss, benachteiligt ist, Opfer von Gewalt wird, usw. Die Einseitigkeit der Darstellung scheint tief in die Journalisten und Redaktoren eingegraben, selten dass jemand wie Frau Schmid wieder einen Blick von Aussen wagt statt durch die halb blinde Medienbrille zu schauen (eine Frau nota bene &#8212; ein Mann darf das schon lange nicht mehr, selbst kastriert und von der Chefredaktion). Drei Beispiele: (1) ich musste meiner Ex-Frau die vollen Alimente bezahlen solange mein Sohn bei ihr lebte. Seit er bei mir lebt bezahlt sie Alimente &#8212; aber viel weniger als vertraglich abgemacht, obwohl sie etwa gleichviel verdient wie ich. Vor Gericht gehe ich nicht, da sowieso keine Chance bei der Durchsetzung (Vollzugsbehörden sind stark voreingenommen und helfen Männer gegen Frauen grundsätzlich nicht). (2) Bei der Frau in Norddeutschland, die fünf Kinder umbrachte, hat der Staatsanwalt verlauten lassen, dass es vermutlich zu keine Anklage käme. Die arme Frau sei nicht schuldfähig. Diese Aussage machte er bereits am zweiten Tag, bevor die Untersuchung überhaupt richtig beginnen konnte. (3) Eine Frau in der Schweiz, die ihren schlafenden Mann mit kochendem Oel im Gesicht schwer verletzte und bleibend zeichnete, wird in den Medienberichten jeweils mit Entschuldigungsgründen für ihre sadistische Tat eingeführt. Das Credo der Medienmacher scheint zu sein: die Frau kann nicht egoistisch, böse oder schlecht sein, und wenn doch etwas hässliches passiert das diesem Vorurteil widerspricht, so gibt es tausend Entschuldigungsgründe. Natürlich gilt die umgekehrte Regel beim Mann.</p>
<p>Diese weitreichende Einseitigkeit der Medien und Politiker scheint mir tragischer zu sein als die Werbung alleine, da sie das Weltbild stärker beeinflusst und letztlich zu einer sexistischen Gesellschaft führt, genau das Problem das am Anfang den Stein ins Rollen brachte. Und da wirken auch viele Männer als Täter mit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Isabelle Zinn</title>
		<link>http://dasmagazin.ch/index.php/trottel-vom-dienst/comment-page-1/#comment-723</link>
		<dc:creator>Isabelle Zinn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dasmagazin.ch/wordpress/?p=664#comment-723</guid>
		<description>Unter einer breit angelegten Diskussion verstehe ich ehrlich gesagt nicht in erster Linie, schlechte Beispiel auszuführen; aber Sie haben recht, man sollte die Dinge beim Namen nennen:
1. Ein Mann inmitten zweier nachter Frauen. Kommentar: Was Frisches zum Wechseln (Wormland, Fashion für Männer)
2. Ein weisser Mann mit einer sexybekleideten Schwarzafrikanerin im Arm. Kommentar: Irgendwann nimmt man nicht mehr irgendwas
3. Junger Mann im Trägershirt und offenen Hosen; daneben ein Teller mit Gemüse und Fleisch. Kommentar: Ich mag es am Liebsten mit jungem Gemüse.(CMA Deutschland)
4. Mann alleine an einem Tisch in einem Bistrot. Kommentar: Glücklich leben die Zikaden, denn sie haben stumme Frauen. (Ouzo-Werbung)
5.Ein grinsender Dieter Bohlen auf dem Plakat. Kommentar: Die einzige Frau, von der ich mir was sagen lasse, ist die vom Navigationssystem

Darf ich an ihre &#039;Beweisführung&#039; mit dem Prinzip der (Un-)Umkehrbarkeit erinnern? Dieses gilt in beiden Richtungen wie Sie vielleicht erkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unter einer breit angelegten Diskussion verstehe ich ehrlich gesagt nicht in erster Linie, schlechte Beispiel auszuführen; aber Sie haben recht, man sollte die Dinge beim Namen nennen:<br />
1. Ein Mann inmitten zweier nachter Frauen. Kommentar: Was Frisches zum Wechseln (Wormland, Fashion für Männer)<br />
2. Ein weisser Mann mit einer sexybekleideten Schwarzafrikanerin im Arm. Kommentar: Irgendwann nimmt man nicht mehr irgendwas<br />
3. Junger Mann im Trägershirt und offenen Hosen; daneben ein Teller mit Gemüse und Fleisch. Kommentar: Ich mag es am Liebsten mit jungem Gemüse.(CMA Deutschland)<br />
4. Mann alleine an einem Tisch in einem Bistrot. Kommentar: Glücklich leben die Zikaden, denn sie haben stumme Frauen. (Ouzo-Werbung)<br />
5.Ein grinsender Dieter Bohlen auf dem Plakat. Kommentar: Die einzige Frau, von der ich mir was sagen lasse, ist die vom Navigationssystem</p>
<p>Darf ich an ihre &#8216;Beweisführung&#8217; mit dem Prinzip der (Un-)Umkehrbarkeit erinnern? Dieses gilt in beiden Richtungen wie Sie vielleicht erkennen.</p>
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